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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Happel4061
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Beitragvon Happel4061 » 23.05.2021 11:00 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:Hallo Herr Wichmann, dieses Hydraulikschema ist in der Tat "etwas seltsam" um es vorsichtig auszudrücken. Den Vorlauf der Wärmepumpe mit dem Rücklauf der Heizkörper zu verbinden halte für "sinnfrei". Den heißen Vorlauf des Ölkessels mit der Wärmepumpe (die ja eigentlich ein niedrigeres Temperaturniveau hat) nachzuheizen ist ebenso unverständlich.
Dem Schema nach würde der Ölkessel immer die Heizkörper versorgen und zusätzlich die Wärmepumpe ????.
Im Ernst, diese Hydraulik erschliest sich mir nicht ganz (oder gar nicht)
udo von http://www.energieprojekt.biz

+++++++++++++++
Hallo, vielen Dank für den Hinweis. Nein SO funktioniert es nicht, der BOILER wird ja entweder von der WP aufgeheizt oder vom Ölkessel.
Je nach Temperaturanforderung.Es läuft dann nur EIN Gerät: WP oder Ölkessel.
Lt Beschreibung ist ja in den Boiler noch die Heizspirale der Solarthermie als Insellösung installiert, die sozusagen GRUNDLAST fährt.
Der VORLAUF ((Doppellinie ganz außen ) kommt von der WP (rechts oben) und geht auch IN den Boiler und entweder bei Schaltung IN den Heizungsvorlauf und Boiler (oder bei Schliessen des Satchwell Schalters ) NUR in den Heizungsvorlauf.
Ich weiß, es ist eine etwas ungewöhnliche Konfiguration , aber so war ich froh wenn die alte WP noch arbeitsfähig gemacht werden konnte (s. blauen Lieferschein= Konfiguration!) . Ich selbst kann so eine Hydraulik nicht anfertigen , ggf müßte das eine Spezialfirma nach Anschauung am Ort machen? Ich werde die Linien nochmal nachziehen und hier anhängen.
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rosebud
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Beitragvon rosebud » 23.05.2021 19:47 Uhr

Jetzt erkennt man erst richtig den Horror des Schemas: Im WP-Betrieb ist das Vorlaufwasser der HK eine Mischung aus dem Vorlauf der WP und dem Rücklauf der HK: Die Vl-T° der WP ist ohnehin kaum für HK geeignet und wird noch zusätzlich abgesenkt.

Hier gibt es nur eine adäquate Lösung: Komplett neu verrohren nach Stand der Technik. Ales andere ist und bleibt Pfusch.
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Beitragvon Happel4061 » 23.05.2021 23:28 Uhr

rosebud hat geschrieben:Jetzt erkennt man erst richtig den Horror des Schemas: Im WP-Betrieb ist das Vorlaufwasser der HK eine Mischung aus dem Vorlauf der WP und dem Rücklauf der HK: Die Vl-T° der WP ist ohnehin kaum für HK geeignet und wird noch zusätzlich abgesenkt.

Hier gibt es nur eine adäquate Lösung: Komplett neu verrohren nach Stand der Technik. Ales andere ist und bleibt Pfusch.

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Hallo!
Danke für den Hinweis. Bleibt die Frage:
Wie sollte das aussehen, wenn man die Standorte von Solarspeicher, Ölkessel und Wärmepumpe beibehält?
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Beitragvon rosebud » 24.05.2021 07:46 Uhr

Das Hydraulikschema hängt letztendlich davon ab, wie die Solarthermie aktuell eingebunden ist und davon, wie das Brauchwasser erzeugt wird.
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Beitragvon Happel4061 » 24.05.2021 10:04 Uhr

rosebud hat geschrieben:Das Hydraulikschema hängt letztendlich davon ab, wie die Solarthermie aktuell eingebunden ist und davon, wie das Brauchwasser erzeugt wird.

++++++++++++++
Also nochmal zum besseren Verständnis, in der Realität sieht es oft klarer aus:
In der Beschreibung steht ja alles drin ich hänge sie nochmal extra an.
Das gesamte Brauchwasser wird im Wasserspeicher erwärmt, das geschieht primär durch Solarthermie mit gesondertem Heizmodul das durchströmt wird! Reicht oft nicht aus.Es ist eine INSELLÖSUNG , d.h. ganz egal ob es weitere Heizquellen gibt, dieser Weg funktioniert immer. So, dann gibt es den Ölkessel, der in Betrieb mit einer Heizspirale das Wasser aufheizt! Bei Wärmepumpenbetrieb kommt das Heizwasser direkt in den Brauchwasserspeicher.
Ich sehe daß hier dieses Schema mißverständlich und unklar ist! Ich werde es daher nochmal zurückschicken. Was aber wichtig ist: es gibt 12 Heizkörper die versorgt werden auf 3 Ebenen: Kellerräume (Arbeitszimmer), Erdgeschoß und Dachgeschoß. Was noch wichtig ist und hier zu kurz kam: es ist EIN HEIZKÖRPER im Obergeschoß, der offensichtlich nicht vollständig durchströmt wird! Ansonsten funktioniert die gesamte Anlage ! Das eine Hauptproblem bestand darin, den ursprünglichen BBC Solarwatt Speicher nach dem Undichtwerden 2002 durch einen VIESSMANN VITOCELL auszutauschen und daran zusätzlich 2 Heizspiralen an Ölkessel und Wärmepumpenkreislauf anzuschliessen. Es ist, zugegebermaßen eine sehr speziell angepasste Lösung.
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Beitragvon energieprojekt » 24.05.2021 13:47 Uhr

Happel4061 hat geschrieben:
rosebud hat geschrieben:Jetzt erkennt man erst richtig den Horror des Schemas: Im WP-Betrieb ist das Vorlaufwasser der HK eine Mischung aus dem Vorlauf der WP und dem Rücklauf der HK: Die Vl-T° der WP ist ohnehin kaum für HK geeignet und wird noch zusätzlich abgesenkt.

