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Blockchain-Technologie – die Zukunft der Energiewirtschaft ?

Ist die so genannte Blockchain - Technologie nun auch für die Energiewirtschaft von Interesse? Anwendung findet diese Technologie bereits in der Finanzwirtschaft im Bereich der bekannten Bitcoins.

Genau zu diesem Thema fand jetzt eine Umfrage statt, die von der Deutschen Energie-Agentur (Dena) und der ESMT Berlin durchgeführt wurde. Befragt wurden 70 Führungskräfte der Energiebranche. Das Ergebnis ist eindeutig und besagt, dass sich die Energiewirtschaft  tatsächlich für die Blockchain–Technologie interessiert und diese als Zukunftstechnologie für sich sieht.

Zum detaillierten Ergebnis berichtet das Handelsblatt, dass:
• 39 % der Befragten angaben, dass derartige Blockchain-Anwendungen in ihrem Bereich in Planung sind
• 13 % der Befragten angaben, dass Blockchain-Anwendungen bereits bei ihnen eingesetzt werden
• 21 % der Befragten angaben, dass Blockchain für die Branche zu einem "Gamechanger" wird
• 60 % der Befragten angaben, dass sie eine weiterführende Verbreitung der Technologie für sehr wahrscheinlich halten

Was genau steckt hinter der Blockchain – Technologie?

Mit Hilfe dieser Technologie können Verbraucher oder Unternehmen Dinge wie Geld, Produkte oder auch Dienstleistungen unter einander austauschen, und zwar mittels digitalen Vertrags. Für diese Transaktionen bedarf es keines Vermittlers mehr, wie beispielsweise einer Bank. Manchen Verbrauchern ist Blockchain bereits bekannt, und zwar durch die digitale Währung Bitcoin.   

Wie sieht die Zukunft aus?

Zur Frage der Zukunft hat Dena-Chef Andreas Kuhlmann eine eindeutige Meinung. Er möchte, dass die Politik sich weiterführend mit dem Thema auseinander setzt. Er sagt: „Wenn Deutschland auch in Zukunft international Vorreiter sein will, müssen wir innovativen Technologien auch Raum zur Erprobung geben." Seiner Meinung nach gehören dazu auch Freiräume, die von der Politik geschaffen werden und in denen Projekte ausprobiert werden können.