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Neue Funkmelder-Generation von Bosch

Aus dem Hause Bosch Building Technologies gibt es eine neue Generation von Funkmeldern. Hierbei handelt es sich um eine flexible Brandschutzlösung, die – wie Bosch mitteilt – „nahezu auf eine Verkabelung verzichtet“.

Aufgrund der entfallenden aufwendigen Verkabelungen eignen sich diese Funkmelder besonders für historische Gebäude, in denen keine Kabel verlegt werden dürfen, für eventuelle Nachrüstungen und Erweiterungen im Bestand und natürlich auch für temporäre Installationen, die schnell und unkompliziert vonstattengehen müssen.

Das System besteht aus einem Gateway, das kabelgebunden an die Brandmeldeanlage angeschlossen wird und dazu aus bis zu 30 Detektoren und 10 Handfeuermeldern, die per Funk mit dem Gateway kommunizieren. Außerdem können bis zu zehn Gateways miteinander vernetzt werden. Die Gateways sind darüber hinaus mit jeder Brandmeldezentrale von Bosch kompatibel, sodass sie auch in bestehende Lösungen nachträglich integriert werden können.

Jedes Gateway hat eine Batterie und kann schon vor der Installation konfiguriert werden. Aus dem Hause Bosch heißt es, dass dieser Fakt „die Inbetriebnahme deutlich vereinfacht“. Neu ist, dass die Funkmelder mit einer Mesh-Topologie statt einer Stern-Topologie angeordnet werden. Bosch erklärt die Hintergründe: „Damit wird sichergestellt, dass allen Geräten immer redundante Verbindungswege zur Verfügung stehen. Damit ist auch bei einem Ausfall einer Funkstrecke eine Alarmierung gesichert.“ Jeder einzelne Melder erfüllt die Funktion als Repeater, der Alarme anderer Melder weiterleiten kann.

Weitergehende Fragen zum Produkt und System beantwortet das Unternehmen gern: Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Robert-Bosch-Ring 5, 85630 Grasbrunn, Tel.: 0800 7000 444, info.service[at]bosch.com, www.boschbuildingsolutions.de