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Strom- und Gasverbrauch in Deutschland

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft hat neue Zahlen veröffentlicht, nach denen der Stromverbrauch in Deutschland sinkt und der Verbrauch an Erdgas steigt.

Bild: BDEW

So ist der Stromverbrauch hierzulande in den ersten drei Quartalen des letzten Jahres um ungefähr zwei Prozent zurückgegangen. In Zahlen ausgedrückt, sank der Verbrauch von 412 Milliarden KWh aus 404 Milliarden KWh. Als Grund hierfür wird vor allen Dingen die konjunkturelle Entwicklung genannt. Denn die Industrie habe bereits seit Monaten einen geringeren Stromverbrauch, weil die Wirtschaftslage geschwächt ist. Das macht sich deshalb bemerkbar, weil die Industrie mit einem Anteil von 45 Prozent der größte Stromverbraucher in Deutschland ist.

Der Verband gibt weiter bekannt, dass im Gegensatz dazu der Erdgasverbrauch hierzulande zwischen Januar und September 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent gestiegen ist, genauer gesagt von 651 Milliarden kWh auf 676 Milliarden kWh. Die Gründe hierfür liegen zum einen im kühlen Frühjahr und der Tatsache, dass länger und mehr geheizt werden musste und zum anderen im steigenden Einsatz von Erdgas in Kraftwerken. Fakt ist nämlich, dass Gaskraftwerke gegenüber Kohlekraftwerken deutlich wettbewerbsfähiger geworden sind, weil die CO2-Preise steigen und die Gaspreise sinken.

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