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Vorankommen der Pelletbranche

Wie sieht es derzeit in der Pelletbranche aus? Leider ist das Vorankommen in diesem Bereich nicht sehr zufriedenstellend. Das sieht zumindest der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) so. Der Verband ist mit der Entwicklung im letzten Jahr alles andere als zufrieden, obwohl es einen Zuwachs von ca. 3 Prozent an Installationen gab. Waren es im Jahr 2017 noch 32.300 neue Pelletfeuerungen, so waren es 2018 immerhin 33.200 Stück. Erhofft hatte sich die Branche andere Zahlen.

Der DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele sagt zum Thema: „Damit sind wir nicht zufrieden. Der Anteil Erneuerbarer Energien am Wärmemarkt ist mit rund 14 % generell zu niedrig. Die politischen Maßnahmen zur Energiewende im Gebäudebereich greifen nicht, denn vor Ort werden die Menschen mit diesem Thema nicht erreicht.“

Im Jahr 2018 gab es im Einzelnen folgenden Zubau bei Pelletfeuerungen:

  • 18.000 Pelletkaminöfen, 14.500 Pelletkessel und wasserführende Pelletkaminöfen mit einer Leistung bis 50 kW
  • 725 Kessel / Pellet-KWK-Anlagen größer 50 kW


Die Prognosen für dieses Jahr sehen in etwa gleich aus, die Branche und der DEPV rechnen mit einer Zunahme des Zubaus an Pelletfeuerungen. Man geht dabei von etwa 1.600 Anlagen aus, die dazukommen und die Gesamtanzahl auf etwa 34.800 Anlagen erhöhen. Davon sollen die ungefähr die Hälfte Pelletkaminöfen sein.

Weiterführende Informationen sind im Internet auf den Seiten des Verbandes unter www.depv.de erhältlich.