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oakgast
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Beitragvon oakgast » 15.02.2012 17:35 Uhr

Kommentar von "Jochen Bo" erstellt am 15.02.2012,17:07
Thema: Sonstiges(Sonstige Erfahrung)

Hallo.

Wir (2 Erwachsene, 3 Kinder) brauchen für unser Häuschen mit 270qm Wohnfläche 210 € mtl. für Gas - eindeutig zu viel.

Wir überlegen uns, was wir mit unserer 20 Jahre alten Gasheizung und unserem "normalen" Schwendenofen 8KW im Wohnzimmer machen. Wir haben im ganzen Haus Fußboden Radiatorenheizung, auf dem Dach ist neben der PV-Anlage noch ein bisschen Platz.

Wir schauen dem Feuer im Wohnzimmer gerne zu, haben es gerne warm, wollen unabhängig von Gas, Öl und Strom sein.

Bringt eine Holz-Solar-Kopplung den gewünschten Effekt? In welcher Zeit amortisiert sich das Ganze? Welche intelligenten Alternativen gibt es?

Vielen Dank

Jochen Bo

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Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 16.02.2012 08:01 Uhr

Unabhängigkeit von Gas, Öl o.a. geht nur über die Absenkung des Energiebedarfs.

Über alternative Heizsysteme mit Holz mit Solar sind zwar Kosteneinsparungen möglich, diese werden sich zwischen 15 und 25 % bewegen. Dem gegenüber muss man aber die Investitionskosten für die Anlagetechnik hinzurechnen, dann sind die Einsparungen wiederum nicht so hoch.

Nutze die Möglichkeit, in einer Verbraucherzentrale eine Energieberatung für dein Objekt durchführen zu lassen! Lass dich über mögliche Dämmmaßnahmen, Heizungserneuerung etc. und/oder wirtschaftliche Sanierungsschritte informieren!

Gruß

Thomas Heufers

Zuletzt geändert von Thomas Heufers am 20.04.2012 15:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon ErikIEU » 20.04.2012 13:32 Uhr

Lieber Jochen

Wie auch schon Herr Heufers angemerkt hat, die wesentliche Einsparung kannst du durch die thermische Verbesserung des Gebäudes erreichen. Damit ist die Dämmung der Kellerdecke, der obersten Geschoßdecke, der Außenwände und ev. der Austausch der Fenster gemeint.
Eine erste Abschätzung, wie viel Energie du einsparen kannst, kannst du mit dem Energiesparrechner auf http://www.moderne-heizung.de/energiesparrechner.html durchführen.
Hier lassen sich Energieeinsparungen bis zu 40 % des Energiebedarfs realisieren und wenn dann auch noch die Heizungstechnik gut auf die neuen Anforderungen abgestimmt sind und auch neu Gerätetechnik eingesetzt wird, lassen sich hier auch weitere Kosten sparen.
Bei der Geräteauswahl und der Dimensionierung sollte dann auf jeden Fall ein SHK Fachmann mit Energieberaterausbildung dabei sein, unter http://www.moderne-heizung.de/shk-fachb ... -info.html findest du eine Aufstellung, die dir bei der Auswahl helfen kann.
Neben der Unterstützung bei der Geräteauswahl kann er dir auch bei möglichen Förderungen helfen und dir so auch weitere Investitionskosten sparen.
Bezüglich der weiteren Geräteauswahl ist dann der durch die thermische Verbesserungsmaßnahmen erforderliche Heizwärmebedarf wesentlich, dieser wird deutlich geringer ausfallen als derzeit und es ist dann zu überlegen, welche Heizleistung noch notwendig ist, wenn ihr den Schwedenofen in Betrieb habt.

Gruß
Erik von der IEU

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