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Neue Zahlen in Sachen Windenergie weltweit

Bis zum Jahr 2030 könnten 20 Prozent der weltweit gebrauchten Energie aus der Windkraft kommen. Das steht im kürzlich erschienen Bericht des Global Wind Energy Council (GWEC). Der Bericht erschien in Peking und lässt einmal mehr schlussfolgern, dass die Windenergie mindestens genauso wichtig ist wie die Sonnenenergie.

 

 

Tatsache ist, dass den Erneuerbaren Energien die Zukunft gehört. Und neben der Sonnenenergie ist auch der Bereich der Windenergie ein wichtiger Bestandteil dessen. Das Wachstum der Windenergie schreitet genauso unaufhaltsam fort wie das der Sonnenergie.

Das Zustandekommen der Berichtszahlen

Wie oben erwähnt, sagt das Global Wind Energy Council (GWEC) im jüngst erschienenen Bericht, dass die Windenergie bis 2030 gute 20 Prozent der benötigten Energien sicherstellen kann. Auf der Basis der hohen Ziele des Klimagipfels in Paris aus dem letzten Jahr sagt das GWEC diese Werte voraus. So soll sich die Kapazität für Windenergie innerhalb von 14 Jahren nahezu verfünffachen. Sollte das funktionieren, dann stünden 2030 bis zu 2.110 Gigawatt Energie aus Windkraft bereit.

Stünden im Jahr 2030 tatsächlich 2.110 Gigawatt sauberer Windenergie zur Verfügung, würde das eine jährliche Einsparung von 3,6 Milliarden Tonnen an Kohlenstoffdioxid-Emissionen bedeuten. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten nach Ansicht des GWEC allerdings wiederum weltweit 224 Milliarden US-Dollar pro Jahr in die Windenergie und deren Infrastruktur investiert werden.

Die weltweite Rangliste der Windenergie – China ist Nummer eins

Tatsächlich ist es so, dass derzeit China die Weltrangliste in der Windenergie anführt. Letztes Jahr konnte man dort ein Wachstum der Windenergie von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr feststellen. In China hat man allerdings Schwierigkeiten, die viele Energie auch zu nutzen. So berichtet die chinesische Energiebehörde, dass bis Mitte dieses Jahres fast 21 Prozent der produzierten Windenergie verschwendet wurden. Außerdem gibt es China nach wie vor einen harten Konkurrenzkampf mit der Kohle- und Atomenergie. Auch mit der Schließung von 1000 Kohleminen bleibt die Konkurrenz erhalten.

Aber es geht nicht nur China so, auch weitere Länder sind betroffen. Hier sind Restaurierungen und Verbesserungen der Stromnetze vonnöten, um effektiv Nutzen aus Windenergie ziehen zu können. Infrastrukturen müssen nachgebessert werden, es gibt in China noch Regionen, die unzureichend an das nationale Stromnetz angeschlossen sind.

Demnach liegt der Schluss nahe, dass weltweit nicht nur in die Windenergie investiert werden muss, sondern auch in die Stromnetze. Außerdem ist der Verzicht auf fossile Brennstoffe unumgänglich. Wie sind also auf dem richtigen Weg, nur sind wir noch lange nicht angekommen.