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Absenkung der Mindestimportpreise

Die Absenkung der Mindestimportpreise für Photovoltaik-Module zahlt sich aus und zeigt Wirkung. Diese Wirkung ist über alle Produktgruppen hinweg zu spüren, so äußert sich Martin Schachinger, Geschäftsführer des PV-Handelsplatzes pvXchange gegenüber euwid-energie.de.

Die Absenkung der Mindestimportpreise für Photovoltaik-Module erfolgt schrittweise und zeigt nun erste Auswirkungen. Zum Jahresanfang war zu beobachten, dass es eine Ermäßigung um durchschnittlich zwei Cent pro Watt, zumindest bei den kostenintensiveren Produkten, gab. Die Preise für polykristalline Standardmodule sind dagegen nur um etwa ein Cent pro Watt gefallen. Martin Schachinger erklärt: „Dies war allerdings zu erwarten, da die Verfügbarkeit der preisgünstigen und daher begehrten Produkte noch nicht ausreichend gegeben ist.“

Momentan ist es so, dass viele Installateure noch abwarten, wie die Preisentwicklung fortschreitet. Vorher wollen sie sich nicht mit Vorräten eindecken und auch keine Verträge eingehen.

Im Einzelnen heißt das, dass die absoluten Werte für Module mit hoher Flächenleistung, wie beispielsweise „High Efficiency“ oder „All Black“ bei 0,48€ beziehungsweise bei 0,47€ pro Watt-peak liegen. Schachinger bewertet das als „etwas zu hoch im Vergleich zur allgemeinen Marktwahrnehmung.“

Allerdings ist es so, dass die Preise im Index nicht nach Angebotsvolumen gewichtet sind. Die Preisermittlung ergibt sich aus Projekt- und Großhandelspreisen für leistungsstarke Poly-PERC-Module und ebenso aus Kleinkontingenten mit Mono-PERC-Zellen. Auch alle anderen effizienzsteigernden Zell- und Modultechnologien fließen mit in diese Berechnungen ein.

Schachinger gibt hierzu zu bedenken, dass „Produkte von Herstellern wie Panasonic, Sunpower oder LG bekanntlich zu deutlich höheren Preisen gehandelt werden als der Durchschnitt.“