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Zeitersparnis durch digitale Anwendungen

Zeit ist Geld – das gilt heute mehr denn je. So geht es auch den Handwerksbetrieben. Eine große Zeitersparnis können digitale Anwendungen mit sich bringen. Datenerfassung, Auftragsabwicklung und Abrechnung erfolgen dann über das Smartphone oder das Tablet.

Auf diese Weise wird effizienter gearbeitet und Zeitverluste werden minimiert. Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks nutzen bereits 50 Prozent der Betriebe derartige digitale Anwendungen. Zu diesen Unternehmen gehört auch Haustechnik Zimmermann in Eschweiler. Hier setzt man auf die Handwerkersoftware aus dem Hause Moser.

Michael Zimmermann und seine Außendienst-Mitarbeiter nutzen die mobilen Dienste, um:
•    Einsätze zu planen
•    Termine festzulegen
•    Arbeitszettel zu bearbeiten
•    sämtliche Daten zu erfassen
Hierfür nutzen sie die mobile Anwendung „MOSER Kundeneinsätze“ und wissen die Vorteile, wie einen reduzierten Aufwand und die beschleunigten Prozesse durchaus zu schätzen. „Das ist ein deutlicher Mehrwert“, sagt der SHK-Meister über sein Werkzeug für die mobile Abwicklung von Aufträgen.

Die Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand 2019/2020. Der digitale Status quo im deutschen Handwerk“ belegt, dass es noch viele weitere Betriebe gibt, die die Vorteile von digitalen Anwendungen zu schätzen wissen. 31 Prozent der Unternehmen nutzen den mobilen Zugriff auf Geschäftsanwendungen wie etwa die Auftragsverwaltung.

Die App „Mobile Kundeneinsätze“ von Moser gibt es in zwei Versionen:
•    zum Download für Android-Systeme
•    als Web-Version
      Dabei bietet die Anwendung viele nützliche Funktionen, wie:
•    Übersicht zu Terminen und Kalender
•    mobile Arbeitszettelbearbeitung
•    Navigation oder Kommunikation
•    elektronische Unterschrift
Zimmermann erklärt dazu: „Größte Effizienzgewinne lassen sich jedoch vor allem durch die Digitalisierung von täglich anfallenden Aufgaben erzielen. So etwa die Erfassung der Arbeitszeiten, welche ebenfalls mit dem System abgebildet werden kann. Das Abtippen der Arbeitszettel, wie es jahrelang mühevolle Praxis gewesen ist, entfällt.“ Am Ende bedeutet das beispielsweise, dass die Monteure nicht mehr zwingend im Betrieb vorbeikommen müssen, sondern die Berichte werden digital weitergeleitet. Auf der anderen Seite haben sie auch unterwegs Zugriff auf alle wichtigen Unterlagen.

Zimmermann sieht die Vorteile: „Das ist heute schon viel weniger Aufwand“ und zählt auf:
•    es muss nichts mehr abgetippt werden
•    die Zusatzinformationen zu Kunden, Projekten und Anlagen liegen direkt digital vor
•    die Monteure wissen schon vorher, was zur nächsten Wartung oder für eine Folgereparatur     
      mitgenommen werden muss
•    es können außerdem Notizen hinterlegt und Termine eingetragen werden

Die Anschaffung der „Mobilen Kundeneinsätze“ gehört für Zimmermann zu einer größeren Digitalisierungsstrategie seines Unternehmens. Diese Anwendung ist Teil einer größeren Lösung namens „Moser hybrid“. Hierzu gehören die mobile Komponente einerseits und die Handwerkersoftware „MOS’aik“, die schon länger in Eschweiler genutzt wird, andererseits. Zimmermann freut sich, weil hierüber „das komplette kaufmännische Repertoire“ abgewickelt wird. Von der Angebotserstellung, über die Rechnungsstellung bis hin zur Finanzbuchhaltung – alles läuft digital. Die Lösung „Moser hybrid“ kombiniert also die stationäre Nutzung – wie sie sich bereits mit „MOS’aik“ bewährt hatte – mit der mobilen Komponente. Maximilian A. Moser, Geschäftsführer bei Moser Software, erklärt: „Wir sorgen mit unseren Lösungen dafür, dass die Abläufe in Handwerksunternehmen vollständig digitalisiert werden können.“ Die Erfassung und die Verarbeitung von Daten beginne schon dort, wo sie generiert werden.

Zimmermann erzählt weiter: „Wir haben schon nach den ersten Monaten gemerkt, dass uns das einen deutlichen Zeitgewinn bringt.“ Er macht deutlich, dass es eine spürbare Zeitersparnis gibt beim Bearbeiten der Aufträge und sagt: „Die digital erstellten Berichte sind heute sofort fakturierbar: Noch am Einsatzort selbst können Arbeitszettel gemeinsam mit dem Kunden geprüft und anschließend von diesem unterschrieben werden – natürlich ebenfalls digital. Im Büro oder selbst mobil können alle Daten direkt übernommen und darauf basierend die Rechnungen geschrieben werden.“ Das Versenden erfolgt dann nach Kundenwunsch auch per Mail.

Und wie sehen die Monteure und Mitarbeiter die Nutzung der digitalen Anwendungen? Im Hause Zimmermann stehen die Mitarbeiter voll dahinter. Zimmermann sagt: „Die Akzeptanz ist super. Berichte schreiben ist ja immer etwas lästig, aber die Dokumentation gehört nun mal dazu.“ Heute ist es so, dass diese Arbeit den Angestellten Spaß macht. Der Meister sieht das unter anderem an der Ausführlichkeit und der hohen Qualität der Berichte. Zimmermann fasst treffend zusammen: „Es lohnt sich, alle Prozesse durchgängig zu digitalisieren.“