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MethFuel – Teilprojekt „Flexible PEM-Elektrolyse“ als „Gigawatt Winner“ zur Energy Storage Europe 2020 ausgezeichnet

• Flexible PEM-Elektrolyse im Verbundprojekt MethFuel unter „Top 5 Highlights“ | „Gigawatt Winner“
• 1 MW PEM-Elektrolyse betreibbar bis 200 Prozent der nominellen Leistung
• Netzstabilität durch Regelenergie bei gleichzeitiger Produktion von Wasserstoff

Im Rahmen der internationalen Konferenz und Messe für erneuerbare Energien und einer der weltweit führenden Plattformen der Energiespeicherbranche – Energy Storage Europe 2020 – in Düsseldorf zeichnet das „pv magazine“ in Partnerschaft mit dem Veranstalter die innovativsten Projekte und Produkte der Messeaussteller durch eine unabhängige Experten-Jury aus. Während der Messe vom 10. bis 12.03.2020 präsentieren die „Top 5 Highlights“, genannt „Gigawatt Winner“, die ausgezeichneten Projekte und diskutieren die Innovationen mit dem Publikum sowie den Juroren.

Das im Rahmen des Verbundprojekts MethFuel zu entwickelnde flexible „Proton Exchange Membrane“-Elektrolysesystem wurde zu einem der diesjährigen „Gigawatt Winner“ ausgezeichnet, zählt also zu den „Top 5 Highlights“ der Energy Storage Europe 2020. Dr. Lucas Busemeyer, Projektleiter MethFuel bei der Areva H2Gen GmbH, ist sich der Bedeutung dieser Auszeichnung bewusst: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung durch eine anerkannte externe Institution, denn sie unterstreicht nochmals die Relevanz unserer Entwicklung im Projekt MethFuel. Es wird untermauert, dass die Potentiale flexibel betreibbarer Elektrolyseure, die neben ihrer Energiespeicherungs- und Sektorenkopplungsfunktion zusätzliche netzstabilisierende Eigenschaften besitzen, von der Branche als sehr aussichtsreich eingeschätzt werden. Die Auszeichnung bestärkt Areva H2Gen, den eingeschlagenen Entwicklungspfad stringent weiter zu verfolgen, um mit unserer Technologie einen entscheidenden Beitrag für ein CO2-neutrales Energiesystems der Zukunft zu leisten.“

Bei der Entwicklung handelt es sich um ein PEM-Elektrolysesystem mit 1 MW Nennleistung und einer Überlastfähigkeit von 100 Prozent. Das System soll zukünftig mit bis zu 200 Prozent (bis 2 MW) der nominellen Leistung im Industriepark Höchst betrieben werden. „Die innovative Kombination von Produktionsvollauslastung und 100 Prozent flexiblem Elektrolysebetrieb mit Teilnahme am Primärregelenergiemarkt sorgt für Netzstabilität und ist ein Baustein für einen wirtschaftlichen Betrieb. Flexibilität und modulare Skalierbarkeit von PEM-Elektrolysesystemen, wie zum Beispiel von AREVA H2Gen, stellen somit wichtige wirtschaftliche Aspekte dar, die die Tür in den Markt der erneuerbaren Energien und eine funktionierende Sektorenkopplung öffnen können“, erläutert Dr. Busemeyer.

Xavier Daval, Mitglied der Experten-Jury des „pv magazine“ und internationaler Solar- und Speicherexperte, bestätigt dies als wichtiges Kriterium für die Auszeichnung: „Die Lösung kann Frequency Containment Reserve (FCR) und Netzstabilisierung bieten. Sobald die Energie in Wasserstoff umgewandelt ist, kann dieser für verschiedene Anwendungen in der Mobilität oder in der Industrie genutzt werden."

