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Den Unternehmensfuhrpark elektrifizieren

Als Gewerbetreibender eine PV-Anlage auf dem Dach zu haben und damit unter anderem den firmeneigenen Fuhrpark speisen – lohnt sich das? Und welche rechtlichen Punkte müssen dabei beachtet werden? Um diese Fragen aufzugreifen und zu beantworten gibt es jetzt einen neuen Leitfaden.

Das Forschungsprojekt PVP4Grid wird von der Europäischen Union gefördert und vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) koordiniert. Das Projekt untersucht derzeit in acht europäischen Ländern, zu welchen Bedingungen Solarstrom erzeugt, gespeichert und vor Ort verbraucht werden kann. Als Ergebnis gibt es Leitfäden aus allen Ländern mit Hintergründen zu den rechtlichen, technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie Beispielen aus der Praxis. Die Leitfäden stehen jetzt zum kostenlosen Download bereit unter: bsw.li/2NKtORA

Der Leitfaden dient für Gewerbetreibende als Hilfestellung auf ihrem Weg zur Elektrifizierung firmeneigener Fuhrparks, und zwar durch eigenen Solarstrom. Da es viele Unternehmer gibt, die schon PV - Anlagen auf ihren Firmendächern haben, soll der Leitfaden bei den Überlegungen helfen, wie der Strom auch für Elektroautos genutzt werden kann.

Wie der BSW bekannt gibt, ist der selbst produzierte Strom aus der eigenen PV-Anlage meist kostengünstiger als der Strom vom Energieversorger. Der BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig sagt dazu: „Moderne Betriebe werden zu Prosumenten – sie erzeugen, speichern und verbrauchen ihren eigenen Solarstrom. So können sie auch ihr Lastprofil optimieren – also Lastspitzen vermeiden.“ Eine beeindruckende Zahl ist laut BSW auch die Anzahl der Firmendächer, auf denen bereits Solarstromanlagen betrieben werden, das sind nämlich mehr als 500.000 Stück.