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KfW-Programm 433 – Brennstoffzellenheizungen

Bisher war es so, dass Brennstoffzellen von der Förderung aus dem KWKG und aus dem KfW-Förderprogramm 433 (Energieeffizientes Bauen und Sanieren) profitierten.

Hierbei handelt es sich um zwei verschiedene Fördermechanismen, deren Zusammenklang im Rahmen der beihilferechtlichen Vorschriften der EU immer wieder hinterfragt wurden. Daraus resultierte ebenso ein zusätzlicher Aufwand für die Beantragung des KWK-Zuschlags in den Jahren 2019 und 2020.

Jetzt gibt es Merkblatt der KfW, welches über die Förderbedingungen für den Einbau stationärer Brennstoffzellen informiert. Der Kurzlink zum Merkblatt ist folgender: bit.ly/3kNO4QT

Als Resultat der undurchsichtigen Förderungen wurde das elektronische Anmeldeverfahren unter Verweis auf die Allgemeinverfügung des BAFA über ein Jahr ausgesetzt. Jetzt gibt es aber Abhilfe, denn das Bundeswirtschaftsministerium hat kurzfristig mit Wirkung zum 1. Februar 2021 die beiden Fördersysteme zusammengelegt.

Jetzt sieht es so aus, dass die Förderung „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle“ erhöht wird und in gleichem Zuge die BAFA-Förderung nach dem KWKG einschließt. Über diese neue Handhabung hat die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch (ASUE) berichtet.

Demnach wurden die bisherigen Förderbeträge nicht genau addiert, sondern pauschalisiert und gestaffelt. Daraus ergibt sich jetzt folgendes Beispiel: die Förderung einer Brennstoffzelle mit 0,75 kWel ergibt einen geringen Vorteil, die Förderung einer Brennstoffzelle mit 1,5 kWel ergibt einen geringen Nachteil. Die Förderung kann jederzeit elektronisch im KfW-Zuschussportal beantragt werden.