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Digitalisierung in der Energiewirtschaft

Eine Digitalisierung bedeutet, dass es Einsparpotenziale gibt. Das gilt für die Energiewirtschaft genauso wie für viele weitere Bereiche.

Die Vorteile ergeben sich am Ende sowohl für Industrieunternehmen und Gewerbetreibende als auch für Privatkunden. Wenn man bedenkt, wie wichtig eine Flexibilität in der Energieversorgung ist, dann sieht man auch die Vorteile, die die Tatsache mit sich bringt, dass man seinen Strom und seine Wärme selbst erzeugt. Neben Kostenersparnissen ergeben sich hierbei auch Autonomität und ein Stückchen Umweltschutz.

Betrachtet man die digitale Wirtschaft, so erkennt man auch, dass auch hier ein Energieverbrauch anfällt und CO<sub>2</sub>-Emissionen entstehen. Laut Studien in diesem Bereich verursachen digitale Geräte und Rechenzentren in etwa 2% der weltweiten CO<sub>2</sub>-Emissionen. Diese Zahl ist steigend. Auf der anderen Seite ist es aber auch möglich, durch Informations- und Telekommunikationstechnologien jede Menge Energie und CO<sub>2</sub> einzusparen. Als Beispiele hierfür seien E-Books und elektronische Zeitungen, Ersatz von Meetings durch Web- und Videokonferenzen oder auch Downloads von Musik oder Filmen genannt.

Mit einer Optimierung im Energiebereich lässt sich die Effizienz von Unternehmen steigern. Daten sind die Grundlage für viele neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle im Energiesektor und auch im Bereich moderner Informations- und Kommunikationstechnik essentiell. Fehler in Maschinen sind leichter auffindbar. Dadurch werden Wartung und Kosten minimiert. Auf der anderen Seite wird dadurch aber der Ruf nach Datenschutz laut, denn mit der Datenflut können auch Aspekte gesehen werden, die nicht für jeden bestimmt sind. An dieser Stelle kommt in der Datenwirtschaft die Verschlüsslung ins Spiel, aber wie sieht es in der Energiewirtschaft aus?

Weitere Fragen, die in diesem Zusammenhang gestellt werden und die auch im Sammelband „CSR und Digitalisierung“ auftauchen, sind zum Beispiel:

  • Inwiefern ist die Digitalwirtschaft eine treibende Kraft für die zahlreichen Innovationen der Energiewirtschaft?
  • Warum braucht Deutschland für die Energiewende Intelligente Netze?
  • Wie kann die Digitalisierung zum Gelingen der Energiewende beitragen?
  • Vor welche Herausforderungen und Risiken ist die industrielle Produktion gestellt, um sich flexibel dem Energieangebot anzupassen?
  • Welche neuen Wege ergeben sich im Internet of Things (IoT) für ein intelligentes Management von Energieanlagen?
  • Ist mit dem digitalen Wandel auch die häufig postulierte Steigerung von Energie- und Ressourceneffizienz möglich, oder kompensieren Reboundeffekte diese Entwicklung?
  • Wie lassen sich in Smart City-Energiekonzepte umsetzen, die die Energiewende fördern und welche technologischen Komponenten sind dafür notwendig?

Daraus lässt sich leicht ableiten, dass der Datenschutz zu den wichtigsten Themen in der Digitalwirtschaft und damit wiederum auch in der Energiewirtschaft gehört.