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machtnix
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Beitragvon machtnix » 05.04.2009 10:56 Uhr

Schon mal drüber nachgedacht das auch ein Herr Waterkotte Fehler macht und nicht alles weiß?
In seinen eigenen Wärmepumpen ist absolut nur das allerbilligste Material verbaut.Waterkotte Kundendienst?Technische Hilfe/Telefonhotline?

Dann lieber einen echten Profi/Kälteanlagenbauer der seinen Kompressor und seine Erdkollektorleitungslängen noch selber ausrechnen kann,ist doch alles kein Problem.Man muß eben nur sein Handwerk verstehen,was Herr Waterkotte sicherlich nicht kann.

Es gibt heute noch tatsächlich Leute die können das,sogar ganz ohne Computerprogramm wenn es denn sein muß.Solche Leute nennt man auch Fachkräfte oder Kälteanlagenbaumeister.

Warum laufen denn noch meine Direktverdampferanlagen noch nach Jahren störungsfrei?Kann es sein das ich was richtig gemacht habe?Kann es sein das ich richtig lag und mir einen kompetenten Kälteanlagenbaumeister mit ins Boot geholt habe?

Nun ja,wenn Herr Waterkotte nicht in der Lage dazu ist eine vernünftige Direktverdampferanlage zu bauen,so sollte er vielleicht nochmal auf eine Nachschulung gehen wo ihm dies alles nochmal beigebracht wird.

Wer sich eben nicht weiterbildet,bleibt eben auf dem Stand von gestern stehen.

gergenerdwaerme
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Beitragvon gergenerdwaerme » 05.04.2009 15:05 Uhr

Zu dem unsäglichen Artikel des Herrn W. ist noch was anzumerken. machtnix hat schon dezent auf etwas hingewiesen: wenn ein Herr W. ein Problem hat (das hat er ja deutlich genannt: Unwägbarkeiten auf der Baustelle) dann heißt das noch lange nicht dass andere Hersteller dieses 'Problem' nicht in den Griff bekommen. Es gibt WP-Hersteller die DV-WPn IM WERK komplett herstellen, so daß auf der Baustelle k e i n e Kältearbeiten notwendig sind. Zigtausende DV-WPn in ganz Europa haben für mich immer noch mehr Aussagekraft als die Meinung eines Herstellers der seine eigenen Probleme nicht in den Griff bekommt.
Oswald: Du hast Recht - es handelt sich hierbei offenkundig um WATERKOTTE-Errfahrungswerte.
Gib mir Deine Kontaktdaten an und ich nenne Dir einige Kunden bei denen Du Dich 'aus erster Hand' erkundigen kannst.
Kurt
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denkedran
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Beitragvon denkedran » 05.04.2009 16:09 Uhr

Herr Waterkotte gibt seine Erfahrungen, den technischen Hintergrund wieder und hat Fakten benannt, die zu einem Ausfall der Direktverdampfer-Technik führen können.

Nun das sind wohl nur seine marktstrategischen Gründe.

Es ist nur der Kälte Klima Fachbetrieb in der Lage derartige Anlagen zu erstellen.

Für die restlichen Handwerkszweige benötigt man eben eine
" komplett Ausführung der Industrie "

Gruß Denkedran
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Beitragvon GMil » 05.04.2009 23:09 Uhr

Gegen reine DV-Anlagen ist m.E. ja gar nix zu sagen. DK-Anlagen dagegen mit dekameterweise Klimakupfer völlig unzugänglich unter dem Parkett würde ich mit leisem Mißtrauen beäugen, wie ich schon erwähnt habe. Da fehlt dann nur noch die CO2-Technik mit ihren 120 bar und mehr Druck!

Das ist m.E. auch nicht die "Story vom Pferd", denn z.B. ein Kompakt-Nuklearbrenner ist ebenfalls hinreichend erprobte Technik aus dem Satellitenbau und der U-Boot-Entwicklung. Er ist auch von spezialisierten Herstellern absolut beherrschbar, und dennoch möchte ihn nicht jeder bei sich im Keller haben. (Im Ernst: Firmen in USA erwägen die Einführung in Privathaushalten).

