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franz74
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Beitragvon franz74 » 17.06.2008 10:23 Uhr

machtnix hat geschrieben:Hallo franz74,
ich denke mal das dein Heizungsbauer dir einen sehr realistischen Preis gemacht hat.
Wenn es der 30kW Kombikessel mit Puffer und Solaranlage,Ausdehnungsgefäß und sonstigem Kleinkram ist,und auch noch Arbeitszeit,dann ist dieser Preis realistisch angesiedelt.
Wenn du dann noch die Förderung abziehst bist du ungefähr bei 21tsd.
Du mußt dann schon höllisch aufpassen wenn es dir noch einer billiger macht,wahrscheinlich fehlt dann hier und da die hälfte und du hast hinterher ein böse Überraschung.Haben wir nicht gewußt.Wurde nicht besprochen,usw.usw.
Also bitte aufpassen vor diesen Billigheimern.Gewährleistung und Garantie auf Kessel?Fehlanzeige.
Von wem soll die kommen?Vom Verkäufer oder Erbauer der Anlage?
Bei der ersten Störung bist du allein gelassen.

Mit dem Solarfocus Therminator II hast du dich für die Premiumklsse entscheiden,dann spare bitte nicht am falschen Ende und lasse den Heizungsbauer auch noch was verdienen.

Ansonsten gilt wie immer fragen kostet nix und du holst dir noch ein Angebot.


TUX
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Beitragvon TUX » 14.07.2008 17:53 Uhr

Holzofenpyromane hat geschrieben:@GMIL

Natürlich sind moderne modulierende wärmepumpen brauchbar für Bestandshäuser, und zwar auch ohne sonstige Modernisierung. Lediglich die notwendige Vorlauftemperatur sollte nicht über 60°C liegen. Wenn das gegeben ist, spricht absolut nix gegen die Wärmepumpe.

Ach ja: ich verkaufe übrigens keine WPn (und auch nix anderes), sondern habe eine in meinem Altbau, weiß also sehr wohl, wovon ich spreche......



Ich schließe mich Deiner Aussage zu 100 % an. Bin ebenfalls weder Verkäufer von WP sondern ein sehr zufriedener Betreiber einer LW_WP. Die Erfahrung machts eben, nicht die graue Theorie.


@Holzofenpyromane @GMIL
Hallo Ihr Wärmepumpenbesitzer,

könnt ihr mal einige Daten nennen, also die Art der Heizkörper, die Vorlauftemperatur und die Jahresarbeitszahl bzw. den Wirkungsgrad. Würde mich schon sehr interessieren.

TUX
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Beitragvon GMil » 14.07.2008 23:40 Uhr

Hallo Tux,

ich habe ausschließlich 20 Jahre alte Radiatoren (Ex-Ölheizung) der Type 75/60 als Einrohr-System, die aber -wie damals üblich- so überdimensioniert sind, daß ich mit max. 60/45 über jeden Winter gekommen bin. Daher hatte ich auch keine Bedenken mit meiner Golden Energy WP, die ich zunächst auf 60 °C Vorlauf hochgestellt hatte (Umbau der Steuerung in Eigenregie auf variable VL-Temperaturen. Bei Auslieferung war der VL fix). Für den vergangenen Winter genügten dann aber fast immer 55 °C.

Um eine exakte JAZ zu bekommen, würde ich einen WMZ benötigen. Die Kosten dafür schenke ich mir. Stattdessen unterstelle ich auch für den vergangenen Winter ungefähr den gleichen Wärmebedarf wie für den ebenfalls milden Winter 2006, der mich 2500 l Öl gekostet hatte. Rechnet man die zu 10 kWh/l, also 25.000 kWh, muß ich nur meinen Stromverbrauch dagegensetzen und habe eine ungefähre JAZ. Aber noch ist meine WP erst 10 Monate alt. Rechne ich mal den aktuellen (Brauchwasser-) Verbrauch bis Anfang September hoch, werde ich so bei 9.000 kWh / a rauskommen. Das wäre eine JAZ von 2,78, die deutlich höher ist als der Wert von 2,5, den ich mir bei meinen Randbedingungen ausgerechnet hatte. Das ergibt eine Heizkostenersparnis von ca. 45 % oder ca. 1.100 €/a bei aktuellen Strom- und Ölpreisen. Da die WP 7.000 € Aufpreis gegenüber einer (fälligen) neuen Ölheizung gekostet hat, amortisiert sie sich demnach bei bleibenden Randbedingungen schon in 6,5 Jahren; ein absoluter Spitzenwert!
Gruß

Gerhard
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Beitragvon TUX » 15.07.2008 13:07 Uhr

