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Förderung von Klima- und Lüftungsanlagen während Corona

Der Infektionsschutz gegen Corona ist derzeit eines der wichtigsten Themen überhaupt. Da ist es nachvollziehbar, dass gerade Klima- und Lüftungsanlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten einen technisch zeitgemäßen Standard aufweisen sollten.

Das ist aber in vielen Fällen noch nicht so. Aus diesem Grund gibt es jetzt von der Bundesregierung ein mehrjähriges Förderprogramm mit einer Gesamthöhe von 500 Millionen Euro. Diese Förderrichtlinie ist am 20. Oktober 2020 in Kraft getreten. Damit soll die technische Einrichtung auf einen schützenden Standard gebracht werden.

In Studien ist herausgefunden worden, dass ein möglichst hoher Anteil an Außenluft in Räumen ein probates Mittel ist, die Aerosolkonzentration und damit die Virenlast zu minimieren. Dazu müssen in vielen Hörsälen, Schul-Aulen, Theatern, Museen und kommunalen Versammlungsräumen die raumlufttechnischen Anlagen modernisiert bzw. aufgerüstet werden. Das möchte die Bundesregierung mit der neuen Förderung deutlich beschleunigen bzw. ermöglichen.  

Die eigentliche Förderung sind dann Zuschüsse, die für die Um- und Aufrüstung stationärer raumlufttechnischer Anlagen gezahlt werden. So sollen bis zu 40 % der förderfähigen Ausgaben mitgetragen werden, bei einem maximalen Wert von 100.000 Euro. Die Richtlinie mit dem Namen „Bundesförderung Coronagerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten“ sieht vor, dass ab sofort die Zuschüsse beantragt werden können. Möglich ist eine Antragstellung bis Ende 2021, der Etat für das erste Jahr beträgt 200 Millionen Euro. Insgesamt soll es dann bis 2024 500 Millionen Euro geben.