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2020 – Volltreffer für den Klimaschutz

Das Corona-Jahr 2020 ergab nach den neuesten Zahlen einen deutlichen Schub für den Klimaschutz. Die Marktzahlen des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) machen deutlich, dass die Heizungsindustrie einen kräftigen Schub beim Austausch veralteter Heizungen durch Heizsysteme, die Effizienz und Erneuerbare Energien koppeln, verzeichnen konnten.

Der BDH-Präsident Uwe Glock ist erfreut: „Nach 20 Jahren der Stagnation im Austauschmarkt kam es insbesondere durch das Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ zu einem kräftigen Wachstum von 13% gegenüber 2019. Der Bundesregierung gelang mit diesem Programm ein Volltreffer für den Klimaschutz.“

Die Jahresstatistik des BDH verzeichnete unter anderem ein starkes Wachstum von 40% bei Wärmepumpen. Mit einer deutlich gestiegenen Zahl von nunmehr 120.000 Stück in 2020 nehmen sie den zweiten Platz der in Verkehr gebrachten Heiztechnik ein. An erster Stelle steht die Gas-Brennwerttechnik. Auch hier gab es einen Zuwachs, insbesondere die Kombination aus Brennwerttechnik mit Solarthermie steig an. Bei den Holz-Zentralheizungen und dem CO2-armen und regenerativen Brennstoff Holz verzeichnete der Verband ein Wachstum von 138% gegenüber 2019.

Michael Hilpert, Präsident des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), erklärt zum Thema: „Das erfolgreiche Förderprogramm diente in 2020 nicht nur dem Klimaschutz, sondern half maßgeblich, die über 500.000 Arbeitsplätze der Sanitär-Heizung-Klima-Branche in den schwierigen Corona-Zeiten abzusichern. Beim Austausch veralteter Heizungsanlagen gegen Heizungen, die Erneuerbare Energien nutzen, liegt die heimische Wertschöpfung bei über 90%. Die deutsche Heizungsindustrie liefert die Anlagen und deutsches Handwerk baut sie ein.“

Nach diesen positiven Entwicklungen liegt es auf der Hand, dass ZVSHK und BDH eine konsequente Fortführung des Förderprogramms „Heizen mit erneuerbaren Energien“ fordern.