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In 20 Tagen um die Welt

Thema: Photovoltaik | 23.06.2006 | Aufrufe: 2829 | Bewertung: (1 Bewertungen)

In 20 Tagen mit dem Flugzeug um die Welt zu fliegen, erscheint zunächst einmal nicht als besondere Leistung. Zu einer spannenden Geschichte wird das Vorhaben erst dadurch, dass das Flugzeug einzig und allein mit Sonnenenergie fliegen soll. Der Abenteurer Bertrand Piccard, der bereits 1999 als erster Mensch die Erde Non-Stop mit einem Heißluftballon umrundet hatte, will das Vorhaben in die Tat umsetzen.

Bis es so weit ist, dass der Rekordversuch gestartet werden kann, wird es allerdings noch ein wenig dauern. Die Erdumrundung ist nämlich erst für das Jahr 2011 geplant. Nach ersten Computersimulationen stehen für die kommenden drei Jahre die Planung und der Bau eines Prototyps auf dem Plan. Dieses Modell wird dann eine Spannweite von 60 Metern aufweisen und dennoch zu den ultraleichten Fluggeräten zählen. Mit diesem Fluggerät sollen dann sukzessive weitere Testflüge unternommen werden, bis es schließlich zur Erdumrundung kommen kann.

Bei der Planung des Projekts gilt es viele Dinge zu bedenken. Vor besondere Schwierigkeiten stellt die Konstrukteure dabei die Vorgabe, dass das Flugzeug auch nachts in der Luft bleiben soll. SolarImpulse - so soll das Fluggerät getauft werden - wird dabei während des Tages an Höhe gewinnen und während der Nacht absinken, um so einen beträchtlichen Anteil an Energie aus den Batterien, die es mitführt, einzusparen. Entsprechend müssen die Maximalhöhen der Tage und Minimalhöhen der Nächte in Abhängigkeit von Sicherheits- und meteorologischen Parametern definiert werden.

Zwischen 2009 und 2010 wird dann das definitive Flugzeug mit einer Spannweite von 80 m – das ist etwas mehr als ein Airbus A 380 aufweisen kann - und einer Druckkabine gebaut, um Langzeiteinsätze, Non-Stop Überquerungen von Kontinenten und des atlantischen Ozeans durchzuführen.

„Viele Menschen befürchten, dass ihre Mobilität durch erneuerbare Energien eingeschränkt wird. Wir werden das Gegenteil beweisen," erklärt Piccard einen der Hintergründe für das Projekt. „Wir wissen nicht, ob die Flugzeuge der Zukunft mit Photovoltaik fliegen werden“, ergänzt André Borschberg, der als Co-Pilot mit von der Partie ist. „Aber wir erschließen einen neuen Weg. Der erste Schritt in diese Richtung wird jetzt erreicht.“
Darüber hinaus dürfte natürlich auch eine gehörige Portion Abenteuerlust mitspielen. Auf jeden Fall stellt dieser Versuch auch für den nicht direkt Beteiligten eine spannende Angelegenheit dar - wir werden hier sicherlich am Ball bleiben.

Autor: Jürgen Brück

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