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Ersatzstromversorgung für das Smart Home

Die Vorzüge von Smart-Home sind jedem bekannt und immer mehr Deutsche nutzen diese Technologie. Schon jeder dritte hat mittlerweile mindestens ein Smart-Home-Gerät. Wie aber kann man einen Totalausfall verhindern, etwa bei einem Stromausfall? Hartwig Mattes, Geschäftsführer der AS-M GmbH und Smart-Home-Experte sagt: „Je höher der Vernetzungsgrad, desto eher sollte ein Stromspeicher mit Ersatzstromfunktion Bestandteil der Ausstattung sein.“

Bei einem Stromspeicher gibt es eine vorgehaltene Reserve für den Fall des Stromausfalls, die zumindest für eine Zeit lang vordefinierte Funktionen überbrückt. Mattes sagt: „Damit wird beispielsweise sichergestellt, dass ein Aufzug bei Stromausfall nicht stecken bleibt, sondern noch bis zum nächsten Stockwerk fährt.“ Solch eine Ersatzstromversorgung ist aber auch sinnvoll, wenn es um den Weiterbetrieb von Alarm- oder Brandmeldeanlagen geht oder für Komfort-Funktionen. Hartwig Mattes meint: „Schon allein aufgrund des hohen Aufwands, den ein Komplettausfall verursachen würde.“ Mattes empfiehlt eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) –Lösung, um die IT am Laufen zu halten.

Hartwig Mattes zeigt im Besprechungsraum der Firma AS-M, wie das in der Praxis aussieht: Es gibt hier einen Präsenzmelder und Sensoren, die beim Unterschreiten einer bestimmten Helligkeitsschwelle das Licht angehen lassen, die Temperatur konstant halten oder gegebenenfalls die Lüftung einschalten. Der Präsenzmelder meldet außerdem Bewegungen, wenn keine da sein dürften und löst Alarm aus. Er sagt: „Smart Home bedeutet, ein Gebäude als Hardware zu betrachten, das sich per Software steuern lässt. Es ist lediglich die Frage, was und wie weit integriert werden soll.“

Mattes selbst ist Fan von Smart-Home und hat bei sich zu Hause Technik ohne Ende. Er sagt: „Wer im Bereich Smart Home ernsthaft beraten will, muss das Thema leben.“ Er hat beispielsweise einen 8-türigen Sicherungsschrank, Hunderte von Sensoren, aber nur drei Schalter. „Welch hohen Aufwand in diesem Zusammenhang ein Stromausfall verursachen würde, erschließt sich jedem, der schon einmal Smart-Home-Geräte eingebunden hat.“ Mattes entschied sich für den Stromspeicher „Pacadu Flex“ des Herstellers ASD Automatic Storage Device GmbH. In diesem Speicher stehen Kapazität und Leistung jeder Zelle dauerhaft zur Verfügung.

Den Speicher lädt Hartwig Mattes mit Strom von seiner PV-Anlage. 30 Prozent der Kapazität werden als Stromreserve vorgehalten. Die Größe der Reserve ist außerdem über eine modbus-Anbindung über den Tag oder die Nacht hinweg steuerbar. Mattes sagt: „Je näher der Sonnenaufgang rückt – und damit die Zeit, zu der mit Strom aus der PV-Anlage gerechnet werden kann – desto geringer ist die Reserve, die wir vorhalten müssen, und umso mehr können wir den Speicher entladen.“ Einbezogen wird hier übrigens auch die aktuelle Wetterprognose, anhand derer der Ertrag der PV-Anlage abschätzbar ist. Mattes: „Mit dieser Ausrüstung habe ich das Haus so weit abgesichert, dass ein Stromausfall eine ganze Zeit lang andauern müsste, um innerhalb dieses Systems zu größeren Einschränkungen zu führen.“