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Bjoern123
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Beitragvon Bjoern123 » 14.02.2007 16:07 Uhr

Im August 2006 haben wir uns dazu entschlossen uns über Brauchwassererwärmung über Solar zu informieren. Zeitgleich kam ein Flyer zu uns ins Haus von der Firma ProSolar. Da war für 2178 eine Solaranlage angeboten, die für ein 4 Personenhaushalt geeignet ist. Im Kleingedruckten war dann erwähnt, dass die Anlage eigentlich 2560€ kostet und dass die öffentliche Förderung (www.bafa.de) dort schon eingerechnet ist. Nach dem Bestellen wurde uns dann mitgeteilt, dass es Lieferschwierigkeiten mit den Solarhaltern gibt, wir können aber einen anderen Kollektor nehmen, der die gleiche Leistung hat, dann könnte wie geplant 3 Wochen später die Anlage da sein. Auf mehrfache Nachfrage und diversen Telefonaten gab es keine technischen Informationen, die einen Vergleich der beiden Kollektoren zulässt, denn alleine das Gewicht, die Fläche oder die Füllmenge eines Kollektors ist wohl kaum eine Möglichkeit die Kollektoren zu vergleichen. Wir haben uns dann auf das Wort des Gebietsvertreters verlassen. ProSolar direkt darf man auch nicht kontaktieren. Ob der Gebietsvertreter wirklich das know how hat Kollektorleistungen zu beurteilen wage ich zu bezweifeln. Etwas ärgerlich war es bis hierhin schon mal.
Am Ende haben wir inkl. Installation fast 6000€ bezahlt (für 4 statt 3 Kollektoren) und haben fest auf die Förderung von der Bafa gebaut. Wochen später kommt ein Schreiben von der Bafa, wo gesagt wird, dass die Fördermittel leider aufgebraucht sind und alle Anträge ab Mai (ich glaube es war Mai) können leider nicht mehr berücksichtigt werden. Dann holte ich den Flyer von ProSolar wieder raus und wir waren doch etwas enttäuscht, dass inkl. Der Förderung geworben wurde und nur im Kleingedruckten die Wahrheit stand. Ich habe dann herausgefunden, dass im Vorjahr genau das gleiche passiert ist, nur dass da die Fördermittel nicht schon im August zu ende waren, sondern etwas später, aber das wird ProSolar wohl gewusst haben und sie haben dennoch inkl. Förderung geworben.
Ich habe daraufhin die e-mail Adresse des Vertriebsleiters herausgefunden, der auch den Flyer (kopiert) unterschrieben hat und habe ihn gefragt, ob sie uns im Preis entgegenkommen können (bezahlt hatten wir natürlich schon), da wir die ganze Abwicklung und die Art der Werbung nicht gut fanden. Ich abe über Wochen nicht einmal eine Antwort bekommen. Auf Nachfrage bekam ich dann (nach Monaten) eine Antwort von dem Gebietsvertreter, der auf meine Frage einfach gar nicht geantwortet hat. Dieses Spiel ging dann so einige Zeit hin und her, auch in einem Telefonat mit dem Vertriebsleiter selbst hat er nur gesagt, dass der tatsächliche Preis doch auf dem Flyer steht. Vor 1 Woche (also nach 6 Monaten) habe ich dann erneut eine Mail vom Gebietsvertreter bekommen, der darauf verwies, dass Ansprechpartner für solche Fragen die Installationsfirma sei, bei der wir die Anlage bestellt haben und die sie auch installiert hat. Nunja, ich habe nur geantwortet, dass für uns erstmal der Ansprechpartner der Unterschreiber eines Flyers ist, um den es ja hier ging und nicht die Firma, die die Anlage in guter Arbeit (wenn auch etwas teuer) installiert hat.
Wer Interesse an dem Schriftwechsel hat, dem schicke ich das gerne, denn so eine Art und Weise die Kunden zu behandeln finden wir wirklich nicht ok.
Über Feedback oder ähnliche Erfahrungen mit ProSolar (oder auch gute Erfahrungen) freue ich mich natürlich auch.

Stephan Ostermann
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Beitragvon Stephan Ostermann » 14.02.2007 17:16 Uhr

Hallo...

Die Schuld ist so wie es mir scheint nicht bei proSolar zu suchen.

Eine Firma druckt nun mal Flyer in großen Mengen, die dann an die Kunden (Installateure) zur Unterstützung gegeben werden.

Dazu kommt, dass egal ob es Gelder noch gab oder nicht, VOR DEM Kauf der Antrag beim www.bafa.de gestellt werden musste. Diesen Antrag muss natürlich der Empfänger des Zuschusses ausfüllen - das bist wohl du.

Was den Kundendienst dieser Firma angeht, bilde ich mir kein Urteil. Da du diese Vertragswandlung angenommen hast und nicht vom Vertrag zurück getreten bist, hat die dürftige Aussage von proSolar anscheinend genügt.

Das Kind ist aber noch nicht in den Brunnen gefallen - jedenfalls wenn du einen Förderantrag in 2006 gestellt hast und diesem eine Ablehnung folgte, kann bis Juni 07 ein neuer Antrag zu alten Bedingungen gestellt werden.
Hier darf die Anlage auch schon gebaut worden sein.

www.as-solar.com Antrag ist auf der Startseite

Grüße vom

AS Solar Kundendienst

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