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Haben Sie gute Ideen zum Thema "Energie und Zukunft" im Kopf

Ja
7
47%
Nein
0
Keine Stimmen
Ja, aber ich weiß nicht wie umsetzen
5
33%
Ich bin doch kein Erfinder
0
Keine Stimmen
Ein Patent ist zu teuer
1
7%
Hab mir schon überlegt etwas umzusetzen
2
13%
 
Abstimmungen insgesamt : 15
rap1234

Beitragvon rap1234 » 29.01.2006 16:57 Uhr

Das mit dem Bruchteil des Energieverbrauchs bezog sich darauf daß Deutschland ohne das Rad neu zu erfinden mit ca 1/3 des Stromverbrauchs auskommen könnte (Aussage eines Ex-Profs von einer sehr konservativen FH).
Man könnte alle Kernkraftwerke abschalten und noch einen Teil des Restes.
Und eine regenerative Gesamtenergieerzeugung würde stark näher rücken.
Ohne Einsparungen braucht man imho mit alternativen Energien erst gar nicht anzufangen.

Wenn aber ins Bewußtsein dringt daß ich für 1kWH Strom etwa 6-7 Stunden auf einem "Fahrradkraftwerk" (angenommen 150W Dauerleistung, weiß ich seit einem Probetraining im Fitnesscenter) strampeln müßte um die zu erzeugen würde man die elektrische Energie vielleicht mehr zu schätzen wissen.
1 Liter Benzin enthält als Wärmemenge sogar 60-70 Stunden Arbeit.
Da kann man leicht überschlagen was die Energie so wert ist.
Da aber viele der Folgekosten nicht gerechnet werden ist es natürlich leicht immer mehr menschliche Arbeitsleistung durch technische zu ersetzen. Gehört auch zum Thema Arbeitslosigkeit. Abgesehen von den Gesundheitsproblemen durch mangelnde Bewegung und Belastung. Herz- und Kreislaufkrankheiten sind Todesursache Nummer eins in Deutschland.
Maschinen kommen auch leider nicht mit Butterbroten aus.

Naja man braucht sich wohl nichts vorzumachen, es wird wohl so weiter gehen bis alles Öl verbraucht ist.

Es ist mir übrigens von einem Wissenschaftler bestätigt worden daß 1 Tonne Alu ca 8,6 MWH nutbare elektrische Energie enthält. Das 6 fache von Zink. Die Zink-Luft Batterie ist im Moment die tehcnische Speerspitze der Akkus.

Imho also ideal für Antriebe von KFZ´s, der Energiespeicherung für verschiedenste Zwecke und dezentraler Energieversorgung.

Das wichtigste wäre natürlich erstmal ein umweltfreundlicher und möglichst einfacher Kraftwerkstyp und diese Energie erst mal zu erzeugen.

Naja man braucht sich wohl nichts vorzumachen, es wird wohl so weiter gehen bis alles Öl verbraucht ist (schätzungsweise ein paar Millionen Tote bis dahin durch die verschiedensten Ursachen).

Ich wollte hier hauptsächlich eine Diskussion über alternative Lösungen anregen.


rap

Heinrich Dreier
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Beitragvon Heinrich Dreier » 30.01.2006 00:01 Uhr

rap1234 hat geschrieben:Ich wollte hier hauptsächlich eine Diskussion über alternative Lösungen anregen.


rap


Hallo rap

Schauen wir doch mal, was sich noch tut. Reden können viele Leute, und wenn man sich manche Web Seiten anschaut, glaubt man, das alles schnell vorwärts geht, doch leider halten viele Webseiten nicht, was dort versprochen wird.
Alternative Lösung könnte auch ein Speicher und Wechselsystem mit Spulen sein. Also Strombereitstellung, ohne bewegte Teile.