Hallo Gerhard,

vielen Dank für die Infos. Sehr aufschlussreich, allerdings kann ich der Berechnung der Amortisation so nicht zustimmen. In der Berechnung wurden als Kosten nur der Aufpreis gegenüber einer neuen Ölheizung angesetzt, aber die Einsparung auf die alte (mehr verbrauchende) Ölheizung bezogen. Richtig wäre nach meiner Ansicht den Verbrauch einer neuen Ölheizung als Grundlage zu nehmen und dann die Ersparnis zu rechnen, die durch die Mehr-Investition von 7.000 in die WP erfolgt.
Oder -was vieleicht einfacher ist, da der Verbrauch einer neuen Ölheizung nur schätzbar ist- den alten Verbrauch (25kWh) nehmen, den aktuellen Verbrauch (mit der WP) gegenrechnen, aber zur Rentabilitätsberechnung die GESAMTKOSTEN der neuen WP ansetzen. Alles andere ist meiner Ansicht nach falsch gerechnet. Man lügt sich damit selbst in die Tasche, bei einem gewerblichen Anbieter würde ich sogar auf "höchst unseriös" plädieren.
Eine JAZ von 2,7 ist m.E. zu wenig, Minimum ist 3,5, noch beseer Werte ab 4,0, sonst kann man gleich mit Strom heizen und das Geld für die WP (nicht gerade wenig) sparen. Deshalb sagen seriöse Anbieter -mit Recht- dass eine WP nur wirtschaftlich läuft bei einer Vorlauftemperatur von ca. 35 Grad. Dass man auf Vorlauftemperaturen von 60 oder auch 75 Grad kommt ist ohne Frage richtig, aber es ist nicht wirtschaftlich!
Bei mir ist die Heizungs- und Gebäudesituation vergleichbar, und ich habe mich viel mit der Thematik befasst. Nach meiner Ansicht ist der Einsatz einer Wärmepumpe hier fehl am Platz. Ich tendiere zu Holzpellets. (Ausser jemand kann mir vorrechnen wie sich hier eine WP rechnen soll)

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Beitragvon wirdschon » 16.07.2008 09:35 Uhr

Hallo liebe Foren Teilnehmer,

ich beabsichtige meine Ölheizung zu entsorgen, und dafür auf eine Pelletsheizung mit Solarer Heizungsunterstützung um zusteigen. Ich habe momentan eine Ölheizung mit 36 KW Nennleistung habe 2 Heizkreise der überwiegende Teil läuft über FBH. nur einige Heizkörper vorhanden. Habe im letzten Winter die FBH mit ca 35°C im Vorlauf gefahren
Mein HZB hat mir folgendes Angebot gemacht, und ich hätte euere Meinung dazu.
Kessel Nennleistung 15 KW.
Wahlweise Pardigma ohne Lambdasonde und Maulwurf als Pellets Austragung zusammen 8532 €
oder Fröling mit Lambdasonde und 3 Absaugsonden für Pelletsaustragung zusammen 7750 €
Pufferspeicher von SUNTherm Kombispeicher 750 ltr. 2300 € ,
Armaturen mit Zubehör 2700 €
RöhrenKollektor von Pardigma - AquaPaket CPCStar azzurro, 7,8m² 4660,--€
oder Flachkollektoren Viessmann Solarsystem Vitosol 200-F mit 10m² 4150,- €
oder Flachkollektoren Wikora Solarpaket mit 11,7m² 3260,- €

Montage und mit nach Isolierung der Leitungen 2900,-€
Tankdemontage u. Entsorgung 750,- €
bei allen Preisen kommt noch de Mwst. dazu

die Förderung liegt bei ca. 4500,-- €
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Beitragvon machtnix » 16.07.2008 12:43 Uhr

Ich glaube der Kollege hat nur einen Kunden und das bist du.
Beide Kessel gehören jetzt mal nicht zu den Topfavoriten.
Der Kombispeicher für 2300€ ist völlig überzogen und gnaz zu schweigen von dem Zubehör für 2700€.
Bei dem aquaPaket von Paradigma mußt ud im Winter die Kollketoren heizen damit diese nicht einfrieren.Na super.

Irgendwie bin ich der Meinung handelt der Kollege etwas planlos.

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Beitragvon wirdschon » 16.07.2008 14:15 Uhr

Hallo machtnix,
danke für die Info, welchen Pfufferspeicher würdest du empfehlen? und was darf er kosten?
HB meinte, bei den Röhrenkollektor von Paradigma müsste man nicht nach einigen Jahren (10) das Trägermedium wechseln, tentiere aber zu der günstigsten Variante,weil hier auch noch die Förderung am höchsten ist.
Zubehör aufgegliedert: FBH pumpengruppe 252€ (Pumpe neu schon vorhanden) HZK. pumpengruppe 457 € ( mit einem Mischer ist das nötig?)
Verbindungsrohre und Flexon-Membran Druckausdehnungsgefäss 1012€
Erneuerung des Wassernetzes im Keller(bisher aus Verzinkten Rohr, 25 Jahre alt) 570€
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Beitragvon wirdschon » 16.07.2008 15:23 Uhr

Hallo zusammen,
nochmals die Zusammenstellung der Kosten beim Angebot von HZB Nr1.

Paradigmakessel mit Heizungsunterstützung Solar von der teuersten Version 26000€ zum mittlerem 25400€ günstigste Variante 24330€ alles mit Mwst. abzgl. ca. 4500 Förderung

Fröling mit Heizungsunterstützung Solar teuerste V. 25050€, mittlere V. 24460€, günstigste Version 23400€ alles mit Mwst., abzgl. 4500 Förderung

HZB. Nr. 2
Pelletskessel Windhager mit Heizungsunterstützung Solar 15m² zusammen 29000,- €
abzgl. 4800 Förderung, HZB hat mir seine Unterlagen nicht gegeben nur die Zahlen gesagt, Solarkosten ca. 6000€
was soll man von so einem Angebot halten?
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Beitragvon machtnix » 16.07.2008 16:44 Uhr

tentiere aber zu der günstigsten Variante,weil hier auch noch die Förderung am höchsten ist.
Hauptsache Förderung,nix gute Anlage.Naja egal.

Irgendwie finde ich einfach alles zu teuer.

Schau dir doch mal diesen Kessel an: http://www.pel-lets.com/wwwhome/Biosol.php
Alles in einem Gerät integriert,im Puffer sogar nich eine Trinkwasserschlange im Durchlaufprinzip,und Solar kannste mit 10m² Flachkollektoren auch noch gut abdecken.

Förderfähig auch noch.

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