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Heizung muss regelmäßig gewartet werden

Die Heizperiode hat schon begonnen und viel Geld wird für die warmen Zimmer ausgegeben. Aber ist die Heizung dieses Jahr schon gewartet worden? Einmal im Jahr sollte das erfolgen, denn es können sich beispielsweise Rückstände des Brennstoffs ablagern oder Dichtungen verschlissen sein. Es kann auch passieren, dass sich Einstellungen verändert haben. Die Folge dieser Dinge ist, dass die Heizung nicht so funktioniert, wie sie soll. Das kann dann schon ins Geld gehen. Da empfiehlt sich eine jährliche Wartung durch eine Heizungsbaufirma.

 

Bei einer solchen jährlichen Wartung wird beispielsweise ein hydraulischer Abgleich gemacht, damit sich das Wasser im Heizkreislauf wieder gleichmäßig verteilt. Eine optimale Heizungseinstellung gibt es in den wenigsten Privathäusern. Birgit Holfert, Energieexpertin beim Verbraucherzentrale Bundesverband sagt dazu: „Nicht selten belassen es die Installateure bei der Werkseinstellung, Damit wird aber viel Energie unnütz verbraucht." Es empfiehlt sich also ein hydraulischer Abgleich, bei dem die Heizungspumpe, die Leitungen selbst und auch die Heizkörper auf den Wärmebedarf der Räume abgestimmt werden.

Christian Stolte von der Deutschen Energie-Agentur (dena) in Berlin sagt: „Ist die Heizung in einem Raum sehr heiß und im anderen nur lauwarm, deutet das darauf hin, dass ein hydraulischer Abgleich notwendig ist. Die jährliche Wartung der Heizungsanlage gewährleistet, dass der eingesetzte Brennstoff so effizient wie möglich genutzt wird, und trägt damit wesentlich zur Energieeinsparung bei.“

Eine solche Energieeinsparung kann schon enorm sein, der Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima schätzt das Sparpotenzial auf ca. 10 Prozent. Pressesprecher Frank Ebisch meint dazu: „Ein gründlicher Heizungscheck, wie ihn viele unserer Fachbetriebe anbieten, geht noch einen Schritt weiter." Hierzu gehört das Aufdecken von Verbesserungspotenzialen. „Oft genügt schon der Austausch einer alten, ungeregelten Umwälzpumpe, um die Leistung der Heizung wesentlich zu verbessern",  so Ebisch weiter.

Allerdings ist nicht bei jeder Heizung noch Potenzial für Verbesserungen und Einsparungen gegeben. Das Alter der Heizung spielt eine wichtige Rolle. „Bei Heizungen, die über 20 Jahre alt sind, sollte man an einen Austausch denken", sagt Christian Stolte.

Aber woran erkennt der Hauseigentümer eigentlich, dass die Heizung nicht richtig läuft? Dafür gibt es verschiedene Anhaltspunkte, wie:
•    das Alter des Heizkessels
•    ein sehr warmer Heizraum
•    ungedämmte heiße Heizungsleitungen
•    das Messprotokoll des Schornsteinfegers mit hohen Abgasverluste
•    Rost oder Lecks

Übrigens bieten viele Heizungsbaufirmen auch Wartungsverträge an. Dann muss sich der Hauseigentümer um nichts mehr kümmern und kann die jährliche Wartung der Heizung gar nicht vergessen.