Grüße
Heinrich
Ist alles, was denkbar auch machbar? Leistung ist vermehrbar.
-gerhard muthenthaler
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Beitragvon -gerhard muthenthaler » 02.02.2006 20:54 Uhr

rap1234 hat geschrieben:Ohne Einsparungen braucht man imho mit alternativen Energien erst gar nicht anzufangen.rap

ist alles eine kostenfrage. wenn energie nichts kostet, wird niemand sparen. und auch wenn wir diesen winter alle etwas tiefer in die tasche greifen müssen, ist uns klar, dass das noch immer ein lächerlicher preis ist.


rap1234 hat geschrieben:Das wichtigste wäre natürlich erstmal ein umweltfreundlicher und möglichst einfacher Kraftwerkstyp und diese Energie erst mal zu erzeugen.rap

genau das ist die frage. muss man kraftwerke bauen, oder kann man mit alternativen methoden die energie dort "gewinnen" wo man sie braucht.



rap1234 hat geschrieben:Naja man braucht sich wohl nichts vorzumachen, es wird wohl so weiter gehen bis alles Öl verbraucht ist. rap

so gesehen kann uns der kleine preisschock nur geholfen haben. alternativen wurden wieder angedacht und je knapper öl, desto teurer, je teurer, desto besser für alternativen.
wir haben allerdings alle immer gewusst, dass wir nicht vorher aufhören öl zu verbrennen bevor es einfach nicht mehr geht, weil keines mehr da ist, oder es sehr knapp und damit teuer wurde.

in diesem sinne
auf teures öl!
Jeder hat gute Ideen - Erfinder machen was draus!

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office@erfinder.at
Gast

Beitragvon Gast » 23.02.2006 22:56 Uhr

http://www.stelzer-motor.de/index.html

Hir werdet ihr Motor finden der Beschrieben wurde


Anonymous hat geschrieben:Gut, die Idee war die Energieerzeugung an Orten zu erledigen wo es einfach ist Energie zu gewinnen gibt zB http://www.energiepor tal24.de/forum/top ... alien.html

Wie einfach es ist zB aus der Sahara große Strommengen hierhin zu transportieren weiß ich nicht.
Ich denke daß der Energieverbrauch hier insgesamt zu hoch ist um ihn mit hiesigen regenerativen Methoden allein zu decken.
Die Probleme sind ja bekannt. Es gibt Strom wenn man ihn nicht braucht etc..
Mit Aluminiumbatterien kann man zB. auch Autos antreiben.
Daß man hier mit einem Bruchteil des Energieverbrauchs auskommen könnte ist auch klar.

Außerdem habe ich gedacht wer so ein schwieriges und teueres Problem wie die Kernenergie gelöst hat für den sollte die Verstromung von Alu ein Klacks sein :wink: :?

Ich hab mich mal eine Weile mit Stirlingmotoren oberflächlich beschäftigt.
Dort gab es vor Jahren schon Entwicklungen mit Schwingungssteuerung ohne Steuertriebwerk.
Ich hatte immer eine Vorstellung von einem Motor der aussieht wie ein geschlossenes Rohr mit 3 Anschlüssen: einen Stromanschluß der den gewonnenen Strom von einem Lineargenerator abführt.
Dazu 2 Wasseranschlüsse die die kalte Seite des Motors darstellen und zB vom Heizungsrücklauf durchflossen werden könnten.

Die heiße Seite könnte man in jede häusliche Wärmequelle stecken wie Kachelöfen oder konventionelle Heizungen.
Da der Motor höchstens aus 5 beweglichen Teilen besteht sollte er auch günstig zu produzieren sein.
Der hin- und herschwingende Kolben (sollte 50Hz haben, Auslegungsziel) erzeugt in einer Spule den Strom.
So ein BHK wird vom großen Stromversorger ein- und ausgeschaltet.
So kann er immer Strom produzieren wenn er ihn braucht.
Es gibt einen Vertrag über eine bestimmte Wärmemenge die jeden Tag zu Heizzwecken in einen Speicher eingespeist wird.


rap

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Beitragvon Fritz Walch » 03.07.2006 09:13 Uhr

