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Beitragvon gergen-dv » 15.06.2021 13:53 Uhr

Baufuchs.
Für Dich als Bauträger ist es sicher interessant zu wissen, dass bzgl. der neuen Förderung (früher bafa) auf den Internetseiten des Bundesverbandes Wärmepumpen e.V. hervorragende Detailinfos veröffentlicht sind - geh mal drauf, es lohnt sich.
U.a. wird nachgewiesen, dass im Gegensatz zu 2016 (Anteil Gasheizungen bei Neubauten 46,9 % und Wärmepumpen lediglich 37,3 %) im Jahr 2020 der Anteil von WÄRMEPUMPEN auf 52,8 % (gegenüber 32,3 % von Gasheizungen) stark angestiegen ist.
Fazit: die Wärmepumpe ist im Vormarsch. Das sollte man Deinem Kunden unbedingt kommunizieren.
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Beitragvon Baufuchs » 16.06.2021 13:09 Uhr

Mein Kunde hat mich um Informationen gebeten, was er an Wärmepumpen-Förderung für sein KfW 55-Haus bekommt.
Kannst Du das mal näher erläutern? Danke im Voraus.
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Beitragvon gergen-dv » 16.06.2021 14:26 Uhr

Die neuen, ab 1. Juli geltenden Vorschriften (BEG-WG) geben an, dass Dein Kunde für einen NEUBAU mit dem Standard KfW 55 - heißt heute 55 EE - 17,5 % Förderung erhält!
Baut er aber in KfW 45 - heute 40 EE - bekommt er für Wärmepumpen eine Förderung von 22,5 %

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Beitragvon gergen-dv » 18.06.2021 07:27 Uhr

Zum Thema neue FÖRDERUNG hier ein nützlicher Link zur Website der KfW:
https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/ ... %B6rderung)/PDF-Dokumente/6000004858_M_461.pdf
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Beitragvon Baufuchs » 22.06.2021 07:53 Uhr

Mein Kunde hat sich jetzt endgültig für eine ERDWÄRMEPUMPE entschieden.
Eigentlich interessiert er sich für eine DIREKTVERDAMPFER-WP. Allerdings findet er auf der bafa-Förderliste
die französischen Geräte nicht. Wo kann er sich bzgl. Förderungen informieren?
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Beitragvon gergen-dv » 22.06.2021 09:00 Uhr

Das ist richtig - Nextherm hat für seine SOLE-Wärmepumpen den entsprechenden Antrag der Listung bei der bafa gestellt. Man kann davon ausgehen, dass die Aufnahme in die Förderliste in Kürze erfolgt.
Demgegenüber wurde die Verlängerung der Zertifizierung der DIREKTVERDAMPER-WP wegen immenser Kosten nicht mehr beantragt. Um Deinen Bauherren aber nicht zu benachteiligen wird dem Kunden ein AUSGLEICHSRABATT eingeräumt.
Das heißt, er bekäme bei einem Baustandard von 55 E eine Förderung von 17,5 %.
Deinem Kunden wird deshalb ein Nachlass von 17,5 % eingeräumt!
Dadurch erspart er sich aber die vorgeschriebene Einschaltung eines Energie-Effizienzberaters (Kosten!) sowie die umfangreichen Nachweise nach Beendigung der Arbeiten.

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Beitragvon energieprojekt » 22.06.2021 20:48 Uhr

Das wäre nicht das allerbeste Geschäft, denn in der KfW Förderung wären die gesamten Anlagen und Montagekosten enthalten.
Diese Förderung dieser Komponenten wird sicherlich mehr betragen als die 17,5% "Ausgleichsrabatt"
Udo
Wir haben die Welt von unseren Kindern geliehen und nicht von unseren Eltern geerbt. So sollten wir auch damit umgehen !
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Beitragvon gergen-dv » 23.06.2021 13:41 Uhr

Rein von den Materialkosten her betrachtet hast Du natürlich recht, wenn man aber die AUSGANGSLAGE sowie alle Vorschriften berücksichtigt, sieht die Sache anders aus.
Nehmen wir den Kunden von baufuchs.
Der will viel selbst machen - schon hat er ein Problem mit den Vorschriften:
Einbau der Teile durch Fachbetrieb
Suchen und FINDEN eines Fachbetriebes
Suchen und Beauftragung eines EFFIZIENZ-ENERGIEBERATERS
Erstellung der kompletten Abrechnung gegenüber der bafa (jetzt KfW) mit Belegen von Fachbetrieben
Nachweis des hydr. Abgleichs durch Fachfirma

Das alles ist mit viel Stress. Arbeit und Kosten verbunden. Realisiert er aber die WP-Anlage ohne Förderung, so kann er viel in Eigenleistung erbringen (Aufstellen der WP, Verlegen der Kollektoren etc.) Darüber hinaus kann er DIREKT BEIM WERKSIMPORTEUR die Anlage kaufen, was zu nicht unbeträchtlichen Einsparungen führt (Den Preis habe ich ja in einem früheren Beitrag genannt)
Ich bin davon überzeugt, dass dieser Weg für SELBSTBAUER hochinteressant ist.

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