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Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Unternehmerfrauen in Frankreich haben längst einen besseren rechtlichen Status als wir in Deutschland. Sie können sich im Handels- oder Handwerksregister eintragen lassen und verfügen über eine anerkannte Ausbildung.
Die Frauen haben die Wahl zwischen drei Möglichkeiten, als " mit
arbeitende Ehefrau", als "angestellter Ehepartner" oder als "Gesellschafter des Ehepartners"
Die soziale und juristische Absicherung hängt vom gewählten Status ab. Egal was die Frauen wählen, es wird in jedem Fall das berufliche Engagement im Betrieb offiziell anerkannt. "Mitarbeitende Ehefrau": Die Frau des Unternehmers bezieht kein Gehalt im Betrieb. Sie darf ihren Mann jedoch in bestimmten Fäller vertreten, z.B. unterzeichnen von Schecks. Die Sozialversicherung zahlt ihr Mutterschaftsurlaub. Rentenansprüche erwirbt sie nur durch freiwillige Beiträge. Sie ist rechtlich und solzial abgesichert, ihre Arbeit wird amtlich dokomentiert und ist nachweisbar, was sehr bedeutsam ist bei Problemen im Betrieb oder Privatleben.
"Angestellte Ehepartnerinnen": Sie haben die gleiche soziale Absicherung wie alle anderen Beschäftigten des Betriebes.
"Gesellschafterin des des Familienbetriebes": Das Gesetz von 1982 brachte ihr ebenfalls die soziale Absicherung.
Desweiteren gibt es eine anerkannte staatliche Ausbildung zum "Mitarbeiter des Unternehmenschef im Handwerk". Sie dauert 2 Jahre und umfasst verschiedene Ausbildungseinheiten.
Der Bauhandwerks-Fachverband in Frankreich bietet seit 1995 eine zweijährige Ausbildung an, zugeschnitten auf die Anforderungen der Branche.
Eine gute Lösung, die sich hoffentlich bald in allen EU Ländern durchsetzt und die Unternehmerfrauen sozial und juristisch abgesichert.

Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Haben wir das in Deutschland noch nicht erkannt? Welche Möglichkeiten gibt es denn bei uns für Unternehmerfrauen einen anerkannten Status im Betrieb des eigenen Mannes zu erhalten?
Grüße
Conny Drebel
Gast

Beitragvon Gast » 31.08.2005 16:32 Uhr

Hallo Frau Drebel,
hier bei uns stecken wir auf diesem Gebiet in den Kinderschuhen. Es gibt für eine mitarbeitende Ehefrau meist nur Weiterbildungsmaßnahmen. Um einen Abschluß zu erhalten, bleibt nur die nachträgliche Ausbildung im eigenen Betrieb. Das ist aus Zeittechnischen Gründen aber oft unmöglich. Die Handwerks-kammern bieten die Mögichkeit eine Aus/Weiterbildung zur
"Bürokauffrau der Handwerkswirtschaft" zu machen. Berufsbegleitend, abends oder Samstags. Das ist die etwas abgespeckte Version des "Betriebs-
wirt des Handwerks"
Eigendlich ergeben sich die Probleme mit dem nicht anerkannten Berufsbild vor allem bei Frauen, die aus Artfremden Berufen in das Geschäft des Partners einsteigen.
Einen schönen Tag wünscht
Susanne Gerken

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