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tde
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Beitragvon tde » 28.04.2015 12:48 Uhr

Hallo. Ich schreibe gerade an meiner Masterarbeit über WEA. Mir kam der Gedanke, die Komponente Bodenneigung mit aufzunehmen und damit eine GIS-Analyse zu machen. Nun bräuchte ich mal Informationen dazu, wie stark der Bodenneigungswinkel sein darf. Off-Shore sollen es nur 3 oder 5% sein, aber ich schreibe über On-Shore. Ich wäre sehr dankbar über eure Hilfe, am besten mit Quelle, damit ich es in der Arbeit angeben kann. Leider wurde ich bisher weder in der Literatur, noch im Internet fündig.
VG Tom

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Beitragvon EuRegEn » 28.04.2015 19:13 Uhr

Bei der schwimmenden Variante spielt die Bodenneigung überhaupt keine Rolle...

http://www.iwr.de/news.php?id=28681

EU gibt grünes Licht für schwimmenden Windpark in Portugal
Brüssel / Münster - Nach Berichten der Europäischen Kommission sind Pläne für den Bau eines schwimmenden Offshore-Windparks vor Portugal genehmigt worden.

Den Plänen zufolge sollen Windkraftanlagen mit einer Leistung von 25 Megawatt (MW) auf See errichtet werden. Schwimmende Anlagen sind zuvor schon in Form von Prototypen vor Portugal, Norwegen und Japan installiert worden.

Portugiesisches EE-Programm von EU Kommission gebilligt
Die Europäische Kommission hat das portugiesische Programm gebilligt, das auf die Förderungen von Technologien zu erneuerbaren Energien setzt. Über das Programm werden erneuerbare Energien-Projekte gefördert, die auf Wellen- und Gezeitenenergie sowie innovative Offshore-Windkraft-Technologien setzen. Die Kommission unterstreicht, dass dieses Programm die Energie- und Umweltziele der EU fördert und dabei nicht gegen das Wettbewerbsgesetz des Binnenmarktes verstößt. Dazu die dänische Wettbewerbs-Kommissarin Margrethe Vestager: „Die Entwicklung der neuen, erneuerbaren Technologien ist wichtig, damit Europa seine umweltpolitischen Ziele erreicht.“

Der Innovationstest vor Portugal: Das Windfloat-Projekt
Das neue portugiesische Programm fördert Projekte mit einer Gesamtkapazität von 50 MW Leistung. Davon entfallen bereits 25 MW Leistung auf das Windfloat-Projekt. Im Rahmen von Windfloat sollen schwimmende Offshore-Windturbinen unter realen Betriebsbedingungen getestet werden. Folglich werden die Windturbinen auf eine schwimmende Plattform montiert und nicht wie üblich im Meeresgrund eingelassen. Der Vorteil dieser Technologie: Es soll ermöglichen, Windturbinen auch im tieferen Gewässer einsetzen zu können.

Über die Nutzung der anderen 25 MW Leistung wird bis Ende des Jahrs entschieden. Zusätzlich wurde ein für 25 Jahre dauernder Einspeisetarif ausgehandelt, die die höheren Kosten für die neuen Technologien decken sollte. Des Weiteren werden die Projekte durch den EU Fonds NER300 unterstützt, der innovative, treibhausgasarme Energieprojekte fördert.
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Beitragvon tde » 28.04.2015 20:14 Uhr

Danke für die Antwort. Mit On-Shore meinte ich jedoch Flächen im Binnenland. ;-)
StefanKopp
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Beitragvon StefanKopp » 10.11.2015 11:39 Uhr

Hallo, das Thema Bodenneigung wird bei den Herstellen meistends im Dokument "Kranstellflächen und Zuwegung" behandelt.

Dies betrifft aber nur die Rahmenbedingungen zum Bau - viel wichtiger sind aber die Geländeneigungen für das vorangehende Site Assessment. Mach doch einmal eine Internetrecherche zum Thema "Slopes" so heissen Hangneigungen nämlich in englisch.

Grundsätzlich unterscheidet man in Site Assessment zwischen Slopes in Haupt- und Slopes in Nebenwindrichtungen. Ideal sind Slopes unter 10° in HW und unter 20° in NW. Aber das ist jetzt auch nur eine sehr pauschale Aussage

viele Grüsse Stefan

Site Assessment und Windanalysen
http://www.Windenergie-im-Binnenland.de

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