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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Happel4061
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Beitragvon Happel4061 » 02.05.2021 18:47 Uhr

rosebud hat geschrieben:Wenn der HK nur im oberen Breich warm ist, kommt nicht genügend Heizwasser an. Ausgehend davon, daß der Thermostatkopf und der Ventilkörper in Ordnung sind, besteht ein Problem mit der Umwälzpumpe: Was für ein Typ ist es, handelt es sich um eine so dolle Energiesparpumpe, zeigt sie eine Leistung an, wie ist sie eingestellt?

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Ich habe die Anzeige mal so fotografiert...
Ich hoffe das hilft weiter?
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energieprojekt
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Beitragvon energieprojekt » 03.05.2021 06:19 Uhr

Guten Morgen Happel,
wenn das Heizsystem "im Gleichgewicht" ist also die Hydraulik fuktioniert ist evtl die Pumpenleistung nicht ausreichend.
Früher gab es mal die sogenannte "Meßwilo" damit konnte man den Leistungsbedarf einer Pumpe ermitteln.
Vielleicht sollte der Tecniker eine leistungsstärkere Pumpe einsetzen.
(Bei diesem Wilotyp wäre es die 6m Variante).

Seit wann ist dieses Problem denn überhaupt ?
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Beitragvon energieprojekt » 03.05.2021 06:45 Uhr

Es wäre bei der Anlage auch einmal interessant zu sehen mit welcher Temperaturspreizung hier gefahren wird.
Bei Vorlauf 35 bzw 38°C würde mich darüber hinaus auch einmal die Auslegung des Heizungssystems interessieren....
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Beitragvon Happel4061 » 03.05.2021 09:14 Uhr

Also das Problem mit der mangelhaften Heizleistung ist schon über ein Jahr alt! Ich wurde immer auf andere mögliche Probleme und Fehler hingewiesen. Die Konfiguration des Systems (LW Wärmepumpe mit Solarthermie und Ölkessel ist etwas kompliziert zund wurde zuletzt nach der Reparatur der LW 16 mit der obsoleten Steuerung von der Fa Kälte-Emde neu konfiguriert. Das führt die Wartungsfirma VELTUM oft in die Irre, funktioniert aber. Die LW arbeitet mit Thermostateinstellung 45-35 Grad...ab 10 Grad Plus , dabei wird der WW Speicher sowohl mit Solarthermie als auch mit der WP und alternativ Ölkessel beheizt. Im WP Betrieb wird daher der Ölkessel als Pufferspeicher als auch im Durchgang der WW Speicher permanent durchflossen. Eine Speicherlade Pumpe wie früher gibt es nicht das läuft über die Heizungspumpe (die das Wasser durch den Kreislauf schiebt) als auch mit der Umwälzpumpe der Wärmepumpe (auf dem Dachboden). Der Ölkessel ist ein Niedrigtemperaturkessel von Viessmann. Bei den Heizkörpern generell im OG ist zu sagen: alle anderen Heizkörper im OG funktionieren VOLL. Es ist nur DIESER eine Heizkörper der nur im oberen Bereich warm wird . Daher meine Idee ihn auszutauschen oder durchzuspülen?
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Beitragvon rosebud » 03.05.2021 11:24 Uhr

Nach dem, was zuvor beschrieben wurde, ist die Hydraulik komplett verpfuscht: Ein Heizungspümpchen mit 20 Wättchen drückt das Wasser durch einen Speicher, den Ölkessel und die Verbraucher. Der Ölkessel dient als Puffer (wofür?). Wird WW gemacht, scheinen alle Pumpen zu laufen und auf unerklärliche Weise wird es warm, wahrscheinlich mit der Legionellen-WohlfühlT°. Ohnehin sind Heizkörper an einer WP fast ein Argument, dem Installationsbetrieb die Konzession zu entziehen.
Bitte mal ein Hydraulikschema hier einstellen. Das ist garantiert der Brüller.
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Beitragvon Happel4061 » 04.05.2021 09:42 Uhr

rosebud hat geschrieben:Nach dem, was zuvor beschrieben wurde, ist die Hydraulik komplett verpfuscht: Ein Heizungspümpchen mit 20 Wättchen drückt das Wasser durch einen Speicher, den Ölkessel und die Verbraucher. Der Ölkessel dient als Puffer (wofür?). Wird WW gemacht, scheinen alle Pumpen zu laufen und auf unerklärliche Weise wird es warm, wahrscheinlich mit der Legionellen-WohlfühlT°. Ohnehin sind Heizkörper an einer WP fast ein Argument, dem Installationsbetrieb die Konzession zu entziehen.
Bitte mal ein Hydraulikschema hier einstellen. Das ist garantiert der Brüller.

