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Batterie-Initiative „No-Lithium-Inside“

Powertrust ist ein Stromspeicherhersteller aus Bremen. Dieses Unternehmen stellt die Lithium-Ionen-Technologie in Frage und startete jetzt die die Initiative „No-Lithium-Inside“. Als Gründe für das Vorgehen gegen Lithium-Ionen-Akkus führt das Unternehmen verschiedene Punkte an, so zum Beispiel die Tatsache, dass Lithium-Ionen-Akkus beim Transport als Gefahrgut behandelt werden müssen. Außerdem gibt es praktisch keine Recycling-Systeme.

Gerade ein vernünftiges Recycling-System wäre aber unbedingt notwendig, weil die Zahl solcher Batterien steigt und über kurz oder lang müssen die ersten Solarstromspeicher auf Basis von Lithium ausrangiert werden.

Mike Heger, CEO von Powertrust, sagt zu der gestarteten Initiative: „Wir können nicht einerseits grün predigen und andererseits die nachfolgende Generation mit Sondermüll aus stationären Stromspeichern belasten. Wir wollen das Bewusstsein für gute, vollständig recyclingfähige Verbrauchsgüter schärfen.“ Aus diesem Grund sei auch die Initiative gestartet worden, die einerseits auf das Problem des Recyclings von Lithium-Ionen-Batterien aufmerksam machen soll und andererseits für Blei-Kristall-Batterien werben soll.

Powertrust hat schon im Jahr 2014 beschlossen, in seinen stationären Stromspeichern keine Lithium-Ionen-Akkus einzusetzen. Das war ganz klar gegen den allgemeinen Trend. Aber diese Technologie sei einfach zu gefährlich, so begründet das Unternehmen diese Entscheidung. Die Technologie der Blei-Kristall-Batterien dagegen sei viel besser geeignet und vereint verschiedene Vorteile. Dazu gehören die Tatsachen, dass die Chemie der Blei-Kristall-Batterien kein Gefahrgut darstellt und sich nicht entzünden kann – weder aufgrund von Überhitzung noch bei Beschädigung. Des Weiteren sind diese Batterien nach ihrer Verwendung zu 98 % recycelbar und damit ein wertvoller Rohstofflieferant.