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Artheizer
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Beitragvon Artheizer » 08.04.2021 22:38 Uhr

Ein Experiment zum Wärmemengenbedarf eines Sanierten Bestandshauses.

WF 290 m2 , 160 m2 Fbheizung sonst Flachheizkörper. 200 m2 Wohnfläche mit Innendämmung.

Versuchsaufbau:
Bestehende Ölheizung auf 45°C bis 50°C auf Dauerheizen eingestellt.
Kamstrup WMZ im Rücklauf und Sensor an der Vorlaufleitung fest montiert.
Handschriftliche Aufzeichnungen von Stundenangabe,KWh . T 1 T2 , K ; Volumenstrom ; Momentan KWh.
Messzeitraum 16.1 bis 27.3 21.

Ergebnisse:
1.an den kältesten Tagen 12.2 -20.2 wurden 11 KWH pro Stunde ins Haus gefördert = 11X 24= 264 KWh pro Tag.
IM Messzeitrum haben wir 1020 Liter Heizöl verbraucht = 10.000 KWh. berechnet.
Kamstrup Anzeige zeigte einen Wärmeverbrauch von 9.000 KWh an,Warmwasserbereitung und Wärmeverluste sind in der Messung NICHT enthalten.

Ich gehe davon aus ,das der Wärmemengenzähler richtige Ergebnisse geliefert hat.
Raumtemperaturen waren wie gewünscht ,auch bei den Flachheizkörpern. Da kann mann ja noch etwas erweitern.

Bei den Temperaturen am 8.4 21 ist ein Wärmebedarf von 5 KWh Wärme ins Gebäude.

Fazit. Bei allen Wärmepumpen werden wir in den ganzen Kalten Wintertagen im Monat ---Stromkosten von ca. 500 Euro-- haben. Damit muss mann erst mal leben lernen. Ab Mitte März liefert dann die solaranlage ersten Strom der Sonne.

Plan A: eine modulierende Sole WP mit eine Leistung ca 16 KWh und Sonden mit bis zu 20 KWH Entzugsleistung.
Diese WP haben eine Nennleistung ca 11KWh bei Normalbetrieb.

Schreibt bitte mal Eure Erfahrungen und Hinweise.

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Beitragvon GESBB » 09.04.2021 11:01 Uhr

Hallo,
hilfreich ist sicherlich, wenn man sich hinsichtlich physikalischer Grundgrößen/Einheiten belastbar auskennt. :wink:
Leistung (kW,W) ist stets eine momentane Größe, während Energie das zeitliche Integral des zeitlichen Leistungsbedarfs darstellt. :!:
Benötigte Leistung ist meist variabel, völlig unabhängig vom Leistungsangebot eines z.B. Wärmeerzeugers.
Nicht ganz zufällig können daher heutige Wärmeerzeuger variable Leistungsanforderungen nach Bedarf (Regelung) bedienen (Leistungsmodulation).
Das gelingt allerdings nur zielführend, wenn die Anlage insgesamt fachlich dimensioniert wird.
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Beitragvon Artheizer » 09.04.2021 13:14 Uhr

GESBB hat geschrieben:Hallo,
hilfreich ist sicherlich, wenn man sich hinsichtlich physikalischer Grundgrößen/Einheiten belastbar auskennt. :wink:
Leistung (kW,W) ist stets eine momentane Größe, während Energie das zeitliche Integral des zeitlichen Leistungsbedarfs darstellt. :!:
Benötigte Leistung ist meist variabel, völlig unabhängig vom Leistungsangebot eines z.B. Wärmeerzeugers.
Nicht ganz zufällig können daher heutige Wärmeerzeuger variable Leistungsanforderungen nach Bedarf (Regelung) bedienen (Leistungsmodulation).
Das gelingt allerdings nur zielführend, wenn die Anlage insgesamt fachlich dimensioniert wird.

Danke für deine Hinweise.
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Beitragvon Artheizer » 12.04.2021 07:54 Uhr

Artheizer hat geschrieben:
GESBB hat geschrieben:Hallo,
hilfreich ist sicherlich, wenn man sich hinsichtlich physikalischer Grundgrößen/Einheiten belastbar auskennt. :wink:
Leistung (kW,W) ist stets eine momentane Größe, während Energie das zeitliche Integral des zeitlichen Leistungsbedarfs darstellt. :!:
Benötigte Leistung ist meist variabel, völlig unabhängig vom Leistungsangebot eines z.B. Wärmeerzeugers.
Nicht ganz zufällig können daher heutige Wärmeerzeuger variable Leistungsanforderungen nach Bedarf (Regelung) bedienen (Leistungsmodulation).
Das gelingt allerdings nur zielführend, wenn die Anlage insgesamt fachlich dimensioniert wird.

Danke für deine Hinweise.

Hat keiner hier im Forum, einen solchen Versuch des Wärmeverbrauchstestes gestartet?
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Beitragvon energieprojekt » 12.04.2021 08:13 Uhr

Hallo Artheizer,
ich denke jene die hier professionell Anlagenplanung machen werden keine Selbstversuche machen sondern fundierte Berechnungen und Messreihen anstellen.
Privatleute wie du (nicht negativ gemeint) werden ihre Ergebnisse nicht unbedingt veröffentlichen, zumal diese auch nicht unbedingt allgemeingültig sind.
Gruß udo von www.energieprojekt.biz
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Beitragvon Artheizer » 12.04.2021 09:40 Uhr

energieprojekt hat geschrieben:Hallo Artheizer,
ich denke jene die hier professionell Anlagenplanung machen werden keine Selbstversuche machen sondern fundierte Berechnungen und Messreihen anstellen.
Privatleute wie du (nicht negativ gemeint) werden ihre Ergebnisse nicht unbedingt veröffentlichen, zumal diese auch nicht unbedingt allgemeingültig sind.
Gruß udo von http://www.energieprojekt.biz

Danke für diesen Hinweis.


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