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Fortschritt und Sicherheit für Senioren

Man muss sicherlich kein IT-Fachmann sein, um das eigene Heim intelligent zu vernetzen und ein Smart - Home einzurichten. Dafür gibt es Fachleute, die gerne Angebote unterbreiten und Beratungen anbieten. Im vorliegenden Fall aber war es ein IT-Fachmann, der weiß, wie die Technik funktioniert und der kurzerhand für seine Eltern die Wohnung umbauen ließ.

Torsten Heede heißt dieser IT-Fachmann, der die Haustechnik ganz speziell an die Bedürfnisse der Senioren angepasst und auf diese Weise auch ein großes Stück Sicherheit in das Leben seiner Eltern gebracht hat.

Welche Features finden sich in der Seniorenwohnung?

Um das Leben der Senioren einfacher und sicherer zu machen, sind einige Innovative und raffinierte Details in der Wohnung zu finden. Dazu gehören:

•    Wird das Fenster geöffnet, geht der Rollladen automatisch hoch. Außerdem wird die Heizung abgeschaltet.
•    Wird das Fenster geschlossen, fährt die Heizungsanlage automatisch wieder hoch.
•    Bewegungsmelder in den Zimmern, die das Licht einschalten, wenn jemand den Raum betritt.
•    Die Rollläden reagieren auf die Sonneneinstrahlung. Wird es im Sommer zu heiß, schließen sie die Lamellen. Im Winter dagegen nutzen sie die Sonnenwärme und die Lamellen werden entsprechend eingestellt.
•    Eine automatische Regelung der Helligkeit der Räume.
•    Eine Kommunikation der einzelnen Systeme untereinander.
•    Die Heizungsanlage misst Innen- und Außentemperaturen, wertet die Daten aus und regelt sich entsprechend automatisch.
•    Alle Features werden über einen Tablet-Computer individuell gesteuert und bei Bedarf nachgeregelt.
•    Rauchmelder reagieren auf Qualm und Rauch und informieren auch Dritte, wenn gewünscht.

Die Senioren jedenfalls sind begeistert und schrecken auch nicht vor der Bedienung des Tablets zurück. Torsten Heede ist Geschäftsführer der IT-Heede aus Weißenborn und ihm liegt die Sicherheit seiner Eltern am Herzen. Außerdem verkündet er stolz, dass sein vernetztes System unterm Strich auch noch eine Energieeinsparung von etwa 10 bis 15 Prozent möglich macht.

Intelligenten vernetzten Systemen gehört die Zukunft

Vor allem für ältere Menschen bieten sich mit vernetzten Systemen nur Vorteile. Zu diesem Thema gab es auch eine Befragung in Mitgliedsunternehmen des Verbandes Sächsischer Wohnungsgenossenschaften, die im Sommer dieses Jahres stattfand. Das Ergebnis der Befragung spricht für sich und sagt aus, dass fast 40 Prozent der Befragten vernetzte Warnsysteme wünschen und großen Wert auf Sicherheit legen. So ist es schnell möglich, bei häuslichen Unfällen oder Havarien zu reagieren und Hilfe zu alarmieren. Für die erwähnten Sicherheitssysteme gibt es auch einen fachmännischen Ausdruck. Diese Technologien heißen in der fachsprache "AAL" für Ambient Assisted Living oder zu Deutsch: umgebungsgestütztes Leben.