Im WT meíner Split-WP im Keller steht auch R410A mit 110 °C und knappen 40 bar an, und das läßt mich absolut ruhig schlafen (im Gegentum, ich bastle sogar gelegentlich dran rum). Nur halte ich den Kram bewußt zugänglich, damit ich im Falle des Falles nicht gleich das halbe Haus einreißen muß, wenn ein Problemchen auftauchen sollte.
Gruß

Gerhard
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Beitragvon denkedran » 07.04.2009 08:07 Uhr

Für die Bedenknisträger

ein Hersteller von CU Fußbodenrohren

www.wieland-cuprotherm.de/imct/content/ ... uage~de_DE

Gruß Denkedran
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Beitragvon breeze » 07.04.2009 11:30 Uhr

Hallo,

so nun haben wir uns mal umgehört, wie es mit einem Wärmetauscher für unseren bereits vorhandenen Kachelofen aussieht, da scheint es wohl etwas zu geben.
Das wäre dann eine gute Unterstützung für die WP im Winter, oder etwa nicht?

In erster Linie geht es übrigens darum, kein Energiesparhaus daraus zu machen (Fenster werden trotzdem saniert bzw. teilsaniert), sondern von Gas / Öl unabhängig zu werden. An das Einsparen soll nach und nach gedacht werden.

Gruß,
Martin

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Beitragvon denkedran » 07.04.2009 12:54 Uhr

Hier

www.tekon.de/pdf/kamin_und_kacheloefeneinsatz.pdf

ist eine technische Anleitung, wie ein Kachelofen Einsatz eigebunden wird.

Gruß Denkedran
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Beitragvon solarbernd » 08.04.2009 17:51 Uhr

warum eine solare Wärmepumpenlösung auch im Winter funktioniert? Es ist das Gesamtpaket mit solarer Vorrangtechnik. Fahren Sie mit Ihrem Wagen bei 0° Aussentemperatur auf ein freies Feld. Allein durch die solare Bestrahlung erwärmt sich schon der Innenraum. Jetzt nehmen Sie statt des Autos den Kollektor, der jetzt auch noch die Primärenergie für die Wärmepumpe liefert. Also nicht die Aussentemperatur sondern der Kollektor liefert die nutzbare Primärenergie.
Was macht denn der Schichtenspeicher wenn er beladen ist. Sonne abschalten geht ja nicht. Einen Vorangspeicher auf max 60° erwärmen geht aber. Wenn die Sonne nicht so aktiv ist, nutzen sie diesen als Quellmedium für die Primärenegiequelle der Wärmepumpe.
Und wenn längere Zeit keine Sonne scheint? Es sollte ein Hybridsystem sein. Die Solepumpe nutzt dann erst die Luft als Quelle, ein absolut kleiner Anteil.
Und so kann man das fortführen.
Wichtig hierfür ist ein Speicher mit absolut wenig Taktung am besten geeignet, welcher schon mit den Kollektoren über einen verhältnissmäßig großen Zeitraum nur mit solarer Strahlung erwärmt wird. Ansonsten haben fast alle Vorredner schon hervorragende Statements abgegeben.

Kurz um, wenn Sie sich nicht zu einer solchen Lösung entscheiden ...
Ein Leben ohne Heizkosten? Die intelligente Symbiose aus solarer Wärmetechnik und Photovoltaiktechnik macht es möglich.
http://www.solarhausagentur.de
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Beitragvon denkedran » 12.04.2009 09:26 Uhr

Was bringt die Solarenergie in einer kalten Winternacht ?

