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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Michibeck
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Beitragvon Michibeck » 28.07.2008 14:22 Uhr

Hallo Forumsteilnehmer,

ich besitze seit einiger Zeit ein Mehrfamilienhaus, welches ich saniere.
Nun stehe ich vor der Frage nach der Heizung... Welcher Typ, welche Kosten, wird sich das in den nächsten Jahren rentieren usw. ...? Ich habe schon viel gelesen, aber bis jetzt noch nicht die richtige Lösung gefunden. Soweit wie es möglich ist, wollte ich auf Fossile Brennstoffe verzichten. Meine momentane Idee wäre es, die jetzige Heizung mit einen größeren Pufferspeicher zu versehen und diesen dann mit Solarthermie zu kombinieren.

Was haltet Ihr davon oder worauf würdet Ihr setzen, um möglichst günstig warm Wasser und eine günstige Heizung zu erhalten?

Weitere Vorschläge oder Ideen nehme ich gern entgegen.
Dafür auch gleich noch einige Eckdaten des Hauses:

· Drei 3 Wohnungen mit a 80 m²
· Gesamte Wohnfläche 240 m²
· Gedämmte Fassade + neue Fenster
· Neues gedämmtes Dach mit Platz für Solarkollektoren
· Die Wohnungen sind mit normalen Wandheizkörpern ausgestattet
· Auf jeder Etage befindet sich eine Brennwert Heizung bzw. Kessel die mit Gas betrieben wird



Mfg
Michael

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Beitragvon Michael R. » 28.07.2008 14:36 Uhr

Eine Hilfe wäre der erwartete Jahresenergieverbrauch, Vorlauftemperaturen der Heizung etc.. Dann kann man auch ein System vorschlagen.

Wenn ich sage, ich möchte mir ein Auto kaufen mit 4 Plätze und nem Schiebedach, wird eine Beratung auch nicht so leicht. :wink:
Kann ein Panda oder ein Hummer werden.

Sollen die Etagenheizungen bleiben? Oder sollen die raus?
Gruß Michael
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Beitragvon Michibeck » 28.07.2008 17:58 Uhr

Michael R. hat geschrieben:Eine Hilfe wäre der erwartete Jahresenergieverbrauch, Vorlauftemperaturen der Heizung etc.. Dann kann man auch ein System vorschlagen.

Wenn ich sage, ich möchte mir ein Auto kaufen mit 4 Plätze und nem Schiebedach, wird eine Beratung auch nicht so leicht. :wink:
Kann ein Panda oder ein Hummer werden.

Sollen die Etagenheizungen bleiben? Oder sollen die raus?


Hallo,

das ist natürlich das Problem!
Mir liegen keine Daten dazu vor, weil auf ein Energiepass oder ähnliches damals beim Kauf
verzichtet worden ist. Ich habe auch keine Informationen von den einzelnen Anbietern, weil die Wohnungen damals nicht mehr vermietet waren. :(

Die Etagen Heizung sollte schon weiter so bestehen bleiben, da eine Jahresendabrechnung ohne Probleme möglich ist. (Eigener Gaszähler) Wenn eine Zentrale Versorgung sinnvoller ist, wäre die aber auch denkbar. Platz ist auf jedenfall da. Mir ist halt wichtig das die Nebenkosten so gering wie möglich ausfallen.

Wie sieht das bei einen Standardhaus oder Standardwohnung aus, gibt es dort nicht vergleichbare Daten die man dazu heranziehen könnte?


Mfg
Michael
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Beitragvon machtnix » 28.07.2008 20:10 Uhr

Eine Zentralheizung im Keller.In diesem Fall würde ich wohl Pellets empfehlen da ich wohl davon ausgehen kann das Heizkörper installiert sind.

Pelletsheizung im Keller mit Pufferspeicher und Solar.
Förderungen für diese Kombinationen gibt's bei der Bafa, und mit so einer Heizung würden sich die Mieter wohl eher wohlfühlen und sicher etwas länger dort wohnen bleiben.
Alles mit Wärmemengenzählern versehen,hier: http://www.kamstrup.de/4694/MULTICAL%20601
an den Heizköpern im Haus natürlich auch und dann wäre die Sache geritzt.
Michael R.
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Beitragvon Michael R. » 28.07.2008 20:32 Uhr

Wenn du erneuerbare Energie einsetzen willst, wirst du um eine zentrale Versorgung nicht drum rumkommen.
Machtnix hat dir ja schon einen Tip gegeben.