Dr. Busemeyer sieht die Chancen, die die Elektrolysesysteme der Areva H2Gen für die Energiewende bieten: „Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, denn auf Basis erneuerbarer Energien erzeugter Wasserstoff wird in einem CO2-neutralen Energiesystem von morgen eine zentrale Rolle einnehmen. Neben einer Speicherfunktion im Stromsektor wird der Einsatz von aus erneuerbaren Energien produziertem Wasserstoff auch in weiteren Sektoren, wie beispielsweise dem Verkehrssektor, dem Wärmesektor oder als Grundstoff für die chemische Industrie notwendig. Elektrolyseure werden somit im zukünftigen Energiesystem eine zentrale Rolle einnehmen und als Sektorenkopplungselemente zur Dekarbonisierung bzw. Defossilisierung aller Bereiche des Energiesystems beitragen.“

Durch die Koordination sowohl des gesamten Verbundprojekts MethFuel als auch des Arbeitspakets „Flexible PEM-Elektrolyse“ innerhalb von MethFuel, bekommt Areva H2Gen durch die intensive Zusammenarbeit mit den Projektpartnern wertvolle Einblicke, die insbesondere die Einbindung der PEM-Elektrolyse in ein umfassendes System ermöglichen. „Dies ist ein wertvoller Mehrwert für uns, auf dessen Basis z. B. die eigene Entwicklungs-Roadmap mit den neusten Erkenntnissen aus dem Projekt abgeglichen werden kann und sich konkrete Projektideen sowie potenzielle Konsortien für die Zukunft ableiten lassen“, so Dr. Busemeyer.

AREVA H2Gen als Leiter des Arbeitspaketes „Flexible PEM-Elektrolyse“ im MethFuel-Verbundprojekt wird, stellvertretend für die beteiligten Projektpartner – iGas energy GmbH, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und Infraserv GmbH & Co. Höchst KG – die Auszeichnung entgegennehmen und das Projekt am 11.03.2020 auf der Energy Storage Europe 2020 in Düsseldorf präsentieren.
>>>Sonderausgabe des „pv magazine” | 2020 Energy Storage Highlights: This Year`s Top Innovations
(((LINK: http://www.pv-magazine.com/wp-content/uploads/2020/02/EnergyStorageEurope-2020.pdf)))


Foto: Areva H2Gen GmbH
Bildtext:
Das flexible und skalierbare Elektrolysesystem der Areva H2Gen GmbH ist ein wichtiger Baustein für die wachsende Wasserstoff-Wirtschaft, die auf „grünen“ Wasserstoff aus erneuerbaren Energien setzt.
>>>Bildlink
https://www.presscontact.de/Pressematerial/GigawattGewinner/AREVA_H2Gen_007.jpg
Ansprechpartner der Presse:
AREVA H2Gen GmbH
Dr. Lucas Busemeyer, Projektleiter
Eupener Str. 165
50933 Köln
lucas.busemeyerarevah2gen.com
www.arevah2gen.com
T: +49 221 291 907 31
F: +49 221 291 907 39

MethQuest: Mit EE-Methan die Energiewende voranbringen
www.methquest.de

AREVA H2Gen GmbH / Köln
www.arevah2gen.com
Projektleitung des Verbundprojekts MethFuel als Teil des Leitprojekts MethQuest
www.methquest.de/ueber-methquest/methfuel
AREVA H2Gen ist ein Technologielieferant, der PEM-Elektrolyseure standardisiert im Bereich von 25 kW bis 1 MW sowie flexible und modulare Multi-MW-Elektrolyseure entwickelt, produziert und vertreibt. Durch die Fusion des Elektrolysebereiches von AREVA Helion und CETH2 sowie einem dritten Gesellschafter, ADEME – der französische Energieagentur (Agence de l’Environnement et de la Maîtrise de l’Énergie), entstand AREVA H2Gen im Jahr 2014. Das Unternehmen greift auf das Wissen aus 25 Jahren Forschung & Entwicklung im Bereich der PEM-Technologie zurück. AREVA H2Gen obliegt die Koordination des Verbundprojekts MethFuel. Das Projekt ist Teil des Leitprojekts MethQuest, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird.


News Quelle: @pressbot.net - PRESSCONTACT Fachjournalisten für Energie- und Zukunftsthemen | Energiewende | Datum: 21.02.2020 | 138 Mal gelesen






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