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Danke für den Hinweis. Bleibt die Frage:
Wie sollte das aussehen, wenn man die Standorte von Solarspeicher, Ölkessel und Wärmepumpe beibehält?


Das sehe ich ähnlich, einmal mit der groben Kelle, Flex oder Schneidbrenner dran.
Die Geräte können ja an Ort und Stelle bleiben, allerdings bedarf es einem vernünfigen Wärmemanager (bestehend aus Schichtenspeicher und Regelung) der die Wärmeflüsse verteilt
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Beitragvon Happel4061 » 24.05.2021 19:37 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:
Happel4061 hat geschrieben:
rosebud hat geschrieben:Jetzt erkennt man erst richtig den Horror des Schemas: Im WP-Betrieb ist das Vorlaufwasser der HK eine Mischung aus dem Vorlauf der WP und dem Rücklauf der HK: Die Vl-T° der WP ist ohnehin kaum für HK geeignet und wird noch zusätzlich abgesenkt.

Hier gibt es nur eine adäquate Lösung: Komplett neu verrohren nach Stand der Technik. Ales andere ist und bleibt Pfusch.

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Hallo!
Danke für den Hinweis. Bleibt die Frage:
Wie sollte das aussehen, wenn man die Standorte von Solarspeicher, Ölkessel und Wärmepumpe beibehält?


Das sehe ich ähnlich, einmal mit der groben Kelle, Flex oder Schneidbrenner dran.
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SUPER! Und WIE sähe dann das Hydraulikschema aus? Immer unter der Prämisse daß es so funktioniert wie beschrieben?
Wärmemanager?
Ist doch wohl nicht so einfach?
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Beitragvon energieprojekt » 25.05.2021 11:31 Uhr

Einfach ist relativ,
ich bin mir sicher das der Heizungsbauer der hier die Hydraulik geplant und umgesetzt hat auch der Meinung war das es einfach ist....
Komplexe Systeme verlangen aber auch nach komplexen Lösungen.
Man kann sich jetzt ein-zwei Tage hinsetzen und eine Hydraulik zeichnen, die notwendigen Produkte dafür raussuchen und dann ein LV/ funktionale Ausschreibung erstellen.
Wenn es schlecht läuft wird er sogar vor Ort die Daten aufnehmen müssen die jetzt nicht zur Verfügung stehen.
Wenn ein Fachbetrieb dies dann umgesetzt hat wird es auch funktionieren.
Dies kostet dann halt ein paar €
Allerdings wird es schwer sein hier jemanden zu finden der dir das mal eben so aufzeichnet....
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Beitragvon Happel4061 » 25.05.2021 16:05 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:Einfach ist relativ,
ich bin mir sicher das der Heizungsbauer der hier die Hydraulik geplant und umgesetzt hat auch der Meinung war das es einfach ist....
Komplexe Systeme verlangen aber auch nach komplexen Lösungen.
Man kann sich jetzt ein-zwei Tage hinsetzen und eine Hydraulik zeichnen, die notwendigen Produkte dafür raussuchen und dann ein LV/ funktionale Ausschreibung erstellen.
Wenn es schlecht läuft wird er sogar vor Ort die Daten aufnehmen müssen die jetzt nicht zur Verfügung stehen.
Wenn ein Fachbetrieb dies dann umgesetzt hat wird es auch funktionieren.
Dies kostet dann halt ein paar €
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Ja das ganz sicher! Danke für die Informationen und Hinweise! Wie gesagt es ist ja eine etwas besondere Installation, die urprünglich von 1980 stammt, nicht funktionierte (Wärmepumpe nicht genug Wasserdurchlauf und Wärmeabgabe) und dann nochmal umgebaut wurde mit dem Ölkessel als Pufferspeicher der auch im WP Betrieb beheizt ist. Das Problem begann ja damit daß 1978 die Heizungen auf wenig Wasser und viel Wärmeabgabe eingestellt wurden (Heizölpreise) . Dementsprechend waren die HKs auf viel Luftumsatz bei wenig Heizwasserinhalt ausgelegt (HELITHERM 2000). JETZT bei Hinzufügen der WP im Dachgeschoß (!) wurde Wert auf viel Wasserumsatz gelegt und die zum Teil erneuerten HKs hatten mehr Wasserinhalt(s.Foto). JETZT ein kompletter Umbau wäre nur im Detail anders und würde den Rahmen sprengen solange alles funktioniert! MIR war es ja eigentlich nur um die Leistung eines HK s gegangen, der offenbar nicht genug Wasser bekommt oder zu wenig Wasser durchläßt. DAS liesse sich sicher entweder durch den kompletten ERSATZ oder/und eine zusätzliche Pumpe davor machen?
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Beitragvon energieprojekt » 25.05.2021 16:43 Uhr

Nun das Problem wird sein das die Hydraulik ja insgesamt mit den Pumpen mehr oder weniger gegeneinander laufen.
Jetzt hier noch eine zusätzliche Pumpe kann aber muss die Lage nicht verbessern.
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