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Energieintensive Unternehmen benachteiligt: enexion Group deckt signifikante statistische Verzerrungen auf

Bei einem fachlichen Austausch mit dem Statistischen Bundesamt hat die auf die anbieterunabhängige Optimierung der Energievollkosten spezialisierte enexion Group aufge-deckt, dass viele Netzentgeltzahlungen in der Energiestatistik der Bundesregierung fehlen. Außerdem hat die Bundesregierung einige Umlagen geändert, ohne das Energiestatistikgesetz entsprechend anzupassen.

Direktzahlungen nicht berücksichtigt

„Der Großteil der energieintensiven Unternehmen hält eigene Netznutzungsverträge mit dem Netzbe-treiber und führt die Netzentgelte daher direkt an den Betreiber ab“, erklärt Dominik Weyland, Head of Consulting der enexion Group. Zudem werden seit 2018 bzw. 2019 auch die EEG-Umlage, die KWGK-Umlage (steht für Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz) und die Offshore-Netzumlage direkt an den Über-tragungsnetzbetreiber abgeführt. „Weil diese Umlagen nun nicht mehr an das Statistische Bundesamt gemeldet werden, fehlen sie bei der Berechnung der Durchschnittserlöse, was zu einer signifikanten Verzerrung der Statistik führt“, ergänzt Weyland.

enexion fordert Gesetzgeber zu Nachbesserungen auf

Die verzerrte Statistik benachteiligt energieintensive Unternehmen. Denn nur die Großverbraucher, deren Durchschnittspreis den im Energiestatistikgesetz angegebenen Grenzpreis unterschreitet, kön-nen sich von der Konzessionsabgabe befreien lassen. Dieser Grenzpreis wird derzeit jedoch zu nied-rig angesetzt, weil nicht alle Kosten, Steuern, Abgaben und Umlagen berücksichtigt werden. „Wir for-dern die Bundesregierung daher auf, kurzfristig nachzubessern und auch die direkten Zahlungen an die Netzbetreiber im Energiestatistikgesetz zu berücksichtigen“, so Weyland.


News Quelle: @pressbot.net - RenewableEnergy | Datum: 12.11.2019 | 234 Mal gelesen






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