Wenn du gar keine Angaben vom Haus hast, wird eine Einschätzung sehr schwierig. Hier kann ich dir nur empfehlen, auf Recherche zu gehen und möglichst viel rausfinden oder einen Energieberater zu suchen, der dir dein Haus rechnet und Vorschläge machen kann.
Es ist schon ein Unterschied, ob du 6000 oder nur 2000 m³ Gas verbrauchst.
Dementsprechend sollte dann auch die neue Heizung ausgelegt sein.

Für eine Vermietung brauchst du da nicht sowieso einen Energieausweis?
Gruß Michael
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Beitragvon Michibeck » 29.07.2008 09:58 Uhr

Hi,

erst mal vielen Dank für eure Hinweise.

Michael R. hat geschrieben:Wenn du erneuerbare Energie einsetzen willst, wirst du um eine zentrale Versorgung nicht drum rumkommen.
Machtnix hat dir ja schon einen Tip gegeben.

Wenn du gar keine Angaben vom Haus hast, wird eine Einschätzung sehr schwierig. Hier kann ich dir nur empfehlen, auf Recherche zu gehen und möglichst viel rausfinden oder einen Energieberater zu suchen, der dir dein Haus rechnet und Vorschläge machen kann.
Es ist schon ein Unterschied, ob du 6000 oder nur 2000 m³ Gas verbrauchst.
Dementsprechend sollte dann auch die neue Heizung ausgelegt sein.

Für eine Vermietung brauchst du da nicht sowieso einen Energieausweis?


Das stimmt allerdings, für die Vermietung benötige ich ein Energieausweis.
Dieser wird aber nach der Art der Heizung und Verbrauch von Energie bzw. Ausstoß von CO2 ausgestellt. Wenn ich ein Gutachter bemühe (braucht man z.B. auch beim KfW – Kredit) kann der mir auch bloß einen cirka Werte sagen. Einen richtigen Verbrauchswert bzw. eine Angabe über die Kosten bekomme ich nur, wenn die Anlage in betrieb genommen ist. Da ist es dann aber schon zu spät.

Deswegen ja meine Frage: Welche Heizung erzielt momentan die besten Werte?
Hier noch ein Link dazu wie ich das meine.

http://www.energiesparen-im-haushalt.de ... llets.html



Mfg
Michael

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Beitragvon Michibeck » 29.07.2008 10:02 Uhr

Nachtrag

Die nächste Frage ist ja wie viele Personen dann im Haus wohnen...?
Ich würde schon von einen Gasverbrauch von 4000m³ ausgehen.

Mfg
Michael
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Beitragvon Michael R. » 30.07.2008 10:53 Uhr

Sorry Namensvetter,

Schätzungen helfen dir nicht weiter.

Für bestimmte KfW-Kredite brauchst du eh einen Energieberater. Lass eine Bilanz für dein Haus aufstellen und dir für einzelne Maßnahmen die Einsparung vorrechnen.

Eine zentrale Scheitholz-/Pelletheizung + Solar ist sicher nicht verkehrt. Wäre mein Favorit. Nur muss man halt wissen, wie der Energieverbrauch sein wird.
Gruß Michael
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Beitragvon Michibeck » 31.07.2008 10:30 Uhr

Michael R. hat geschrieben:Sorry Namensvetter,

Schätzungen helfen dir nicht weiter.

Für bestimmte KfW-Kredite brauchst du eh einen Energieberater. Lass eine Bilanz für dein Haus aufstellen und dir für einzelne Maßnahmen die Einsparung vorrechnen.

Eine zentrale Scheitholz-/Pelletheizung + Solar ist sicher nicht verkehrt. Wäre mein Favorit. Nur muss man halt wissen, wie der Energieverbrauch sein wird.


Hast sicher recht...

Trotzdem vielen Dank für deine Hilfe.

Mfg
Michael
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Beitragvon machtnix » 31.07.2008 10:51 Uhr

Wie seid ihr denn unterwegs?
Woher soll man jetzt schon wissen wie der Energieverbrauch in Zukunft aussehen wird?
Dann kommt noch hinzu das es sich hier um Mietwohnungen handelt.
Sorry,meine Kristallkugel ist gerade kaputt.

Wenn ich von 240m² Wohnfläche ausgehe und mal einen Wärmebedarf von 70W/m² annehme dann komme ich auf eine Heizleistung von 16,8kW.
Selbst bei 80W/m² würde ein 20kW Pelletskessel immer noch ausreichen.

Was gibt's da großartig zu rechnen?

Pelletslager so groß wie möglich und gut is.

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