Zum Inhalt springen

Mehr Fördermittel für die Barrierefreiheit

Maßnahmen zur Reduzierung der Barrieren in den eigenen vier Wänden gibt es viele. Bodengleiche Duschen, Änderungen in den Raumzuschnitten oder breitere Türen gehören zum Beispiel dazu. Der Bund hat jetzt bekanntgegeben, dass es weiterhin Fördermittel für derartige Maßnahmen gibt. Insgesamt werden die Fördermittel in diesem Jahr sogar von 75 Millionen Euro auf 100 Millionen Euro erhöht. Beantragt werden die Zuschüsse bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Ob für den Einbau einer bodengleichen Dusche, die Anpassung des Raumzuschnitts oder die Modernisierung von einzelnen Sanitärobjekten: Die KfW vergibt Zuschüsse für Maßnahmen zur Reduzierung von Wohnraum-Barrieren. Bild: Kaldewei

Art der Förderung
Gefördert werden grundsätzlich einzelne Maßnahmen, wie zum Beispiel ein Badezimmerumbau. Die Zuschüsse betragen dann 10 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal aber 5.000 Euro. Wird das Eigenheim zum Standard „Altersgerechtes Haus“ umgebaut, dann werden 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten bzw. max. 6.250 Euro übernommen.

Wer wird gefördert?

Ein Förderantrag kann sowohl von privaten Bauherren als auch von Mietern gestellt werden. Hier sollte man allerdings beachten, dass der Förderantrag stets vor Beginn des Vorhabens im KfW-Zuschussportal (www.kfw.de/info-zuschussportal) online gestellt wird. Als Beginn des Vorhabens gelten nicht die Planungs- und Beratungsleistungen und der Abschluss von Liefer- und Leistungsverträgen. Diese Dinge kann man also auch schon vor Antragsstellung erledigen. Die Zusage der Förderung kommt meist sehr schnell innerhalb eines Tages.

Die KfW-Förderung
Seit dem Jahr 2009 wurden bereits knapp 410.000 Wohneinheiten mithilfe der KfW-Förderung umgebaut. 2019 waren es allein 63.000 Wohneinheiten. Die meisten Anträge beziehen sich auf den Einbau einer bodengleichen Dusche, den Einbau von Fahrstühlen und das Entfernen von Türschwellen. Die KfW gibt gern weitere Informationen rund um die Förderung: www.kfw.de/455-b oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 539 9002.