Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Tools, Onlinerechner und Newsletter Diskussionsforum forum
Biogas, Biogasanlagen, Fermenter
Britta Korge
Beiträge: 2
Registriert: 16.10.2006 10:32
Wohnort: Wolfsburg
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Britta Korge » 18.10.2006 07:39 Uhr

Hallo,
wir sind gerade dabei, unser Pelletlager auf dem Dachboden zu bauen. Ohne Schnecke, so dass die Pellets durch ein Fallrohr in den Vorratsbehälter des Ofens, der im Wohnzimmer steht, fallen. Unser Heizungsbauer sagte, man könne die Entlüftung fürs Betanken übers Dach ableiten, dann bräuchte man keine 2 Rohre durchs ganze Haus legen - der Anschluß für den Tankwagen ist in der Garage. Es würde beim Betanken nur aufs Dach stauben, aber das wäre beim nächsten Regen ja wieder weg (was ich auch nicht so toll finde, da wir das Regenwasser für die Toilettenspülung in einer Zisterne sammeln und der Staub ja dort in den Filter hineingespült wird). Jetzt meine Frage: Hat jemand Erfahrung mit einer "offenen" Dach-Entlüftung in Bezug auf Feuchtigkeit oder dass evtl. Insekten ins Pelletlager gelangen können?
brikor

Stephan Ostermann
Aktivität: hoch
Beiträge: 466
Registriert: 05.01.2006 00:31
Wohnort: Sehnde / Niedersachsen
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Stephan Ostermann » 18.10.2006 21:29 Uhr

Hallo...

zunächst möchte ich etwas Licht ins Dunkel bringen:

Das Entlüfterrohr ist zwingend erforderlich, denn nur so kann eine vernünftige Zirkulation stattfinden.

Welche Länge und welche Höhe werden denn die Pellets zurück legen müssen bis sie im Lager ankommen?

Wird das Lager als direkter Trichter ausgelegt?

Diese Frage ist entscheidend, denn der Druck auf die Pellets bzw. die Schnecke im Pelletofen darf nicht zu groß sein. Ansonsten kommt es zur Störung.

Ich würde trotz der Kosten eine Schnecke zur Austragung aus dem Lager vorsehen. Im Vorratsbehälter des Ofens wird dann ein Nährungssensor angebracht, der wenn keine Pellets davor liegen diese Schnecke anschaltet. Hier würde ich noch zusätzlich eine Zeitschaltuhr in der Stromversorgung der Schnecke vorsehen.

In der Regel reicht der integrierte Behälter für mind. 10 Stunden. Somit reichen zwei Freigabezeiten für einen ruhigen Aufenthalt im Wohnzimmer.

Der Weg der Pellets aus dem Lager in den Behälter kann über einen "normalen" Saugschlauch durchgeführt werden. Der Schlauch sorgt dafür, dass die Pellets auch nicht ewig fallen.
Grüße vom

AS Solar Kundendienst
Energiesparer
Aktivität: hoch
Beiträge: 259
Registriert: 26.08.2006 07:50
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Energiesparer » 20.10.2006 01:34 Uhr

Wieviel Tonnen Pellets wollt ihr denn auf dem Dachboden lagern ?
Ist die Deckenbelastung ausreichend ?
Britta Korge
Beiträge: 2
Registriert: 16.10.2006 10:32
Wohnort: Wolfsburg
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Britta Korge » 27.11.2006 09:51 Uhr

Zur Info: Die Betankung unseres Pelletlagers auf dem Dachboden hat geklappt - die Statik wurde natürlich vorher berechnet. Ein befreundeter Architekt hat 1,5 bis 2 Tonnen geschätzt - war nicht so einfach, weil überall schräge Bretter verbaut sind, die zum Fallrohr laufen. Es sind aber sogar 3 Tonnen geworden. Die Betankung war recht spannend und auch recht staubig, da die Fugen des Lagers doch nicht überall dicht waren. Und wir sind stolz drauf, dass das ganze auch wirklich jetzt funktioniert - eben ohne Schnecke! :lol:

brikor

Zurück zu Bioenergie, Biomasse



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n
 

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag



Sie lesen gerade die Forendiskussion: Pelletlager auf dem Dachboden