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Modernisierung trotz Corona

Die Menschen denken um wegen der anhaltenden Corona-Krise, aber sie verlieren dennoch ihre Ziele und Vorhaben nicht aus den Augen. Denn trotz der einschränkenden Lebensumstände wollen die Verbraucher auch weiterhin sanieren und modernisieren.

Bild: co2online



Zu diesem Thema hat es jüngst eine Umfrage unter 680 Verbrauchern gegeben. Es ging um die Planung und Umsetzung von Sanierungen und Modernisierungen innerhalb der nächsten sechs Monate. Die Umfrage wurde von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online durchgeführt und im Ergebnis haben rund 88 Prozent der Befragten angegeben, dass die Corona-Krise ihre Entscheidung für eine Sanierung nicht beeinflusst. Damit geht es dem Bauhandwerk gut und das wird wohl so bleiben.

Welches sind nun aber die Modernisierungsmaßnahmen, die die Menschen durchführen wollen und bei deren Umsetzung sie sich nicht von Corona aus dem Konzept bringen lassen? Im Einzelnen sind das:

  • 43 Prozent planen eine neue Heizanlage
  • 27 Prozent möchten einen hydraulischen Abgleich vornehmen lassen
  • 27 Prozent planen eine eigene PV-Anlage
  • 24 Prozent wollen eine Badsanierung in Angriff nehmen


Warum wollen die Verbraucher diese Maßnahmen durchführen? Auch das war eine Frage der statistischen Erhebung. Als Gründe wurden hierbei angeführt:

  • bei 74 Prozent der Befragten sind die Maßnahmen ohnehin fällig
  • 73 Prozent geben den Klimaschutz als Grund an
  • Fördermittel spielen bei 70 Prozent eine entscheidende Rolle
  • die Wirtschaftlichkeit ist für 65 Prozent besonders wichtig
  • den Wert ihrer Immobilie zu steigern, ist für 62 Prozent der Befragten wichtig


Auch in den derzeitig schwierigen Zeiten mit Corona verlieren die Menschen das Wichtige nicht aus den Augen, denn 80 Prozent der Befragten gaben an, dass mehr Klimaschutz notwendig ist – ob mit oder ohne Corona. Zwei besonders wichtige Maßnahmen für den Klimaschutz sind nach Meinung der Umfrageteilnehmer eine kostenlose Energieberatung, die 57 Prozent für wichtig erachten und eine erfolgsorientierte Förderung, die es nach Meinung von 49 Prozent geben sollte.