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Eintragung in das Marktstammdatenregister

Photovoltaikanlagen müssen registriert werden. Zu diesem Zweck ist das digitale Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur schon seit Ende Januar 2019 online erreichbar.

Registriert werden müssen hier aber nicht Photovoltaikanlagen, sondern auch:
•    Solarstromanlagen (wie erwähnt)
•    Windenergieanlagen
•    Biomasseanlagen
•    Wasserkraftanlagen
•    Anlagen zur Stromerzeugung aus Geo- oder Solarthermie, Grubengas, Klärschlamm
•    Verbrennungsanlagen einschließlich KWK-Anlagen, Brennstoffzellen und Notstromaggregaten und Stromspeicher

Es gibt die Verpflichtung für Marktakteure wie beispielsweise Photovoltaikanlagen-Betreiber, die Neuregistrierung vorzunehmen. Eingetragen werden muss in die Datenbank jede Photovoltaikanlage mit einem Anschluss an das öffentliche Stromnetz. Die Pflicht zur Registrierung besteht auch dann wenn es für den erzeugten Strom keine Förderung gibt oder nicht in Anspruch genommen wird.

Wichtig ist auch die Tatsache, dass nicht die Installateure für die Meldung im digitalen Register verantwortlich sind, sondern allein der Anlagenbetreiber. Es gibt aber die Möglichkeit, dass die jeweiligen Installateure die Registrierung vornehmen, wenn sie dafür vom Betreiber eine Vollmacht vorweisen können. Möglich ist auch das Anfallen einer Servicepauschale.

Übrigens geben Experten der Deutschen Landwirtsschafts-Gesellschaft (DLG) gern hilfreiche Tipps für die Praxis. So ist das Thema „Photovoltaik in der Landwirtschaft“ ein fachlicher Schwerpunkt auf der „EnergyDecentral“. Das ist die Leitmesse für dezentrale Energieversorgung im November 2020.