Zum Inhalt springen

BAFA-Bilanz in Sachen Elektromobilität

Bei VW ist es derzeit Tatsache, dass die Auslieferung von Hybridfahrzeugen stockt. Es werden momentan keine Bestellungen angenommen und die nächsten Auslieferungen gibt es erst wieder Anfang 2019. Diese Tatsache gehört zu den Ergebnissen der Zwischenbilanz des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Förderung von Elektroautos.

Wie die BAFA mitteilt, gab es bis Ende Juli 70.339 Anträge, davon entfielen 41.531 auf reine Batteriefahrzeuge und 28.791 für Plug-In Hybride. Was den Bereich der Brennstoffzelle angeht, so spielt er leider überhaupt gar keine Rolle, denn hier wurden lediglich 17 Anträge gestellt. Alle Zahlen gibt es detailliert aufgeschlüsselt in der Veröffentlichung des BAFA.

Die deutschen Automobilbauer haben in diesen Zahlen klar die Nase vorn. Folgende Modelle sind sehr gefragt:

  • Audi A3 (5.852 Anträge)
  • BMW i3 (5.481 Anträge)


Insgesamt läuft es bei BMW gut momentan, als Marktführer in der Elektromobilität liegt das Unternehmen vor VW. Auch die Exportgeschäfte laufen gut bei BMW.

Nach Herstellern sortiert, ergibt sich folgendes Ranking in den gestellten Anträgen:
1. BMW angeführt mit insgesamt 12.927 Anträgen
2. Volkswagen mit 11.218 Anträgen
3. Smart mit 8.594 Anträgen

Aber auch die ausländischen Hersteller sind im Ranking vertreten. Auf Platz vier steht die Modellreihe Zoe von Renault - damit hierzulande bester ausländischer E-Auto-Anbieter. Überraschend ist in diesem Zusammenhang, dass asiatische Anbieter, die in der Elektromobilität weltweit die größten Stückzahlen vorweisen können, hierzulande relativ unbedeutend sind.