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Fachplaner Passivhaus
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Beitragvon Fachplaner Passivhaus » 08.12.2008 15:16 Uhr

Planung ist nicht alles, aber ohne Planung ist alles nichts !
Ein PH wird nicht durch die U-Werte der Bauteile definiert,
sondern über das Gesamtkonzept in Planung, Nachweis und
Ausführungsqualität.
Grundlagen sind PH-gerechte Architektur, qualifizierter Nachweis nach PHPP, Konzept für Wärmebrückenfreiheit, Luftdichtheit und Details, klare Vorgaben für die Haustechnik.
Der Heizlastfall fürs Passivhaus ist in der Regel nicht der sonnige Wintertag, sondern der diesige Tag (Nebel/Schneefall).
Wer kam auf die Idee, das Haus mit einer Luftheizung, aus einem Solarwärmetauscher zu speisen ?
Ausserdem scheint das Haus für eine reine Luftheizung deutlich zu groß zu sein.
Ich bezweifle dass es ein Passivhaus ist !
Wenns eines wäre, wäre eine Heizlast (Spitzenleistung der Heizung) von 280 qm x >=15 W/qm.a >= 4.2 KW notwendig, um es auf Temperaturen über 22°C bringen zu können.
Ein Passivhaus ist kein Haus ohne Heizung, sondern mit einer so geringen Heizlast, dass eine konventionelle Heizung nicht mehr notwendig ist.

Empfehlung:
Das Gebäude vom Passivhausinstitut checken lassen und Wege suchen wie ihr es warm bekommen könnt, ohne Unmengen Strom zur Abdeckung der Mängel zu verbrauchen !!!!!!
Wenn ein Architekt für das Konzept verantwortlich ist, kann der sich dann mit seiner Versicherung um Beseitigung der Mängel kümmern.

Wenn das Haus nicht beheizbar ist, liegt das nicht am Passivhauskonzept, sondern an der mangelhaften Planung und Umsetzung und das ist, mit Verlaub nichts für Eigenleister = Laien, dazu brauchts Profis !!
Das Passivhaus ist nahezu idiotensicher, aber vor ..... leider nicht sicher !
Da ihr die Eigenleistung so betont habt, gehe ich davon aus, das eigentlich niemand mit Erfahrung und Haftung am Projekt beteiligt war. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Forum hier irgendeine Abhilfe zur Lösung eurer Probleme schaffen kann, die sind bereits zu Planungsbeginn entstanden.

Was mich ärgert ist, dass durch solche Hilfeschreie von Bauherren, der Eindruck entstehen könnte, das Passivhauskonzept würde nicht funktionieren. Das stimmt einfach nicht !! Das beweisen mittlerweile Tausende von Bauherren. Wer jedoch wesentliche Grundsätze in der Planung nicht beachtet, hat damit ein Problem !
Bauen ist nicht eine Chance der Gegenwart, sondern im Besonderen eine für die Zukunft !
*Denen gehört die Zukunft, die sich bereits heute darauf vorbereiten* Zitat Martin Luther King

roro
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Beitragvon roro » 09.12.2008 07:51 Uhr

@Fachplaner Passivhaus: Zustimmung meinerseits nur sollte es <= 4.2 kW sein. Man könnte das sonst falsch verstehen.
susanne.greuel
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Beitragvon susanne.greuel » 09.12.2008 22:09 Uhr

@fachplaner passivhaus....
du schreibst:Wenns eines wäre, wäre eine Heizlast (Spitzenleistung der Heizung) von 280 qm x >=15 W/qm.a >= 4.2 KW notwendig, um es auf Temperaturen über 22°C bringen zu können.

das ist ja der wert den wir haben...also 15w/qm also ich sehe shcon unser nachheizregister das elektrische ist zu klein....mit 2,1kw

unser zweites nachheizregister läuft über die solaranlage aber zur zeit natürlich nicht...wer uns das empfohlen hat?? na der lüftungs typ bei dem wir die gekauft haben (renomierter vertrieb hie rin der gegend)http://www.envis-solar.de/

unser bekannter benutzt sein ph ohen heizung nur so zur info...und das jetzt shcon 7 jahre

warum wir kein phpp haben??? tja weil uns 1. das keiner gesgat hat das es sowas gibt...auch mit der heizlast das nicht....uns hat jeder nur immer ngeschaut auch die firmen wie passivhaus was ist das....auch die architekten hatten net viel ahnung....hier bei uns ist das eher selten das sowas überhaubt gebaut wird...
nur der lüftungsanlagen/solaranlagen typ hatte ein wenig ahnung...den rest mussten wir uns zusammensuchen...
und wie ich jetzt gesehn habe gibt es das phpp erst seit 2007 richtig??? und wir sind shcon länger dran...wie gesgat wir haben alles selbst gebaut und das dauert halt länger als wenn man bauen lässt....


ich sage ja auch nicht das das ph konzepot nicht funktionier....aber wir haben ein beispiel hier in der bekanntschaft wo es auch komplett ohen heizung funktiobniert....vobn daher haben wir auch keine erdwärme oder dergleichen mit eibgebaut....

wir haben usn jetzt ein wärmebildkamera geliehn und schauen mal ob wir irgednwo schwachstellen im gebäude haben und dann sehn wir weiter....

achso einer wollte wissen wegn dem lüftungsgerät:es ist von Enevair....wi rbekommen erdwärme ab indem unser lüftungsrohre inemal rund ums haus laufen...dadurchwird die luft shcon wenig vorgewärmt....
das nachheizr. ist and er richtigen stelle eingebaut....hat 2,1 kw unser hausvolumen beträgt 1135 kubik....
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Beitragvon roro » 10.12.2008 07:52 Uhr

Diese 4,2 kW ist aber der Spitzenwert bei -12 Grad (bzw. der bei Euch vorhanden Norm-Außentemperatur). Bei den jetzigen Temperaturen sollte nicht einmal die Hälfte notwendig sein.

