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Kein PV-Deckel!

Volker Quaschning ist streitbarer Professor an der HTW Berlin. Ihm liegt ein Thema ganz besonders am Herzen, nämlich der PV-Deckel. Und ganz im Stil der gemeinhin bekannten #FridaysForFuture Hashtag-Aktionen gibt es nun auch seine eigene Aktion, um das Thema bekannt zu machen und Unterstützer zu generieren. Volker Quaschning ruft zum Protest gegen den PV-Deckel auf.

Zum Hintergrund

Wird der so genannte PV-Deckel von 52 GW in Deutschland erreicht, dann könnte das einen massiven Einbruch beim Ausbau der Photovoltaik in Deutschland bedeuten. Das befürchtet Volker Quaschning und mit ihm auch die gesamte Solarbranche. Die 52 GW dürften bereits im nächsten Jahr in Deutschland erreicht sein. Und ab dieser Grenze wird die Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz für Anlagen, die darüber hinaus gehen, beendet. Quaschning und seine Befürworter argumentieren, dass große Anlagen wieder wirtschaftlich unattraktiv würden, wenn die Einspeisevergütung wegfällt. Er sieht es als notwendig an, dass Deutschland für den richtigen Beitrag am Klimaschutz mindestens 400 GW benötigt.

Die Kritiker dieser Bewegung sehen das Ganz etwas entspannter und sagen, dass die Technik, das Thema Eigenstromversorgung und auch die gesunkenen Anlagenpreise garantieren, dass sich die Anlagen auch ohne EEG rechnen und der Zubau vom PV-Deckel nicht aufgehalten wird.

Die Aktion von Volker Quaschning

Zu Beginn seiner der PV-Deckel-muss-weg-Aktion hat Volker Quaschning den ersten Deckel in Form eines Klodeckels per Post dem Wirtschaftsminister Peter Altmaier zukommen lassen. Jeder, der das Thema auch so sieht, kann mitmachen und zwar unter #DerPVDeckelMussWeg. Alles, was man dafür benötigt, ist ein Deckel – in welcher Form auch immer – auf dem das Aktionsmotto #DerPVDeckelMussWeg aufgebracht ist. Weiterhin gibt es eine kostenfreie Karikatur des Grafikers Michael Hüter, die auf der Website Quaschnings zu finden ist und den eigenen Deckel noch aussagekräftiger macht.