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Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
Ecki

Beitragvon Ecki » 29.11.2005 23:22 Uhr

Hallo Forumleser,
was ist abgesehen vom Preis der Vorteil bzw. Nachteil von Flaeche und Tiefenbohrung. Die Frage bezieht sich nicht auf Grundstuecksgroesse und Kosten, sondern direkt auf Fakten der Effektivitaet, Lebensdauer etc..
Wir haben felsigen Untergrund.
Baugebiet ist in Dresden.

Vielen Dank im Voraus
ecki

Gast

Beitragvon Gast » 01.12.2005 19:59 Uhr

eine Tiefenbohrung bringt konstant mehr Wärmeenergie zur Wärmepumpe, d.h. die Betriebskosten sind geringer, ein Flächenkollektor auf einer Nordseite ist ganz schlecht, weil zu hohe Betriebskosten absehbar.
Grüße Henning
Gerotherm
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Beitragvon Gerotherm » 16.12.2005 15:05 Uhr

Hallo

Eine Erdsondenbohrung hat je nach Untergrund eine, um einiges höhere Entzugsleistung pro m als ein Flächenkollektor pro m². Der Flächenkollektor arbeit aber, wenn Er ordentlich ausgelegt ist genauso mit nur geringen Leistungseinbußen. Ist Bei Horizontal halt so, dass die Wärme durch Sonne und Regen nachgeführt wird und dies im Winter nicht so dolle ist. Dafür wird dieser dann größer Dimensioniert ca. 20-25W/m² Entzug je nach Untergrund. Im Fall Dresden bei Granit (wenn nicht Sandstein ist) werden Entzugsleistungen von 55-65W/m bei Tiefenbohrungen erreicht. Vorteilhaft sind hierbei noch die Grundwasserleiter.
Eine Gute Planungsfirma kann Ihnen für beide Fälle einen Kosten/Ertragsplan ausarbeiten.

MfG
marsipulami

Beitragvon marsipulami » 16.12.2005 17:02 Uhr

Ein Erdkollektor als Direktsystem ist Sole-Erdsonden bei weitem überlegen, dazu noch genehmigungsfrei. Beste Jahresarbeitszahlen liegen bei 5,5 und teils noch mehr.

Einzig sinnvolle Alternative für eine Bohrung ist die CO2-Erdsonde, die auch die 5 schafft.

Allerdings ist ein Kollektor fast immer deutlich günstiger zu erstellen, objektive Infos gibt es dazu unter wwww.klima-innovativ.de
Gerotherm
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Beitragvon Gerotherm » 19.12.2005 10:32 Uhr

@marsipulami
das ein Erdkollektor einer Erdsonde bei weitem überlegen ist (thermodynamisch) ist schlichtweg falsch. Ist ja auch ganz logisch, eine Bohrung bis 100m tiefe hat ein Durchgängiges gleichmäßiges Temperaturprofilel zwischen 9°C-12°C und somit kann der WP, bei richtiger Auslegung, eine konstante Vorlauftemperatur die etwas höher liegt und das gesamte Jahr konstant ist als bei Kollektoren, die Jahreszeitlichen Schwankungen unterworfen sind. Sie liegen in Tiefen, wo sie Ihre Wärme aus Solarstrahlung sowie Regen beziehen. Dies kann man durch gute Auslegung der Kollektorfläche begegnen aber man kann nicht sagen, dass Sie weit überlegen sind. Außer im Preis, da sind sie um einiges günstiger wobei man aber die Fläche haben muss.

Zu den Erdsonden CO2 Sonden allgemein, sie können dem Erdreich nur so iel Wärme entziehen, wie das Erdreich vermag nachzu liefern. Der Erdsondentyp ist nur das Mittel zum Entzug aber das Erdreich ist der Lieferant. Diese Möglichkeit muss ebenfalls am Gesteinsentzug richtig ausgelegt werden.

MfG
marsipulami

Beitragvon marsipulami » 20.12.2005 00:28 Uhr

@Gerotherm

Zunächst Gelächter, dann Traurigkeit über so viel Unwissenheit. Oder ist das alles nur Propanganda?

In 100 m Tiefe herrschen im Allgemeinen zwische 9 und 10 ° C, darüber entspechend weinger. Die im Schnitt höhere Quellentemp. wird durch den entfallenden Wärmeübergang des Direktverdampfenden Kollektors weitaus wett gemacht.

Ich empfehle jedenfalls Weiterbildung in Thermodynamik und simpler Physik...

Auch bei CO2-Erdsonden muß die Entzugsleistung beachtet werden, weinger Bohrmeter sind einfach nicht drin. Keine Hilfsenergie (Solepumpe) und gleichmäßige Temp.-Verteilung und deshalb höherer Wirkungsgrad sind der Vorteil. Planungsfirma hin oder her...

Gerotherm
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Beitragvon Gerotherm » 20.12.2005 18:17 Uhr

@marsipulami
??
Propaganda ?? Für was??
Bin und habe keine Planungsfirma.

Die Erdreichtemperatur ist nun mal erst ab ca.15m unbeeinflusst von der Umgebungstemperatur Sommer/Winter und nimmt ca. um 3K pro 100m zu. Das habe ich mir nicht ausgedacht sondern ist Fakt.

Und ob in 100m Tiefe 9-10°C sind oder 9-12°C ist dermaßen egal und auserdem noch Standortabhängig.

Des weiteren habe ich nix gegen die CO2 Erdsonde oder Kollektor warum auch? Nur kann mann aus einer unbeeinflussten Quelle mit höherem Temperaturniveu mehr Energie entziehen als aus einer Quelle mit niedrieger Quellentemperatur die im Winter noch ungünstiger wird.

Wieso soll ich mich deswegen in Thermodynamik weiterbilden. Machen Sie sich mal über meine Bildung keine unnötigen sorgen.

Fakt ist des weiteren, das richtig Dimensionierte Anlagen, gleich welches System, sehr gut funktionieren. Am Ende steht eine benötigte Fläche, ein Preis sowie ein Anlagenwirkungsgrad und dann muss man sich halt entscheiden.

Wichtig ist ein guter Planer sowie im weiteren Installateur.

übriegens, mann kann auch vernünftig Antworten.

MfG
Gast

Beitragvon Gast » 17.01.2006 08:20 Uhr

marsipulami hat geschrieben:Ein Erdkollektor als Direktsystem ist Sole-Erdsonden bei weitem überlegen, dazu noch genehmigungsfrei. Beste Jahresarbeitszahlen liegen bei 5,5 und teils noch mehr.

Einzig sinnvolle Alternative für eine Bohrung ist die CO2-Erdsonde, die auch die 5 schafft.

Allerdings ist ein Kollektor fast immer deutlich günstiger zu erstellen, objektive Infos gibt es dazu unter wwww.klima-innovativ.de


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