Mein Nicht-Passivhaus benötigt zur Zeit knapp 2kW aber inkl. WW.

auch die architekten hatten net viel ahnung


Architekt ohne Passivhauserfahrung, keine Heizlastberechnung (nicht einmal ein EnEV-Nachweis !!), kein PHPP (den gibt es schon länger, 2007 jat es nur eine Neuauflage gegeben), und dann noch alles selbst gemacht.
Das kann an sich nur zu Problemen führen.

Noch etwas 280 m2 und 1135 m3. Ihr müsst ja extrem hohe Räume haben. Das ist ein Verhältnis 1:4. Wie sieht das Verhältnis Brutto-Volumen zu Gebäudehüllfläche aus?
Michael R.
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Beitragvon Michael R. » 10.12.2008 11:00 Uhr

Hallo Susanne,

ich habe mir mal die HP von EnevAir angeschaut. Viel ist den Datenblättern ja nicht zu entnehmen. Zumindest hab ich auf deren und auf der HP vom PH-Institut Darmstadt keine Zertifizierung der Lüftungsgeräte gefunden.
Ich vermute mal, das du bestenfalls das Flexi-Line(PH) eingebaut bekommen hast. Dem Datenblatt entnehme ich ein "Wärmerückgewinnung bis über 90%". Schöne schwammige Aussage. Aufgrund der Parameter und eures Gebäudevolumens wird es wohl meist weit darunter liegen.

Aufgrund deines letzten Beitrages (kein phpp etc.) würde ich euch empfehlen, dringend Passivhaus-Sachverstand einzukaufen. Nur mit dem Ausleihen einer Wärmebildkamera wird das allein nichts.

Ich habe ähnlich wie ihr gebaut, ohne PH-Architekt und mit viel Eigenleistung. Jedoch habe ich mich 6 Jahre lang im Vorfeld intensiv mit der Thematik beschäftigt und dann dem Archi gesagt, worauf er achten soll.

Auch wenn es etwas kostet, sucht euch erfahrene Hilfe!
Gruß Michael
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Beitragvon susanne.greuel » 10.12.2008 13:19 Uhr

@michael R.
unsere aussentempertsur liegt ur zeit so bei 0 bis -5 grad manchmal merh manchmal weniger....

unsere raumhöhe liegt bei 2,50m

wir wollten zuerst ein lüftungsgerät von paul kaufen uns wurde aber dann von fachpersonla gersagt das andere wäre genau so gut..von daher....
wir haben das flexi line gerät von enevair und rohre die durchs haus laufen antürlich


achso:
und an alle hie rbei uns ist es üblich komplett selbst zu bauen egal was!!!
wir haben uns auch itensiv damit beschäftigt worauf man achten muss und dergleichen...von daher...wir werden sehn was wir machen....unser bekannter hat dieses ganze zeug auch net gemacht also phpp usw,...und es funktioniert trotzdem bei ihm....mit dem selben material usw....er hat auch alles elbst gebaut ohne architekt...also geht es ja auch ohne.. er hat zur zeit mollige 24 grad bei sich im haus....ohne heizunterstützung!!!!!!!

aber wie gesat die wärmekamera kommt wir werden auch nochmal wegen diese heizlastberechnung usw. schauen und dann sehn wir weiter...


roro
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Beitragvon roro » 10.12.2008 14:26 Uhr

unsere raumhöhe liegt bei 2,50m


Irgendwie passt das alles nicht zusammen. Ihr müsst ja extrem viele Leerräume haben.

Bei einem Passivhaus ist man an sich darauf aus, dass Verhältnis Wohnfläche zu Volumen möglichst klein wird, vorallem strebt man hier einen Wert von deutlich unter 4 (Ich erreiche einen Wert von 3) an.
Viel interessanter ist aber das Verhältnis A/V (Gebäudehüllflache/Volumen),

Welchen Wert habt Ihr hier (Mein Wert ist 0,75)?
susanne.greuel
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Beitragvon susanne.greuel » 14.12.2008 21:57 Uhr

hallo hier die daten

Verhältnis A/V (Gebäudehüllflache/Volumen)
Hüllflächen 704,94
volumen 1153,36
nutzfl. 369,08

a/ve = 0,61 1/m

verhältnis wohnfläche zu volumen ist dann 3,12



wie meinst du das mit leerräume??
ich kann ie ja mal unser räume aufzählen

keller:
garage
büro: wir dnur abedns genutzt
großer partyraum:steht solartank drin waschmachsine usw. wird also so immoment nicht viel genutzt

eg:
gäste wc
gäste zimmer: wird auch nicht genutzt wenn kein gast da ist
büro von mir: bin ich zwischendurch drin
wohn/ess/küche ist ein raum wird immer genutzt

og:
1. kinderzimmer:wird zuer zeit nicht genutzt
2. kinderzimmer: wird tagsüber manchmal genutzt und dann abends/nachts
bad
schlafzimmer

dach: ist lagerraum und hobbyraum


aber eine schwachstelle hie rim haus haben wir shcon gefunden....wir haben eine nebeneinganstür vvon hörmann...siese ist volll gedämmt...aber haben jetzt gemerkt wo der wind hier so pfiff das da wohl im rahnmen ne dichtung fehlt!!! haben die jetzt angeschriben...wird warscheinlich daran liegen...ddenn sonst ist alles dicht hier....und da ziehts ganz shcön und wenn der keller klat ist wird der rest natürlich auch net viel wärmer...

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