Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Tools, Onlinerechner und Newsletter Diskussionsforum forum
Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
jfeuerstraeter

Beitragvon jfeuerstraeter » 12.01.2006 12:28 Uhr

Guten Tag,
ich bin durch Zufall auf dieses interessante Forum gestoßen, habe mir einige Artikel, bzw. Berichte durchgelesen und bin nun wirklich komplett verwirrt. Ich werde im April mit dem Bau eines EFH beginnen, Wohnfläche ca. 180qm ohne Keller. Bezüglich der Heizungsart bin ich noch total unsicher, es schwebte mir vor, eine Solaranlage und einen Kachelofen zur Brauchwassererwärmung zu verbauen, und eine Gastherme als Hauptheizung zu nutzen. Die Sache mit der Erdwärme war für mich auch mal ein Aspekt, fühle mich aber auch durch gewisse Artikel in diesem Forum sehr verunsichert, hinsichtlich der Wärmegewinnung und der Anschaffungskosten. Kann mir hier mal jemand, in einfachem Deutsch beschreiben, wie 1. so eine Anlage funktioniert, was man für Vorraussetzungen dafür haben muss, ob sie sich bei der Hausgröße lohnt, wie ist das Temperaturempfinden, ich habe gelesen, dass die Vorlauftemperatur bei den Heizkörpern niedriger ist, heißt für mich, dass die Heizkörper dementsprechend nicht so warm werden, oder wie muss ich das verstehen?? Wenn sich jemand bereit erklären würde meine Fragen zu beantworten, dann schreibt das bitte einfach, so dass auch ein Laie dieses verstehen kann, viele Leute befinden sich im Forum, die hier irgendwelche Statistiken erbringen, Zitate von irgendwelchen Physikern, mich interessiert das nicht, einfach und präzise auf den Punkt kommen, denn Ihr dürft nicht vergessen, dass hier auch Leute drauf gucken, die keine Heizungsbauer,Ingenieure oder Physiker sind. Oftmals einfache kleine Bauherren, die eine gut zu verstehende Antwort haben möchten.
In diesem Sinne, hoffe ich, dass ich jemanden mit der Frage bewegen konnte. Um jede Antwort wre ich dankbar. Lieber Gruß vom Jörg :roll:

Stephan Ostermann
Aktivität: hoch
Beiträge: 466
Registriert: 05.01.2006 00:31
Wohnort: Sehnde / Niedersachsen
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Stephan Ostermann » 12.01.2006 19:41 Uhr

Hallo...

das ist immer eine bewegende Frage was man nun wie miteinander verknüpft.

Wenn Sie auf Heizkörper zur Beheizung der 180m² bestehen, fällt die Wärmepumpe eigentlich aus. Die Vorlauftemperatur von maximal 40° C ist für diese Art der Beheizung das Beste.

Allgemein gesagt, ist die Fußbodenheizung die günstigere Art zu heizen. Hier ist aber die Anschaffung höher als bei Heizkörpern.

Persönlich finde ich die Beheizung einer Hauses mit Strom nicht gut. Das ist auf Grund der Schadstoffe, die bei der Entstehung freigesetzt werden und der Endlichkeit von fossilen Brennstoffen.
Wer jetzt von Uran spricht sollte einfach mal an die Entsorgung bzw. Lagerung denken.

Wen die Anschaffungskosten nicht schrecken, sollte sich für eine Kombination aus Pelletheizung und Solaranlage entscheiden.
Der Mehrpreis gegenüber einer Gasanlage amortisiert sich durch die Gaspreisentwicklung in wenigen Jahren.

Wenn du beim Bauen zusätzliche Fördermittel bekommen möchtest, entscheide dich für ein KfW'40 oder 60 Haus. Das heißt, dass das Haus einen Wärmebedarf von 40 oder 60 kWh pro m² und Jahr hat. Das erreichst du über die Kombination von modernen Baustoffen und moderner Heiztechnik.

Du mußt dir die Frage stellen, wieviel Buget du für die Heiztechnik eingeplant hast, bzw. mit welchen Heizkosten du rechnest.

Diese Angaben taugen eignen sich um Illusion und Wirklichkeit miteinander zu verbinden. Man kann schließlich zwischen 7.500 und 50.000 + X Euro ausgeben.

Grüße vom

AS Solar Kundendienst

Zurück zu Geothermie & Wärmepumpen



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n
 

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag



Sie lesen gerade die Forendiskussion: Erdwärme oder Kamin, Gas, was denn nun????