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Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien überholt konventionelle Energieträger

In Sachen Erneuerbare Energien wurde in Deutschland jüngst ein Wendepunkt erreicht. In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurde nämlich erstmalig mehr Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt als aus konventionellen Energieträgern.

Insgesamt wurden 72,3 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Erneuerbaren Energien in das Stromnetz eingespeist. Die Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes sind zunächst vorläufig und sagen aus, dass die Strommenge aus Erneuerbaren Energien gegenüber dem 1. Quartal 2019 um 14,9 % auf einen Anteil von 51,2 % der insgesamt eingespeisten Strommenge angestiegen ist.

Den größten Anteil dieses Anstieges hat der Strom aus Windkraft, der um 21,4 Prozent stieg. Zu begründen ist dies unter anderem mit der Tatsache, dass es im ersten Quartal dieses Jahres sehr viel Wind gab. Die Windenergie machte 34,9 Prozent der insgesamt eingespeisten Strommenge aus. Dem Statistischen Bundesamt zufolge war Windkraft damit „erstmals der wichtigste Energieträger für die Stromerzeugung“.

Die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern sank deutlich ab, nämlich um 21,9 Prozent. Hierbei war die Verringerung besonders beim  Kohlestrom-Anteil zu messen, der mit 33,4 Prozent weniger als im Vorjahresquartal zu Buche schlug.