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Mobile Heizgeräte

Der Bereich der mobilen Energie wird immer größer. Keiner möchte auf warmes Wasser und Heizung verzichten. Das Augenmerk bei mobilen Heizgeräten liegt vor allen Dingen auf Lösungen für Notfälle und geplante Einsätze, auf bestimmten Anwendungen und kurzzeitigen Lösungen, aber auch auf mehr Klimafreundlichkeit und Digitalisierung. So gibt es heute – im Gegensatz zu früheren Zeiten – mobile Heizungen, die regenerative Energien nutzen, wie z. B. Pellets oder Holzhackschnitzel.

Mobil in Time
Der Anbieter Mobil in Time aus der Schweiz beispielsweise bietet mit seinem „Pellfix“ aus der „ECOline“ eine mobile Pellet-Warmluftheizung an und sagt dazu: „Unsere Kunden fragen uns oft, ob es eine Alternative zu umweltbelastenden und veralteten Ölwarmluftheizungen gäbe. Mit ‚Pellfix‘ haben wir diese Alternative geschaffen.“ Der Mit-Geschäftsführer Fabio Doriguzzi ergänzt: „Bei der Entwicklung haben wir besonders darauf Wert gelegt, dass das Handling so einfach wie bei den etablierten Ölgeräten ist“.

Hotmobil
Auch bei Hotmobil gibt es eine umweltschonende Alternative. Frau Heike Pink-Dosch, verantwortlich fürs Marketing, sagt: „Mit den mobilen Biomasseheizzentralen, die es wahlweise im Anhänger oder Container gibt, bieten wir unseren Kunden eine CO<sub>2<sub/>-neutrale, mobile Energiezentrale, die wahlweise mit Pellets oder Holzhackschnitzeln betrieben werden können.“ Hotmobil ist übrigens im Besitz des EMAS-Siegel. Das so genannte Eco-Management and Audit Scheme ist ein Umweltmanagementsystem, bei dem unabhängige Gutachter die Einhaltung des Umweltschutzes regelmäßig prüfen und überwachen.

Auch im Bereich Gas- und Brennwerttechnik wird der Umweltschutz großgeschrieben. Hotmobil-Marketingfrau Pink-Dosch meint: „Bei unseren mobilen Heizzentralen von 40 bis 550 kW ist der Betrieb auch mit Flüssiggas möglich, wodurch sich der CO<sub>2<sub/>-Ausstoß deutlich verringert.“

Mobiheat

Ebenfalls umweltfreundliche Heizzentralen sind in der „green line“ von Mobiheat zu finden. „Sie steht für pelletbetriebene Heizzentralen“, sagt Christian Chymyn, Abteilungsleiter Marketing und PR, und nennt das Modell „MH300P“. Weiterhin führt er aus: „Mit einer Leistungsstärke von 300 kW ist er die grüne Alternative zu herkömmlichen öl- und gasbefeuerten Heizzentralen.“ Der Tank der Anlage fasst etwa 6 t Pellets und das entspricht einer Betriebszeit von 100 Stunden bei voller Leistung.

Heizkurier
Auf moderne Brennwerttechnik wird im Hause Heizkurier gesetzt. Tim Debus, Geschäftsführer Technik von Heizkurier: „Effizienz wird bei uns ganz großgeschrieben. Unsere derzeit 350 verfügbaren Heizzentralen mit Leistungen von 9 bis 5000 kW sind stets auf dem neuesten Stand der Technik. Den Verbrauch senken wir durch energieeffiziente Baugruppen.“ Das funktioniert mit Umwälzpumpen der höchsten Effizienzklasse. Martin Reuland von Heizkurier fügt hinzu: „Maximale Effizienz erzeugen wir durch die Gesamtbetrachtung aller Faktoren.“

Mobile Heizsysteme
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass mobile Pelletheizungen überall mit gutem Gewissen betrieben werden dürfen. Dazu bedarf es auch keiner speziellen Genehmigung. Sie sind eindeutig kostensparend und effizient zugleich.

Selbstverständlich sollte sich der Nutzer im Vorfeld gut informieren. Es gibt eine Reihe von Aspekten, die vor dem Einsatz mobiler Unterstützung abgeklärt werden sollten. Diese Punkte sind zum Beispiel:

  • der vor Ort verfügbare Strom als Antriebsenergie
  • vorhandene Brennstoffe für Wärmeerzeuger
  • Anschlussmöglichkeiten an das dortige Heizungs- und Brauchwarmwassersystem
  • zur Verfügung stehende Hebegeräte
  • Anlieferungs- und Abstellmöglichkeiten
  • die Bereitstellung von Sicherheitsreserven
  • welche Mindest- bzw. Höchsttemperaturen sind zu leisten
  • wie viele mobile Ersatzgeräte werden benötigt


Bei vielen mobilen Heizgeräten gibt es zusätzliche Features, die durch die Hersteller integriert werden. Dazu gehören zum Beispiel Fernüberwachungssysteme. Das bringt große Vorteile mit sich, wie etwa das Abrufen von Daten wie Störungen, Betriebszuständen, Tankstand und Positionen des Geräts. Alle Daten können dann bequem über PC, Tablet oder Smartphone aufgerufen werden. Bei technischen Problemen ist ein schnelleres Handeln möglich. Ein anderes Feature sind Vorprogrammierungen an den Geräten, die zum Beispiel ein Funktionsheizen für 8 Tage oder ein Belegreifheizen nach DIN EN 1264-4 für 28 Tage ermöglichen oder die Chance auf individuelle Programmierungen für bis zu zwölf Zeiträume geben. Der Aufheizverlauf wird dokumentiert, sodass der Heizungsbauer das ordnungsgemäße Aufheizen gegenüber dem Kunden schriftlich belegen kann.

Mobile Heizsysteme in der Zukunft
Alle Hersteller mobiler Heizsysteme arbeiten natürlich an Verbesserungen für die Zukunft. Dabei gibt es unterschiedliche Ansätze, aber immer das gleiche Ziel: Umweltfreundlichkeit, Servicefreundlichkeit und Effizienz. Einige Punkte, an denen gearbeitet wird, sind folgende:

  • der Ausbau der Servicefreundlichkeit und Nutzerfreundlichkeit
  • die weitergehende Digitalisierung
  • höhere Wirkungsgrade
  • höhere Pressungen
  • optimierte Abgaswerte
  • tiefere Abgastemperaturen
  • längere Wartungsintervalle
  • die Optimierung im Pellet-Liefermanagement
  • die Entwicklung von mobilen Hybrid-Heizzentralen