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Reform der KFZ-Steuer

Der Bundesrat unterstützt nun die Reform der Kfz-Steuer. Das bedeutet für viele kleine und mittlere Betriebe, dass sie steuerlich entlastet werden, denn Kleintransporter bis zu 3,5 t werden künftig nach den gewichtsbezogenen Steuerklassen für Nutzfahrzeuge besteuert.

Außerdem soll die Kfz-Steuer in Zukunft stärker an den klimapolitischen Zielen festgemacht werden, was auch vom Bundesrat unterstützt wird. Demnach soll ab 2021 die Klimakomponente ab 96 Gramm CO2 pro Kilometer greifen. Im Gesetzentwurf gibt es einen gestaffelten Steuersatz. Dieser beträgt zwischen 2 Euro je g/km in der Stufe 1 (über 95 bis 115 g/km) und 4 Euro je g/km in der Stufe 6 (über 195 g/km). Teurer wird es somit vor allem für SUVs und Sportwagen.

Auf der anderen Seite sollen Pkw-Besitzer, die weniger Schadstoffe mit ihren Fahrzeugen ausstoßen, belohnt werden. Beträgt der CO<sub>2</sub>-Wert weniger als 95 g/km, so gibt es eine Steuervergünstigung von 30 Euro im Jahr. Das gilt dann für maximal fünf Jahre und wird bis zum 31. Dezember 2025 gewährt. Ein weiterer Punkt ist die Verlängerung der geltenden zehnjährigen Steuerbefreiung für reine Elektrofahrzeuge. Die Steuerbefreiung gilt dann für Fahrzeuge, die bis 31. Dezember 2025 erstmals zugelassen oder komplett auf Elektroantrieb umgerüstet werden. Das Ende dieser Zuwendung soll dann der 31. Dezember 2030 sein. Bisher war es so, dass es diese Steuerbefreiung nur bis zum 31. Dezember 2020 geben sollte.

(Quelle: Bundesrat 03. 07. 2020).