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Trinkwasserhygiene auf dem Campingplatz

Gerade in den derzeitigen unsicheren Zeiten ist das Campen so beliebt wie lange nicht. Im Corona-Jahr 2020 sind 107.000 Neuanmeldungen von Freizeitfahrzeugen, also von Wohnwagen und Reise- bzw. Wohnmobilen gezählt worden. Das sind sagenhafte 33 Prozent mehr als vorher. Und auch das Image des Campens hat sich geändert, denn heutzutage spielen Hygiene, Nachhaltigkeit und komfortablere Lösungen eine sehr große Rolle.

Bild: Schell, Olpe

Genauso sieht es auch auf dem Campingplatz De Betuwe Hoeve in Ommeren, Niederlande, aus. Die Betreiber stellen fest, dass sich hier in den letzten fünf Jahren einiges geändert hat. So fand unter anderem eine Modernisierung der Sanitäranlagen mit Lösungen des Armaturenspezialisten Schell statt. Der ohnehin schon „grüne“ Campingplatz wurde damit noch hygienischer und umweltfreundlicher. Inhaber Rob sagt zu den Gründen der Modernisierung: „Aufgrund des saisonalen Betriebs des Campingplatzes haben wir mit einem Legionellen-Managementplan gearbeitet. Doch wir merkten schnell, dass die Sicherung der Wasserqualität durch manuelles Spülen der Anlage viel Zeit und Wasser erfordert. Zudem konnten wir die Temperaturen in den Rohrleitungen nicht messen, sodass wir häufiger spülen mussten.“ Zwei Jahre ist es her, dass beispielsweise das Feedback der Gäste dazu führte, dass die sanitären Einrichtungen erneuert und dazu erweitert werden sollten. Allein das Gebäude war für die Anzahl der Gäste nicht mehr groß genug.

Die Betreiber begaben sich somit auf die Suche nach einem System, das Legionellen vorbeugt und die Arbeitsbelastung bei der Instandhaltung sanitärer Einrichtungen reduziert. Fündig wurden sie auf einer Messe, dort fanden sie die Armaturen und die Wassermanagement-Lösungen von Schell. Dann kam der Umbau in Zusammenarbeit mit Schell. Inhaber Rob sagt: „Ich war sehr zufrieden mit dem Service von Schell. Die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten verlief reibungslos.“

Zur neuen Ausstattung gehören nun jeweils drei Waschtisch-Armaturen Modell „Xeris E“ und „Linus CVD“-Duschen in den Sanitärräumen. In der Küche gibt es jetzt zwei elektronische Küchen-Armaturen „Grandis E“. Sie können sowohl kontaktlos mit einem Infrarotsensor als auch mit Einhebel bedient werden, wenn ein kontinuierlicher Wasserfluss erforderlich ist. Übrigens werden alle verbauten Armaturen zentral über das digitale Schell-Wassermanagement-System (SWS) gesteuert. Hersteller Schell erklärt: „SWS ist das erste Wassermanagement-System, das Armaturen in öffentlichen Sanitärräumen per Funk und/oder Kabel intelligent vernetzt und steuert.“ Optional ist mit „Smart.SWS“ ortsunabhängig und liegenschaftsübergreifend ein Überblick über die wichtigsten Betriebsparameter der Anlagen möglich. Vom Smartphone aus können hier Analysedaten online und visuell ansprechend aufbereitet abgerufen sowie wichtige Statusmeldungen und Auswertungen unterwegs geprüft werden.

Die Betreiber des Campingplatzes können mit „SWS“ und „Smart.SWS“ alle Spülungen und Temperaturmessungen protokollieren und gleichzeitig den Wasserverbrauch überwachen: „Durch die automatischen Spülungen verhindern wir, dass wir zu viel Wasser verschwenden. Gleichzeitig können wir eine sichere und nachhaltige Wasserqualität gewährleisten.“

Es lässt sich somit feststellen, dass die Schell-Systemlösungen den Campingplatzbetreiber bei lockdowngeschuldeter Schließung und im saisonalen Betrieb bei dem Erhalt der Trinkwassergüte unterstützen. Damit ist der Betrieb wirtschaftlicher und nachhaltiger. Rob sagt: „Wir sind ein grüner Campingplatz und das nicht nur, weil wir unseren Kunden die Möglichkeit bieten, im Grünen zu entspannen. Wir arbeiten permanent daran, unseren Campingplatz in vielen Bereichen so nachhaltig wie möglich zu gestalten.“