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Investitionen von Landwirten

Deutsche Landwirte sind eher zurückhaltend mit ihren Investitionen, das hat sich auch im März dieses Jahres nicht großartig geändert. Das hat jetzt eine Analyse der neuesten Daten des Konjunkturbarometers Agrar des Deutschen Bauernverbandes ergeben.

Dass die wirtschaftliche Stimmung der Landwirte in unserem Land eher zurückhaltend ist, trifft sowohl auf die Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage zu, als auch auf die Zukunftserwartungen. Das Konjunkturbarometer Agrar des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hat neue Daten erhoben und kommt hier zu dem Schluss, dass sich auch im März 2018 die Investitionstätigkeit der Landwirte nicht weiter verbessert hat. Das Investitionsvolumen, dass die Landwirte in den nächsten Monaten aufbringen wollen, liegt sogar noch unter dem Stand der Jahre 2015 und 2016.

Die Ergebnisse der Datenerhebung besagen, dass 35 Prozent der Landwirte im nächsten halben Jahr investieren wollen. Zum Vergleich: Vor einem Jahr waren es 33 Prozent. Die geplante Investitionssumme beträgt ca. 4,5 Milliarden Euro. Auf den Bereich der Erneuerbaren Energien entfallen von dieser Summe ungefähr 700 Millionen Euro. Vergleicht man hier den Vorjahreszeitraum von April bis September, dann ist die Summe leicht gestiegen. Im Vorjahr waren es 500 Millionen Euro. Zu dem großen Bereich der Erneuerbaren Energien gehören laut Konjunkturbarometer Photovoltaik, Biogas, Windenergie und BHKW. Weiterhin gibt es Punkte, die von den befragten Landwirten als sehr negativ eingeschätzt werden. Dazu gehören beispielsweise die Kosten für Strom und für Treibstoffe.