Für mich ist das Patentrecht die grösste Bremse bei der Umsetzung von Ideen die es gibt.
Schon vor 20 Jahren, als noch kein Patentamt On-Line war, habe ich mich darüber geärgert. Aus eigener Erfahrung behaupte ich, dass viele gute Ideen nicht bekannt werden, weil kein Erfinder sicher seinen Lohn bekommt. http://druckluft.blogspot.com/
Zuletzt geändert von Fritz Walch am 07.01.2008 11:17, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Fritz Walch » 03.07.2006 09:16 Uhr

Für mich ist das Patentrecht die grösste Bremse bei der Umsetzung von Ideen die es gibt.
Schon vor 20 Jahren, als noch kein Patentamt On-Line war, habe ich mich darüber geärgert. Aus eigener Erfahrung behaupte ich, dass viele gute Ideen nicht bekannt werden, weil kein Erfinder sicher seinen Lohn bekommt.
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Zuletzt geändert von Fritz Walch am 07.01.2008 11:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Jens der Heizer » 03.07.2006 11:17 Uhr

Eine Erfindung ist es vielleicht nicht, aber ich wünsche mir schon lange eine Klimaanlage, nur sind diese halt zu teuer vom Stromverbrauch.
Eine Klimaanlage könnte man aber auch mit Solarstrom betreiben, also eine Anlage, zu der das passende Modul geliefert wird. Je mehr die Sonne scheint um so strärker läuft das Kühlaggregat.
So könnte diese Anlage im Sommer den ganzen Tag lang laufen und abends wenn man von der Arbeit heim kommt ist es schön kühl.
Das Solarpanel sollte bei einem Klimasplitgerät direkt auf der Außenseite des Hauses montiert sein, vielleicht wie ein kleines Dach das Außenteil sogar schützen. In den kälteren Monaten könnte man dann bei ausreichender Sonnenenergie vielleicht sogar ein Heisluftgebläse damit betreiben.

Vermutlich scheiterts am Preis, oder an der riesigen Kollektorfläche die man braucht um eine 2 bis 4 kW starke Anlage zu betreiben. Meine Idee war es alles kompakt in einem Gerät zu vereinen, keine Umwandler einzubauen, keine Netzeinspeisung und keine Akkus wären Notwendig um im Sommer zu kühlen und im Winter die Heizung zu unterstützen. Somit dürfte auch der Preis günstiger seine als eine vollwertige Solaranlage auf dem Dach!

Gruß Jens
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Beitragvon rap » 04.07.2006 12:23 Uhr

Es gibt glaub ich Absorptionskälteanlagen die mit Wärme betrieben werden.
Kältemittel Ammoniak und Wasser. Die Wärme könnte über Solaranlagen (Vakuumröhren) erzeugt werden und dann gilt wirklich: je heißer das Wetter umso größer die Kühlleistung.
Mal googlen.

Besser gleich ein Passivhaus. Die Ansaugluft im Haus von meinem Bruder muß zuerst durch ein 30m langes Rohr das im Erdreich liegt. Das Erdreich hat immer ca 8°C. Im Winter wird so die Luft vorgewärmt bevor sie in den Wärmetauscher kommt. Im Sommer wird sie gekühlt und der Wärmetauscher umgangen. Zusammen mit der Superisolierung (Holzfaser) und der Sonnenschutzflächen über den Fenstern gibt es kein Temperaturenproblem.


Noch mal kurz zum Autofahren mit Aluminium.
Wenn man den Wirkungsgrad des Elektomotors mit mehr als 90% gegen den normalen Benziner mit max. 25% stellt wären bei einem Elektroauto generell höchstens 1/3 bis 1/4 des "Tankinhalts" erforderlich.
Deshalb auch die nierdrigen Stromkosten.

Ein 40l Tank Benzin entspricht dann ca 10kg Aluminium oder knapp 4l desselben!
Das finde ich heiß.

