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Zusammenarbeit bei der Technischen Gebäudeausrüstung

TGA ist die Technische Gebäudeausrüstung und genau in diesem Bereich ist es zwingend erforderlich, die Ausführungsplanung professionell zu erstellen. Nicht zuletzt, weil es gilt, viele gesetzliche Auflagen, Richtlinien und Normen gleichzeitig zu berücksichtigen, muss die Planung gut sein, und die einzelnen Schnittstellen zusammenpassen und ineinander greifen.

Zu diesem Ergebnis kamen etwa TGA-Planer und Entscheider, die sich anlässlich des dritten Gebäudetechnik-Praxistag im Züblinhaus in Stuttgart trafen. Diese Veranstaltung war von Zimmer & Hälbig, Züblin und sechs weiteren Unternehmen aus der Gebäudetechnik initiiert worden und der Schwerpunkt hieß: „Gewerkeschnittstellen – Qualität der Planung und Ausführung“.

Veit Thurm von der Drees & Sommer Schweiz AG sagt: „Das Zusammenspiel der Schnittstellen in komplexen Bauprojekten muss geführt und koordiniert werden. Von selbst koordiniert sich niemand.“ Damit dieses Zusammenspiel in der Planung auch funktioniert, könne man sich professioneller Methoden und Werkzeuge bedienen, wie zum Beispiel  Lean Management, BIM oder Modularisierung. Thomas Spiegel von der Robert Bosch GmbH empfiehlt, dass Bauherren ihre Strategie zur Umsetzung des Lean-Gedankens und BIM auf Partneringmodelle ausrichten und meint: „Dies gilt gleichermaßen für Planung und Ausführung.“

Auch Dr. Theis  von der Wilhelm Theis GmbH unterstreicht noch einmal die Wichtigkeit des Miteinanders aller Gewerke, was Kosten, Termine und Qualität angeht. Kemal Bäuerle, Geschäftsführer der BIS Sachverständigen GmbH & Co. KG, räumte ein, dass es unabdingbar ist, miteinander zu arbeiten und offen miteinander umzugehen. Die einzelnen Gewerke sollten frühzeitig einheitliche Lösungen finden.

Der nächste Praxistag findet übrigens am 22. Januar 2019 statt. Das Thema werden dann Geschäftsmodelle der Zukunft sein. Die Veranstaltung ist kostenlos, nur eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.