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TinaBB
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Beitragvon TinaBB » 06.09.2007 16:27 Uhr

Hallo,

für unser neues KfW40-Haus werden wir eine Sole/Wasser-Wärmepumpe bekommen. Es wird das Modell Nibe Fighter 1240 sein. Da wir das Haus von einem Bauträger gekauft haben, versuchen wir natürlich auf die richtige Dimensionierung der Wärmepumpe zu achten.
Wir haben von unserem Bauträger deswegen eine Heizlastberechnung nach DIN12831 gefordert (die ist doch richtig, oder?).

Wir haben jetzt einen "Berechnung der Normheizlast" für unser Haus (KfW40, 137 m², Fußbodenheizung, aktive Be- und entlüftung mit Wärmetauscher) erhalten. Heraus kam eine Norm-Gebäudeheizlast von 4780W (35,1 W/m² und 14,4 W/m³).
Aufgrund dieser Zahlen sollen wir den Nibe Fighter mit einer Heizleistung von 4,77 kW bekommen. Unsere Frage ist jetzt, ob diese Leistungsstufe ausreichend ist. In diversen Beiträgen habe ich gelesen, dass zu der Norm-Gebäudeheizlast noch pro Haushaltsangehörigen 250 W für die Warmwasseraufbereitung mitberechnet werden muss. Demzufolge bräuchten wir eine Heizleistung von rd. 5,8 kW. Der Heizungsbauer des Bauträgers meint allerdings, dass die Warmwasseraufbereitung in der Gebäudeheizlastberechnung mit enthalten sei. Stimmt das? Und wo steht das ggf.?
Für Tipps und Hinweise wäre ich sehr dankbar!

Schöne Grüße, TinaBB

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Beitragvon fdl1409 » 06.09.2007 17:25 Uhr

Hi Tina,

WW-Bedarf liegt im Mittel unter 2 kWh pro Tag und Person. Bei 250 Watt könnte die WP 6 kWh liefern. Ist also viel zu hoch.
Ich würde auch gar keinen Zuschlag für WW machen, das fällt kaum ins Gewicht.
Wenn eure Soletemperatur über 0° ist und/oder Heizungsvorlauf unter 35° dann ist die Heizleistung sowieso höher als die Nennleistung.
Die tatsächliche Heizlast des Gebäudes ist auch meist geringer als berechnet.
Mach die keine Sorgen, denke die WP geht in Ordnung. 35 Watt je m2 ist für ein KfW40 Leistung satt.

MFG
Frank
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Beitragvon oakgast » 19.10.2010 11:34 Uhr

Kommentar von "Jochen" erstellt am 19.10.2010,12:33
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

hi

So ein Schwachsinn.
Natürlich muss man einen Kesselzuschlag für die Warmwasserbereitung mit einbeziehen. Dieser ist in der Heizlastberechnung definitiv nicht mit inbegriffen. Darum auch Heizlast. Haber erst letztens ein EFH gerechnet da kam für die Warmwasserbereitung einen Zuschlag von 7 KW raus.
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Beitragvon GMil » 19.10.2010 12:13 Uhr

So isses. Gerade bei den modernen Häusern mit ihrem niedrigen Heizbedarf stellt die BW-Versorgung prozentual einen immer höheren Anteil dar, denn den Brauchwasserbedarf kann man ja nicht so ohne weiteres -wie die Heizung- schön über den ganzen Tag verteilen. Das ginge nur über sehr große BW-Puffer, die dann auch ihre Verluste haben.

Das kann soweit gehen, daß jemand, der 2 x kurz hintereinander ein Vollbad in einer etwas größeren Badewanne wünscht, für die BW-Bereitung eine WP-Leistung bereitstellen muß, die diejenige der gesamten Hausheizung übertrifft! Das ist auch der Grund, warum bei supergedämmten Häusern mit entsprechend winzigen WPn das BW immer häufiger von zentralen Durchlauferhitzern bereitgestellt wird.

Aber auch zu reinen Heizzwecken wird oftmals eine höhere Leistung benötigt, als die Berechnung ausweist! Die berechnete Heizlast geht davon aus, daß das Haus die gewünschte Temperatur bereits hat und die Heizung sie nur erhalten muß. Wer aber z.B. eine kurzfristige Reaktion seiner Heizung auf den Wunsch nach höherer Raumtemperatur haben will, der muß deutlich mehr Leistung investieren, sonst wartet er ggf. eine unangenehm lange Zeit, bis die Veränderung eintritt.
Gruß

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Beitragvon roro » 19.10.2010 14:00 Uhr

Haber erst letztens ein EFH gerechnet da kam für die Warmwasserbereitung einen Zuschlag von 7 KW raus.


Das kann soweit gehen, daß jemand, der 2 x kurz hintereinander ein Vollbad in einer etwas größeren Badewanne wünscht, für die BW-Bereitung eine WP-Leistung bereitstellen muß, die diejenige der gesamten Hausheizung übertrifft!


Das hängt sehr von den Speichergröße, der Speichertemperatur und der Schüttleistung ab.

Wenn man nur die benötigte Leistung rechnet, dann sind 150-200 W/Person immer ausreichend, aber nicht notwendig. Ich selbst habe bei mir gar nichts dazu gerechnet, und fahre mit meiner 7kW Heizung-WP und meinem 300l Speicher sehr gut.

Wie man bei einem EFH auf einen Zuschlag von 7 kW kommen kann, ist mit aber nicht klar, das reicht ja fast schon für einen kleinen Fussballverein.
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Beitragvon machtnix » 19.10.2010 19:55 Uhr

Was geilt ihr euch eigentlich an einem Uraltthread von 2007 auf.
Interessiert keine Sau.

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Beitragvon roro » 20.10.2010 06:13 Uhr

Sorry, übersehen.
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Beitragvon GMil » 21.10.2010 01:17 Uhr

Ich auch, sorry! Es gibt hier wohl momentan vermehrt Leute, die solche uralten Möhren ausgraben. Keine Ahnung, was das soll! :evil:
Gruß

Gerhard
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Beitragvon oakgast » 22.10.2010 20:28 Uhr

Kommentar von "Jochen" erstellt am 19.10.2010,12:32
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

hi

So ein Schwachsinn.
Natürlich muss man einen Kesselzuschlag für die Warmwasserbereitung mit einbeziehen. Dieser ist in der Heizlastberechnung definitiv nicht mit inbegriffen. Darum auch Heizlast. Haber erst letztens ein EFH gerechnet da kam für die Warmwasserbereitung einen Zuschlag von 7 KW raus.
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Beitragvon machtnix » 22.10.2010 21:32 Uhr

Ja ne is klar,erst diesen Uraltkram rausholen und dann noch so nen Mist verzapfen für eine WW Bereitung einen Zuschlag von 7kW.
Schwachsinn,Schwachsinn und nochmal Schwachsinn.

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