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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Happel4061
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Beitragvon Happel4061 » 01.05.2021 11:21 Uhr

Frage: der Heizkörper (Angaben in der Anlage!) heizt nicht mehr ausreichend bei kälteren Temperaturen, es ist maximal der OBERE RAND warm, oder etwas mehr nach unten, oft wird auch nur ein oberer Teil warm. Der Wartungsdienst weigert sich den HK auszutauschen, und meint es liegt nicht am HK? Entlüftet wurde er, trotzdem meine ich, der HK wird nicht komplett /ausreichend vom Heizwasser durchströmt. Natürlich ist die Zuleitung etwas dünn als heute wohl üblich.
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rosebud
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Beitragvon rosebud » 01.05.2021 12:52 Uhr

Wenn der HK nur im oberen Breich warm ist, kommt nicht genügend Heizwasser an. Ausgehend davon, daß der Thermostatkopf und der Ventilkörper in Ordnung sind, besteht ein Problem mit der Umwälzpumpe: Was für ein Typ ist es, handelt es sich um eine so dolle Energiesparpumpe, zeigt sie eine Leistung an, wie ist sie eingestellt?
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Beitragvon energieprojekt » 01.05.2021 16:42 Uhr

Hallo Happel,
ich sehe es wie Rosebud und dem Wartungstechniker.
Warum und vorallem was soll am Heizkörper defekt sein =
Es handelt sich um zwei blechschalen die verschweißt sind und dazwischen fließt Wasser.
Der einzig denkbare Defekt wäre ein durchrosten, alle anderen Probleme liegen im Bereich der Hydraulik (Pumpe, Ventil, Thermostat) oder aber im Bereich des Heizungswassers (verschlammt, verstopft)
Also solltest du auch in diesen Bereichen nach nach dem Fehler suchen/suchen lassen.
Deinen Einwand zum Thema Rohrleitung "dünner als heute üblich" ist in sofern falsch als das die Rohrleitungen früher wesentlich dicker waren dies liegt darin begründet das oft noch Heizsysteme ohne Pumpe, sogenannte Schwerkraftheizung zum Einsatz kamen.
Die Dimension bei dir dürfte wohl 12er Kupfer- oder Weichstahlrohr
sein und wird sicherlich von einem Fachmann so berechnet worden sein.
Wie immer sollten jedoch alle Komponenten aufeinander abgestimmt sein
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Beitragvon Happel4061 » 01.05.2021 19:08 Uhr

Zunächst mal HERZLICHEN DANK! Die Umwälzpumpe ist eine WILO die mit 4.0 und 20 W läuft. Immer mit der Regelung von Drehzahl/Watt-Leistung. Die anderen HKs im OG sind ohne Probleme ! Thermostat und Ventile sind in Ordnung, der Thermostat ist ganz offen und trotzdem wird der HK nicht warm. Ich werde ja die Heizflüssigkeit prüfen und gg auswechseln lassen . Zur Zeit ist das Heizwasser bis minus 10 Grad frostgeschützt.
DANKE!
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Beitragvon Happel4061 » 01.05.2021 20:35 Uhr

Hier noch Fotos von den Pumpen:
WILO 1 = Heizungspumpe
Pumpe 2 = Betriebspumpe der Wärmepumpe LW 16 (Dachboden)
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Wärmepumpe1.s.jpg
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Beitragvon rosebud » 01.05.2021 22:16 Uhr

Mit welcher Leistung läuft die Heizungspumpe? Auf dem Bildchen ist das nicht zu erkennen. Mein Vorschlag: Einstellen auf konstanten Druck und 40 W Leistung. Alles darunter ist Spielerei.

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Beitragvon Happel4061 » 02.05.2021 09:25 Uhr

Hallo, danke für die späte Antwort. Ja die Heizungspumpe läuft mit 20 W und der Einstellung (maximalmöglich) 4.0 . Es sind ja energiesparende Pumpen. Das gilt auch, wenn die Heizungsanlage im Wärmepumpen-Betrieb fährt, dann läuft zusätzlich die 2 Umwälzpumpe mit 21 W . Es sind dann 2 Pumpen in Betrieb.
Was ich nicht verstehe: Warum baut man den HK nicht aus und überprüft ihn?
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Beitragvon rosebud » 02.05.2021 09:44 Uhr

An einem Heizkörper gibt es nichts zu überprüfen. Da ist ein Loch, da geht das Wasser rein und ein anderes, da geht das Wasser raus. Das Problem ist das Umwälzpümpchen. Mit 20 Wättchen Leistung ist nichts zu gewinnen. Wenn Leistungskurven verfügbar sind, dann diejenige mit konstantem Druck auswählen und auf maximale Leistung einstellen. Ab 40 Watt aufwärts wird der Heizkörper duchgehend warm.
HIer haben wir ein Klasse-Beispiel, wohin die ganze Öko-Energiefummelei führt.
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Beitragvon energieprojekt » 02.05.2021 12:08 Uhr

Ich gebe rosebud in manchen Punkten recht aber dies habe ich ja auch schon gesagt. Am Heizkörper kann es in der Form nicht liegen, er ist mit Wasser gefüllt, solange er dicht ist klappt alles, wenn nicht tritt es in den Raum aus !
Der Servicetechniker wird dies wissen, warum sollte er nun die Anlage teilentleeren, was am Heizkörper prüfen und dann wieder montieren, sauerstoffhaltiges Wasser einfüllen und dann in der Zukunft noch ein paar mal zum nachentlüften des Systemes an die Anlage müssen ?
Die Pumpe soll nur für eine Umwälzung sorgen (da was früher per Schwerkraft klappte) schafft die Pumpe es nicht so ist hier der Punkt an dem man ansetzen muss, also Leistung erhöhen und eben auf konstanten Druck umstellen.
Wie dies geht kannst du im Manual der Pumpe lesen, ist kein Hexenwerk.
Zum Thema Frostschutz, dem Heizungswasser wird normalerweise kein Frostschutzmittel beigemischt, wenn dies im Einzelfall gemacht wurde muss es bei der Auslegung der Heizkreispumpe berücksichtigt werden
Udo von http://www.energieprojekt.biz
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Beitragvon Happel4061 » 02.05.2021 18:44 Uhr

rosebud hat geschrieben:Mit welcher Leistung läuft die Heizungspumpe? Auf dem Bildchen ist das nicht zu erkennen. Mein Vorschlag: Einstellen auf konstanten Druck und 40 W Leistung. Alles darunter ist Spielerei.
energieprojekt hat geschrieben:Ich gebe rosebud in manchen Punkten recht aber dies habe ich ja auch schon gesagt. Am Heizkörper kann es in der Form nicht liegen, er ist mit Wasser gefüllt, solange er dicht ist klappt alles, wenn nicht tritt es in den Raum aus !
Der Servicetechniker wird dies wissen, warum sollte er nun die Anlage teilentleeren, was am Heizkörper prüfen und dann wieder montieren, sauerstoffhaltiges Wasser einfüllen und dann in der Zukunft noch ein paar mal zum nachentlüften des Systemes an die Anlage müssen ?
Die Pumpe soll nur für eine Umwälzung sorgen (da was früher per Schwerkraft klappte) schafft die Pumpe es nicht so ist hier der Punkt an dem man ansetzen muss, also Leistung erhöhen und eben auf konstanten Druck umstellen.
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Stimmt, ich werde das dem Wartungstechniker so mitteilen.
DANKE!
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