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Deutscher Stand der Heiztechnik

Die Heiztechnik in deutschen Haushalten ist veraltet – so kann man das Ergebnis von den Erhebungen, die der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) und der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) durchführen, zusammenfassen. Diese Erhebungen werden jährlich durchgeführt und zeigen einmal mehr Handlungsbedarf.

Im Einzelnen sieht der Stand so aus, dass 56 Prozent der insgesamt ca. 21 Millionen in Deutschland installierten Heizungen technisch veraltet sind. Das wiederum bedeutet, dass die Effizienz hier deutlich auf der Strecke bleibt. Der ZIV-Präsident Oswald Wilhelm sagt: „Mehr als die Hälfte der Heizungsanlagen ist 20 Jahre alt und älter. Wir sollten unsere Kunden darauf hinweisen, dass diese Anlagen mittlerweile als energetisch ineffizient anzusehen sind.“

Dem heutigen Stand der Technik entsprechen nur 5,1 Millionen Gas- oder Öl-Brennwertanlagen sowie die Anlagen, die erneuerbare Energien einkoppeln. Das sind rund 0,9 Millionen Biomassekessel, eine Million Wärmepumpen sowie 2,4 Millionen Brennwertgeräte in Kombination mit einer solarthermischen Anlage zu. Der BDH-Präsident Uwe Glock fasst die Ergebnisse passend zusammen: „Der Blick auf den Anlagenbestand macht deutlich, dass die dringend benötigte Wärmewende noch in weiter Ferne liegt.“