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Hallo! Ja die 20 W sind in der Tat mangelhaft. Der Ölkessel ist Pufferspeicher für das gesamte System (Wassermenge für den Wärmepumpenkreislauf ) und muß beim Umschalten von WP auf den Ölkessel nicht von der Kaltwassertemperatur hochfahren sondern kann von der WP Temperatur 30 Grad oder 35 Grad auf 60 Grad hochfahren (das WW wird dann auch auf 55-60 Grad erhitzt. ) Was bedeutet Heizkörper an einer Wärmepumpe? Die WP LW 16 mit neuem Verdichter steht auf dem DACHBODEN, von da gehen Vor und Rücklauf am Schornsteinschacht nach unten in den Heizkeller und sind dort an den Heizkreislauf angeschlossen. Von DORT geht das Heizwasser über einen Verteiler wieder in die oberen Geschosse! Das WW wird zum Verbrauch über eine Vortex Pumpe in den WW Kreislauf gedrückt (beim Öffnen des Wasserhahnes) . Mit einem Hydraulikschema (??) kann ich nicht dienen?

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Beitragvon energieprojekt » 04.05.2021 10:03 Uhr

Eine Frage, wer ist auf die Idee gekommen solche ein System zu planen und noch viel schlimmer dann auch umzusetzen ?
Bei der von dir geschilderten Hydraulik verwundert es nicht das einzelne Heizkörper nicht warm werden. Der durchströmte Ölkessel wirkt hier quasi als Hydraulische Weiche und "frist" die Pumpenleistung.
Nun die Vortexpumpe wird das Warmwasser nicht ins System drücken. Warmwassersysteme sind druckbehaftet die Pumpe soll nur umwälten und dafür sorgen das Warmwasser schneller an die Zapfstelle kommt (Zirkulationsleitung)
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Beitragvon Happel4061 » 05.05.2021 12:36 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:Eine Frage, wer ist auf die Idee gekommen solche ein System zu planen und noch viel schlimmer dann auch umzusetzen ?
Bei der von dir geschilderten Hydraulik verwundert es nicht das einzelne Heizkörper nicht warm werden. Der durchströmte Ölkessel wirkt hier quasi als Hydraulische Weiche und "frist" die Pumpenleistung.
Nun die Vortexpumpe wird das Warmwasser nicht ins System drücken. Warmwassersysteme sind druckbehaftet die Pumpe soll nur umwälten und dafür sorgen das Warmwasser schneller an die Zapfstelle kommt (Zirkulationsleitung)
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Nun, das Hauptproblem scheint mir die Heizungspumpe zu sein, die zu wenig Leistung hat und ggf der HK! Es funktioniert ja alles, auch die übrigen HKs werden im OG warm. Daher ist das System den Gegebenheiten angepasst, denn im WP Betrieb gibt es ja dann 2 Umlaufpumpen. Es geht also nicht um die Konfiguration: Nochmal: es gibt DREI TEILE: einen WW Speicher der über die Solarthermie Anlage Grundlast (wenn genug Sonne da ist) fährt. Darüber hinaus ist er an den Heizkreislauf der Ölheizung und der Wärmepumpe angeschlossen, die notfalls dazu heizen. Da die WPs alter Schule viel Wasser im Umlauf brauchen (so sagte es damals auch die Fa Veltum beim Umbau 1980) wurde der ganze Heizwasserkreislauf um den Ölkessel als Pufferspeicher (mit Wasser) eingeschaltet , der auch bei kalten Temperaturen dann mit der Wassertemperatur der bisherigen Wärmepumpe aufheizen kann. (hatte ich ja erwähnt). Der Ölkessel hat ja keinen eigenen Warmwasserspeicher wie früher der auch eine eigene Speicherladepumpe hatte. Die Aufstellung der LW 16 (Happel/GEA) 1980 auf dem DACHBODEN (also 4 Meter entfernt ) hat natürlich einen langen Leitungsstrang für Vor- und Rücklauf zur Folge, der aber funktioniert . Die ganz Konfiguration ist in der Tat ungewöhnlich funktioniert aber, das muß ich bestätigen, ohne Bilder evtl nicht gut erklärbar, aber darum ging es mir nicht. Ich ersehe mir daß die Pumpenleistung erhöht werden muß , da sonst die Verteilung des Heizwassers ungleichmäßig ist. Das Problem des erwähnten HK der nur im oberen Bereich warm wird und auch nicht immer ganz, benötigt wohl doch entweder eine zusätzliche Pumpe VOR dem Heizkörper (falls der HK nicht verstopft ist?) oder einen Austausch.
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Beitragvon energieprojekt » 05.05.2021 14:26 Uhr

Dein System verstehe ich schon recht gut auch ohne Bilder.....
Wie gesagt ich würde es als erstes mit einer stärkeren Pumpe probieren
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Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Also her mit dem Hydraulikschema, Handzeichnung genügt, auch von Udo.

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