Welche solaren Erträge erbringen Solar Anlagen in den Wintermonaten ?

www.erluwa.de/5104809835109eb01/5104809 ... /index.htm

Gruß Denkedran
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Beitragvon solarbernd » 12.04.2009 11:09 Uhr

Natürlich kann man davon ausgehen, dass der Ertrag im Winter nicht gleich dem im Sommer ist. Das ist bei solchen Systemen auch gar nicht beabsichtigt, weil schlicht nicht möglich.
Es geht um das Prinzip solarer Systeme. Jedes andere Wärmepumpensystem nutzt die Ihm zugedachte natürliche Quelle in Abhängigkeit von der Aussentemperatur als Primärenergie um die notwendige Temperatur am Einlaufpunkt der Wärmepumpe bereit zu stellen. Diese wird genutzt um durch Kompression eine höhere Temperatur zu erzeugen, die vom Heizungsspeicher auch genutzt werden kann. Ganz kurz ausgedrückt. Im Ergebnis nutzen die Bewohner eines Hauses die Wärmepumpe schon bei 17° Aussentemperatur, was wiederum heißt das auch Antriebsenergie in Form von Strom benötigt wird.
Ein solares System nicht. Hier wird die noch vorhandene solare Energie genutzt um den Schichtenspeicher direkt mit Wärme zu versorgen. Also ohne Wärmepumpe. Dieser ist natürlich irgendwann ausreichend beladen, aber die Sonne können wir nicht ausschalten. Also wird weiter geladen in einen normalen Puffer. Dieser Puffer hat die Funktion, über ein größtmögliches Zeitfenster, bei Bedarf das Quellmedium für die Wärmepumpe bereit zu stellen.
Im Ergebnis wird über das gesamte Jahr als erstes, solange wie möglich die solare Strahlung ausgenutzt um solare Wärme direkt in den Heizungsspeicher zu laden. Reicht die Menge nicht aus, nutzt die Wärmepumpe das warme Kollektormedium unabhängig von der Aussentemperatur als Quellmedium, mit einer maximal höchstmöglichen Temperatur am Einlaufpunkt. Überhitzung wird durch einen integrierten Wärmetauscher vermieden. Somit wird immer noch solare Energie genutzt. Liegt keine solare Strahlung mehr an, nutzt die Wärmepumpe die im Nebeneffekt geladene solare Energie des Reservepuffer, ebenfalls um die Abhängigkeit von der Aussentemperatur zu vermeiden. Über das Jahr eine erheblich kleinere Nutzung der Wärmepumpe, zudem mit einer höheren Temperatur am Einlaufpunkt der Wärmepumpe als bei allen anderen Wärmepumpensystemen. Man spart im Schnitt bis zu 75% der bisherigen Wärmeenergiekosten, in der Spitze bis zu 95%.
Und wenn es wirklich kalt ist? Das System ist immer ein Hybridsystem. Erst wenn die solare Quelle absolut nicht mehr nutzbar ist, greift die Pumpe(Sole) über ein Splitgerät auf die Aussenluft zu um die Speicher zu bedienen. Über das Jahr aber eher ein geringes Zeitfenster. Die Winter in Deutschland hatten in den letzten Jahrzehnten eine Durchschnittstemperatur größer 0°. Wenn tiefere Temperaturen, dann eher temporär über wenige Stunden. Denn so wie die Sonne steigt ...
Dreh- und Angelpunkt ist also immer der Speicher. Er fodert die Leistung an. Also sollte dieser auch über die Technik mit geringster Taktung verfügen. Gerade hier wird viel Energie vernichtet, die man einsparen könnte. Leicht erklärt - wir alle wissen, das ein Dieselmotor der ständig angeworfen wird auch ständig dem Startmechanismus unterliegt. Restgas raus, Luftdieselmischung anwärmen usw. Bei einem Brenner ist das ja nicht anders, nur hier nennt man das Taktung. Es sagt nur keiner, weil man ja immer wieder einen Speicher verkaufen will. Schließt man ein solches Speichersystem an eine Ölheizung an, spart der Kunde allein durch diese Technik 30% an Energie. Diese Technik unterstützt unser System erheblich.
Wichtig ist hier jedoch eine wirklich umfassende Beurteilung der angetroffenen Ausgangssituation um das System richtig auszulegen. Öl und Gas gehören definitiv der Vergangenheit an.

MfG
Bernd

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