Ich habe schnell leider keine Preise für Reinaluminium gefunden aber es wäre eine interessante Frage ob man nicht schon heute zumindest billiger mit Alu fahren könnte.
Bei einem Elektroauto ist auch interessant was alles nicht drin ist: Kupplung, Getriebe evtl Kraftübertragung und vieles mehr.

Ich hab im Netz einen Elektroroller gefunden für die 50er Klasse.
Der Motor ist in der Hinterradnabe eingebaut.
An dem Ding gibt eigentlich kaum noch was was verschleißen oder kaputtgehen kann. Kaum Wartung, kein Ölwechsel etc.
Stromkosten auf 100km 72 Cent!

Wenn man den nachts auflädt wird wegen des nächtlichen Überschußstroms kein einziges Gramm zusätzlicher Brennstoff für meine Fortbewegung verbrannt. Quasi umweltfreundlich. Oder man wechselt zu einem Ökostromerzeuger. Ist kaum teurer als normal.

Unter Benutzung eines Novitec Megapulse Gerätes kann die Lebensdauer der Bleibatteriein um ein mehrfaches gesteigert werden. Ich habe gerade meine Motorradbatterie damit recycelt. 1 Woche dranhängen und das Ding springt auch wieder im Winter problemlos an.
Ja ich habe ein umweltfressendes Motorrad das 5-6l (von 3,8-10l ist alles möglich) verbraucht, und das bei einem Gewicht von 200kg :shock:
Ich fahre aber aus verschiedenen Gründen (ua die Dinger sind zu schnell für öffentliche Straßen) kaum noch.
Ich habe 1 Jahr lang versucht mit allen Tricks den Verbrauch zu senken. Außer einer verbrannten Zylinderkopfdichtung ist nichts dabei rausgekommen. Die Technik ist am Ende.

Außer Reifen und Bremsbelägen fallen also kaum noch Betriebskosten an.
Merkwürdigerweise ist das Angebot an nützlichen Elektroautos im Moment sehr gering..... :?:


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Beitragvon foser1 » 20.07.2006 18:21 Uhr

Ich hab noch nie was von einer Alu-Batterie gehört. Vielleicht geht das einfach nicht.

Aber wie wären Alu-Pellets als Alternative zu Heizöl? Alu verbrennt bei ausreichender Temperatur äußerst lebendig und der Platzbedarf wäre geringer als bei einem vergleichbaren Heizöltank.
Beim Stahlkochen wird teilweise auch durch Verbrennung von Aluminium zugeheizt.

Alu-Pellets wären ein netter Exportartikel für Gegenden, wo Energie im Überfluss vorhanden ist.
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Beitragvon -gerhard muthenthaler » 20.08.2006 23:06 Uhr

Fritz Walch hat geschrieben:Für mich ist das Patentrecht die grösste Bremse bei der Umsetzung von Ideen die es gibt.
Schon vor 20 Jahren, als noch kein Patentamt On-Line war, habe ich mich darüber geärgert. Aus eigener Erfahrung behaupte ich, dass viele gute Ideen nicht bekannt werden, weil kein Erfinder sicher seinen Lohn bekommt. [/url]


Hallo Herr Walch,

da ich mich beruflich schon jahrelang mit Patentverwertung, Lizenzvergabe und anderen Vermarktungsmöglichkeiten für IP beschäftige, möchte ich gerne fragen, wo Ihrer Meinung nach die größten Probleme liegen und wie es möglich sein soll, dass der Erfinder "sicher" seinen Lohn bekommt.

Meiner Meinung nach hat unser Patentwesen unzählige Schwächen. Ich denke aber trotzdem, dass das Patentrecht die großartige Möglichkeit schafft mit einer Idee Geld zu verdienen. Eine Garantie, dass der Erfinder zu seinem Geld kommt, kann es nicht geben. Dafür sind Marktmechanismen und die jeweiligen Vertragspartner des Erfinders zuständig.

Ich würde gerne dieses Thema mit Ihnen vertiefen und freue mich auf eine Antwort.

Schöne Grüße
gerhard muthenthaler

Jeder hat gute Ideen - Erfinder machen was draus!

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