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Initiative für kobaltfreie Akkus

Wird Kobalt in Akkus eingesetzt, so ist das ein umstrittenes und diskutiertes Thema. Dafür gibt es verschiedene Gründe:

• der Rohstoff ist knapp

• Kobalt wird immer teurer

• bei der Kobaltgewinnung wird immer wieder Kinderarbeit erwähnt

 

Es gibt bereits Alternativen für den Einsatz von Kobalt und das Unternehmen Sonnen will jetzt darauf aufmerksam machen. Sonnen setzt sich für kobaltfreie Akkus ein und nutzt Lithium-Eisenphosphat-Batterien. Christoph Ostermann, CEO von Sonnen, sagt dazu: „Wir möchten auch andere Hersteller zu einem Technologiewechsel ermutigen.“

Zu diesem Zweck hat Sonnen eine Initiative gestartet, damit die Zahl der kobaltfreien Lithium-Ionen-Batterien in Heimspeichern wächst. Schlussendlich sind die forcierten Ziele, das Bewusstsein für nachhaltigere Materialien und langlebigere Batterien zu erhöhen. Dafür hat Sonnen als ersten Schritt ein Logo entwickelt, das ganz klare Signale sendet. Es stellt unmissverständlich für Kunden und Installateure gleichermaßen klar, dass eine kobaltfreie Batterietechnologie zum Einsatz kommt.

Das Siegel ist herstellerneutral und kann von allen interessierten Unternehmen gern genutzt werden. Voraussetzung ist natürlich, dass kobaltfreie Lithium-Ionen-Batterien genutzt werden oder genutzt werden möchten. Sonnen ist außerdem bereit, seine Kenntnisse aus dem Batteriebereich zu teilen. Durch die Tests im hauseigenen Batterielabor ist Sonnen bereits Experte für die Lithium-Eisenphosphat-Technologie, aber auch im Bereich weiterer Alternativen.

Übrigens werden kobaltfreie Batterietechnologien mittlerweile auch gefördert. Die bayerische Landeshauptstadt München zum Beispiel hat am 01.04.2019 erstmals ein Speicherförderprogramm verabschiedet, dass Lithium-Nickel-Mangan-Kobalt-Batterien (NMC) explizit von einer Förderung ausschließt.